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„Mein Herz lag in den besten Händen“
Prof. Dr. Ilka Ott führt 100. MitraClip-Eingriff am Helios Klinikum Pforzheim durch

„Mein Herz lag in den besten Händen“

Pforzheim

Immer wieder fährt der 86-jährige Willi Meeh nachts hoch. Luftnot, Unwohlsein und geschwollene Füße rauben ihm dem Schlaf. Esther Kühnl plagen ähnliche Symptome. Beide leiden unter einer Mitralinsuffizienz, einem Herzfehler, bei dem die Herzklappe nicht mehr vollständig schließt.

 

Ein neues Leben Dank MitraClip: Die Mitralinsuffizienz von Esther Kühnl und Willi Meeh wurde im Helios Klinikum Pforzheim von Chefärztin Prof. Dr. Ott (Mitte) erfolgreich behandelt.

Immer wieder fährt der 86-jährige Willi Meeh nachts hoch. Luftnot, Unwohlsein und geschwollene Füße rauben ihm dem Schlaf. Esther Kühnl plagen ähnliche Symptome. „Das war kein Leben mehr. Besonders in der Nacht war es manchmal so schlimm, dass ich Angst hatte, ersticken zu müssen. Ich konnte nicht mehr auf der linken Seite schlafen. Ich habe sogar meinem Sohn gesagt, dass er mein Begräbnis organisieren soll“, berichtet die 89-Jährige. Prof. Dr. Ilka Ott, Chefärztin der Kardiologie am Helios Klinikum Pforzheim, weiß: Atemnot, insbesondere bei geringer Belastung oder sogar in Ruhe, ist ein typisches Symptom für eine hochgradige Mitralinsuffizienz, einem Herzfehler, bei dem die Herzklappe nicht mehr vollständig schließt. 800.000 bis 1 Millionen Menschen leiden in Deutschland daran. Ältere sind besonders gefährdet. Auch bei Willi Meeh und Esther Kühnl bestätigt sich nach Untersuchungen im Helios Klinikum Pforzheim, dass beide an einer Mitralinsuffizenz leiden. Prof. Dr. Ott rät zu einer Behandlung mit dem MitraClip, einer Methode, bei der – anders als bei einer klassischen Herzoperation – nicht der Brustkorb geöffnet werden muss. Stattdessen wird der Clip mithilfe eines Katheters über einen kleinen Zugang in die Leistenvene gelegt. Insbesondere ältere Risikopatienten mit Begleit- oder Vorerkrankungen profitieren von dem vergleichsweise schonenden Verfahren.

Willi Meeh und Esther Kühnl entscheiden sich nach einem Vorgespräch bei Prof. Dr. Ott dafür, den Eingriff in der Helios Klinik durchführen zu lassen. „Ich hatte schon bei dem Beratungsgespräch ein gutes Gefühl und gleich Vertrauen zu Prof. Dr. Ott gefasst“, erzählt Willi Meeh. „Und ich bin sehr froh, dass ich mich für den Eingriff im Helios Klinikum entschieden habe. Direkt nach dem Aufwachen ging es mir schon besser. Keine Luftnot mehr, ich konnte ganz normal atmen. Mein Herz lag in den besten Händen“, freut sich Willi Meeh. Esther Kühnl ist ebenfalls sehr zufrieden. „Ich hatte keine Schmerzen nach der OP und fühle mich wie neugeboren. Mich ärgert nur, dass ich den Eingriff nicht schon früher habe machen lassen“, lacht sie.

Prof. Dr. Ilka Ott, Chefärztin der Kardiologie am Helios Klinikum Pforzheim.

Auch Prof. Dr. Ott freut sich darüber, dass es beiden Patienten bereits besser geht. Mit Willi Meeh konnte sie außerdem ein ganz besonderes Jubiläum feiern, denn er ist der 100. Patient, dem sie den MitraClip in Helios Klinikum Pforzheim eingesetzt hat. „Bei der Durchführung der Prozedur ist Erfahrung sehr wichtig, denn obwohl der MitraClip eine für den Patienten sehr schonende Methode ist, gehört die MitraClip-Implantation zu den komplexesten Interventionen in der Kardiologie“, berichtet Prof. Dr. Ott. „Über 200 Einzelschritte sind dafür notwendig. Darum rate ich Patienten, sich von einem erfahrenen Operateur behandeln zu lassen. Wir sind stolz darauf, diesen hoch komplexen Eingriff im Helios Klinikum Pforzheim durchführen zu können. Normalerweise ist dies nur in ausgewiesenen Herzzentren möglich.“

 

Willi Meeh und Esther Kühnl können nach nur wenigen Tagen in der Klinik entlassen werden – in ein neues Leben.

Das Klinikum der Goldstadt Pforzheim ist ein leistungsfähiges und modernes Krankenhaus der Schwerpunktversorgung mit 500 Planbetten. Hinzu kommt eine Privatklinik mit 18 Planbetten. Als Akademisches Lehrkrankenhaus der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg verfügt das Helios Klinikum Pforzheim über 15 Kliniken, zwei medizinische Institute und ist mit hochmodernen medizinischen Geräten ausgestattet. 1.350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen täglich dafür, dass unsere Patientinnen und Patienten medizinisch kompetent und sorgfältig sowie nach dem aktuellen Stand der Medizin rund um die Uhr versorgt und betreut werden. Jährlich werden knapp 25.000 Patienten stationär und rund 75.500 ambulant versorgt. In der Klinik für Geburtshilfe erblicken pro Jahr knapp 1.700 Babys das Licht der Welt.

Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit insgesamt rund 110.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland sowie Quirónsalud in Spanien. Rund 21 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2019 erzielte das Unternehmen einen Gesamtumsatz von 9,2 Milliarden Euro.

In Deutschland verfügt Helios über 86 Kliniken, 123 Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und sieben Präventionszentren. Jährlich werden in Deutschland rund 5,6 Millionen Patienten behandelt, davon 4,4 Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland fast 69.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2019 einen Umsatz von rund sechs Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt 51 Kliniken, 71 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 15,4 Millionen Patienten behandelt, davon 14,6 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt rund 37.500 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2019 einen Umsatz von über drei Milliarden Euro.

Helios Deutschland und Quirónsalud gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.

Pressekontakt

Elena Koch

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