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Prof. Dr. Christian Rupp ruft zur Darmkrebsvorsorge auf

Neuer Chefarzt am Helios Klinikum Pforzheim

Pforzheim

Prof. Dr. Christan Rupp leitet seit Januar diesen Jahres die Gastroenterologie, Infektiologie und Diabetologie als neuer Chefarzt am Helios Klinikum Pforzheim. Eine besondere Herzensangelegenheit ist ihm die Darmkrebsvorsorge, denn rechtzeitig erkannt kann Darmkrebs verhindert oder sogar geheilt werden. Selbst erlebt hat dies Jörg Müller, von Champignon und Gemüse Müller, der nach seiner Darmkrebsvorsorgeuntersuchung zur weiteren Abklärung eines Darmpolypen bei Prof. Rupp in Behandlung war.

Jörg Müller hatte nun zum vierten Mal seine Darmkrebsvorsorge bei einem niedergelassenen Gastroenterologen wahrgenommen. „Zugegeben, meine Frau ist energisch hinterher, dass ich regelmäßig zur Krebsvorsorge gehe, wofür ich ihr sehr dankbar bin. Ich kann jedem nur raten, alle empfohlenen Krebsvorsorge-untersuchungen wahrzunehmen. Auch wenn das vorherige Abführen etwas unangenehm ist. Von der Darmspiegelung selbst, bekommt man im Dämmerschlaf gar nichts mit“, erzählt Herr Müller. Bisher waren seine Darmspiegelungen immer unauffällig, doch dieses Mal wurde ein größerer Darmpolyp entdeckt. Unbemerkt kann sich daraus Darmkrebs entwickeln. Deshalb hat sich Müllers Gastroenterologe mit diesem Befund direkt an Prof. Dr. Rupp gewendet, um den Polypen im Klinikum endoskopisch – also ohne Hautschnitte – entfernen zu lassen. „Wir arbeiten sehr eng mit den niedergelassenen Kolleg:innen zusammen. Bei Herr Müller wurde der Polyp frühzeitig entdeckt, sodass er endoskopisch entfernt werden konnte. Wie die Darmspiegelung selbst, ist auch die Entfernung von Darmpolypen ein unkomplizierter Eingriff, der lediglich einen kurzen stationären Aufenthalt erfordert. Werden auffällige Veränderungen im Darm jedoch zu spät erkannt, steigt das Krebsrisiko. Oft kann dann nur eine größere Operation oder Bestrahlung helfen. Deshalb ist die Darmkrebsvorsorge so wichtig“, appelliert Prof. Dr. Rupp.

Müllers Darmpolyp war bereits recht groß, sodass Prof. Dr. Rupp diesen während der ersten Endoskopie nicht vollständig entfernen konnte. Somit war am Folgetag ein weiterer endoskopischer Eingriff nötig. Doch pünktlich zum Markttag konnte der Beschicker des Pforzheimer Wochenmarktes, Jörg Müller, wieder aus dem Klinikum entlassen werden. Eine Gewebeprobe seines Darmpolypen wird nun im Labor untersucht, um eine Krebserkrankung ausschließen zu können.

„Ich freue mich, dass das Helios Klinikum Pforzheim mit Prof. Dr. Rupp einen so kompetenten und einmaligen Spezialisten gewonnen hat. Er ist nicht nur fachlich, sondern auch menschlich sagenhaft. Alle medizinisch notwendigen Schritte hat er mir so verständlich erklärt, dass ich auf Anhieb vollstes Vertrauen in ihn hatte“, schwärmt Müller von dem neuen Chefarzt der Inneren Medizin. Der 40-jährige Chefarzt ist mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in der Region verwurzelt. Zuletzt war Rupp Geschäftsführender Oberarzt der Klinik für Gastroenterologie und Infektionskrankheiten am Medizinischen Universitätsklinikum Heidelberg.


Das Klinikum der Goldstadt Pforzheim ist ein leistungsfähiges und modernes Krankenhaus der Schwerpunktversorgung mit 500 Planbetten. Hinzu kommt eine Privatklinik mit 18 Planbetten. Als Akademisches Lehrkrankenhaus der Ruprecht- Karls-Universität Heidelberg verfügt das Helios Klinikum Pforzheim über 15 Kliniken, zwei medizinische Institute und ist mit hochmodernen medizinischen Geräten ausgestattet. Etwa 1.350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen täglich

dafür, dass unsere Patientinnen und Patienten medizinisch kompetent und sorgfältig sowie nach dem aktuellen Stand der Medizin rund um die Uhr versorgt und betreut werden. Jährlich werden knapp 21.000 Patienten stationär und rund

55.000 ambulant versorgt. In der Klinik für Geburtshilfe erblicken pro Jahr knapp 1.600 Babys das Licht der Welt.

Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit insgesamt rund 125.000 Mitarbeitenden. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland sowie Quirónsalud in Spanien und Lateinamerika und die Eugin-Gruppe mit einem globalen Netzwerk von Reproduktionskliniken. Mehr als 22 Millionen Patient:innen entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2021 erzielte das Unternehmen einen Gesamtumsatz von rund 10,9 Milliarden Euro.

In Deutschland verfügt Helios über 89 Kliniken, rund 130 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), sechs Präventionszentren und 17 arbeitsmedizinische Zentren. Jährlich werden in Deutschland rund 5,4 Millionen Patient:innen behandelt, davon 4,4 Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland mehr als 75.000 Mitarbeitende und erwirtschaftete 2021 einen Umsatz von 6,7 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt 56 Kliniken, davon sieben in Lateinamerika, 88 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 17 Millionen Patient:innen behandelt, davon 16,1 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt mehr als 46.000 Mitarbeitende und erwirtschaftete 2021 einen Umsatz von 4 Milliarden Euro.

Das Netzwerk der Eugin-Gruppe umfasst 33 Kliniken und 39 weitere Standorte in zehn Ländern auf drei Kontinenten. Mit rund 1.600 Beschäftigten bietet das Unternehmen ein breites Spektrum modernster Dienstleistungen auf dem Gebiet der Reproduktionsmedizin an und erwirtschaftete 2021 einen Umsatz von 133 Millionen Euro.

Helios gehört zum Gesundheitskonzern Fresenius.

 

Pressekontakt:

Christina Schwara
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