Endoskopie

Endoskopie

Gastroenterologische Endoskopie

Wir bieten Ihnen beste Diagnostikverfahren

In der Klinik können bei entsprechender Indikation verschiedene diagnostische Endoskopieverfahren (Spiegelungen) des Magen-Darm-Traktes durchgeführt werden. Dabei stehen folgende Untersuchungsmethoden zur Verfügung:

  • Ösophago-Gastro-Duodenoskopie (Magenspiegelung),
  • Partielle Jejunoskopie (Dünndarmspiegelung),
  • Koloskopie (Dickdarmspiegelung),
  • Proktoskopie/Rektoskopie (Mastdarmspiegelung).


Einen Schwerpunkt bildet bei der großen Anzahl von Patienten mit schweren Dysphagien (Schluckstörungen) die endoskopische Anlage von Ernährungssonden.
Hierzu stehen mehrere spezifische Verfahren zur Auswahl:

  • Perkutane endoskopische Gastrostomie (PEG),
  • Perkutane endoskopische Gastrostomie mit Jejunalsonde (JET-PEG),
  • Perkutane endoskopische Jejunostomie (PEJ),
  • Transnasale Jejunalsonde (JS).


Den weitaus größten Anteil bilden dabei die PEG-Anlagen, wobei unter lokaler Betäubung, die Ernährungssonde durch die Bauchwand hindurch im Magen platziert wird. Bei spezieller Indikation werden auch jejunale Ernährungssonden angelegt. Dabei erfolgt die endoskopische Anlage entweder über eine vorhandene PEG transgastral als JET-PEG oder durch die Bauchwand hindurch in den Dünndarm als PEJ.
In vielen Fällen können nach entsprechenden Therapieerfolgen die Ernährungssonden wieder endoskopisch entfernt werden.
Aktuell erfolgen in der Klinik jährlich ca. 500 endoskopische Interventionen, davon über 250 PEG-Anlagen.
Darüber hinaus werden in der Endoskopie-Abteilung auch Implantationen von Portsystemen zur Durchführung einer längerfristigen parenteralen Ernährung sowie Demers-Kathetern zur Durchführung einer Nierenersatztherapie durchgeführt.