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Dr. Jana Godau übernimmt die Neurologie
Neue Chefärztin ab Mai in den Helios Kliniken Kassel

Dr. Jana Godau übernimmt die Neurologie

Kassel

Die Chefarztposition in der Neurologie der Helios Kliniken Kassel wird ab 1. Mai wieder besetzt sein. Dr. Jana Godau folgt auf Dr. Christian Roth, der das Haus in Wehlheiden – wie berichtet – auf eigenen Wunsch verlässt. Seit 2013 war die 42-Jährige als Oberärztin in der Klinik für Neurologie am Klinikum Kassel tätig.

Klinikgeschäftsführer Tobias Hindermann freut sich sehr, „dass wir eine fachlich versierte wie ambitionierte ärztliche Führungsperson für die Klinik für Neurologie gefunden haben“.

Zentrale Notaufnahme, Stroke-Unit, Intensivstation – dort sieht Godau, die in Berlin zur Welt gekommen und aufgewachsen ist, ihre inhaltlichen Schwerpunkte: „Ich verstehe mich als Akutmedizinerin und begeisterte Neurologin.“ In den Helios Kliniken Kassel könne sie beidem gleichermaßen auf hohem Niveau nachgehen. „Gemeinsam mit den Kollegen des MVZ Neurologie werden wir das gesamte Spektrum der Neurologie abdecken“, sagt Godau. In Kooperationen mit den anderen Fachabteilungen des Hauses läge zudem ein Schwerpunkt auf der Behandlung älterer Menschen, „die oft zusätzliche Anforderungen an uns Mediziner stellt“.

Faszinierend an der Neurologie seien die Vielseitigkeit und der interdisziplinäre Charakter, wie es Dr. Godau ausdrückt. In den vergangenen 15 Jahren habe sich das Fach „drastisch gewandelt“ von einer eher diagnostischen hin zu einer sehr therapeutischen Disziplin, „in der auch direkt angepackt werden muss“. Die Behandlung der oft komplexen Erkrankungen des Nervensystems verlange analytisches Denken, fachliche und emotionale Kompetenz sowie die Fähigkeit, schnelle und pragmatische Entscheidungen zu treffen.

Gleichwohl weiß Godau, die in der Kasseler Unterneustadt direkt an der Fulda wohnt, dass Menschen gehörigen Respekt vor der Neurologie haben: „Nicht mehr Herr der eigenen Sinne zu sein, sich nicht mehr bewegen zu können – das löst bei Patienten mitunter ein Gefühl der Angst aus.“ Umso wichtiger sei es, die Patienten zu begleiten und sie als Ganzes zu begreifen. Es gehe dabei um Lebensqualität. Schlaganfälle, Epilepsie, Parkinson, Multiple Sklerose, Demenz, Migräne, Schwindel, Nervenerkrankungen aller Art und, und, und – zur Neurologie zählt ein breites Feld an Krankheitsbildern.

Studiert hat Godau in Tübingen und an der renommierten Yale University in den USA. Darüber hinaus forschte sie in den USA und in Australien. Die Facharztausbildung machte sie in Tübingen, dort promovierte sie auch. Zudem erwarb Godau die Zusatzbezeichnungen Intensivmedizin sowie Klinische Akut- und Notfallmedizin. Aktuell habilitiert die Neurologin an der Uni Marburg und absolviert überdies ein Fernstudium an der Uni Erlangen mit dem Abschluss Master of Health Business Administration, was übersetzt etwa Gesundheitsökonomie bedeutet.

Dass sich die Helios Kliniken Kassel derzeit in einem Prozess der Umstrukturierung befinden, empfindet die neue Chefärztin als Herausforderung und Chance zugleich. Das Einzugsgebiet sei riesig. Es gebe nicht viele neurologische Versorger in der Region. Zum Start bringt Godau ausgewählte Mitarbeiter mit. Bis spätestens Ende des Jahres soll das Team komplett sein.

Über Helios

Die Helios Kliniken in Warburg, Kassel-Wehlheiden und Kaufungen stehen für eine wohnortnahe und kompetente medizinische Versorgung. Als Helios Klinikverbund Kassel-Warburg bilden sie ein stimmiges Versorgungsnetz, das in interdisziplinärer Zusammenarbeit die qualitativ hochwertige medizinische Versorgung der Bevölkerung sichert. Gemeinsam betreuen rund 1300 Mitarbeiter jedes Jahr etwa 22.000 stationäre und 70.000 Notfall- und ambulante Patienten rund um die Uhr.

Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit insgesamt rund 125.000 Mitarbeitenden. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland sowie Quirónsalud in Spanien und Lateinamerika und die Eugin-Gruppe mit einem globalen Netzwerk von Reproduktionskliniken. Mehr als 22 Millionen Patient:innen entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2021 erzielte das Unternehmen einen Gesamtumsatz von rund 10,9 Milliarden Euro.

In Deutschland verfügt Helios über 89 Kliniken, rund 130 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), sechs Präventionszentren und 17 arbeitsmedizinische Zentren. Jährlich werden in Deutschland rund 5,4 Millionen Patient:innen behandelt, davon 4,4 Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland mehr als 75.000 Mitarbeitende und erwirtschaftete 2021 einen Umsatz von 6,7 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt 56 Kliniken, davon sieben in Lateinamerika, 88 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 17 Millionen Patient:innen behandelt, davon 16,1 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt mehr als 46.000 Mitarbeitende und erwirtschaftete 2021 einen Umsatz von 4 Milliarden Euro.

Das Netzwerk der Eugin-Gruppe umfasst 33 Kliniken und 39 weitere Standorte in zehn Ländern auf drei Kontinenten. Mit rund 1.600 Beschäftigten bietet das Unternehmen ein breites Spektrum modernster Dienstleistungen auf dem Gebiet der Reproduktionsmedizin an und erwirtschaftete 2021 einen Umsatz von 133 Millionen Euro.

Helios gehört zum Gesundheitskonzern Fresenius.

 

Pressekontakt

Robin Lipke

Teamleiter Unternehmenskommunikation
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