Fokus Herzgesundheit –  Helios Bördeklinik startet Aktionsmonat rund um das Herz
Pressemitteilung

Fokus Herzgesundheit – Helios Bördeklinik startet Aktionsmonat rund um das Herz

Oschersleben

Es kann stolpern, rasen und brechen - das Herz. Die Neindorfer Klinik widmet dem lebenswichtigen Organ im Juni einen ganzen Monat und schließt sich damit der Herzwoche des Ministeriums für Arbeit, Soziales und Integration Sachsen-Anhalt an. Noch immer ist im Bundesland die Herzinfarkt-Sterblichkeit am höchsten. In den nächsten Wochen klären Mediziner der Helios Bördeklinik daher über die Herzgesundheit auf.

Gemeinsam gegen die hohe Herz-Sterblichkeitsrate in Sachsen-Anhalt

Laut des Deutschen Herzberichtes ist in den letzten Jahren die Gesamtzahl der tödlichen Herzleiden kontinuierlich zurückgegangen. Doch noch immer zählen die Herzkrankheiten zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland – mit regionalen Unterschieden. So ist die Sterblichkeit am akuten Herzinfarkt insbesondere in Sachsen-Anhalt am höchsten. „Gemeinsam können wir diesen Zustand ändern und die Erkrankungs- und Sterblichkeitsrate von Herz- Kreislauferkrankungen in Sachsen-Anhalt verringern. Erreichen wollen wir dies durch präventive Aufklärung“, sag Dr. med. Ali Ghanem, Leiter des Departments Kardiologie der Bördeklinik. Aufgrund der aktuellen Lage sind Informationsveranstaltung noch nicht möglich. Ersatzweise wird über Social-Media, die Webseite der Bördeklinik sowie in den lokalen Medien und via Telefonsprechstunde die Bevölkerung über die Gesundheit am und rund um das Herz aufgeklärt.

Gut zu wissen: die Risikofaktoren für einen Herzinfarkt

Verschiedene Erkrankungen oder Risiken können dazu führen, dass sich Ablagerungen in den Gefäßen sammeln und den Blutfluss behindern. Das sind unter anderem: Übergewicht, Rauchen und Bewegungsmangel, Bluthochdruck, hohe Blutfettwerte und familiäre Vorbelastung sowie die Blutzuckerkrankheit Diabetes.

Schnelle Hilfe beim Herzinfarkt

Der Herzmuskel wird von feinen Blutgefäßen mit Sauerstoff und wichtigen Nährstoffen versorgt. Beim gesunden Menschen sind diese Gefäße, die sogenannten Koronargefäße, glatt und ohne Engstellen. Verschiedene Erkrankungen oder Risiken können jedoch dazu führen, dass sich Ablagerungen in den Gefäßen sammeln und den Blutfluss behindern. Kann das Blut bei zunehmender Verstopfung irgendwann gar nicht mehr fließen, kommt es zum Verschluss. Dann wird das hinter dem Verschluss liegende Herzmuskelgewebe nicht mehr versorgt – unbehandelt ist das lebensgefährlich.

So erkennen Sie einen Herzinfarkt

Anhand typischer Beschwerden können Betroffene und Angehörige einen Herzinfarkt erkennen:

  1.     Plötzliche starke Schmerzen hinter dem Brustbein,
  2.     Bewusstlosigkeit,
  3.     die Ausstrahlung des Schmerzes in Rücken, Hals und Arme sind möglich,
  4.     Kalter Schweiß,
  5.     Blässe,
  6.     Atemnot und
  7.     Engegefühl sowie Übelkeit

Sobald eines dieser Symptome auftritt, sollten Betroffene oder deren Angehörige nicht lange zögern, sondern schnellstmöglich die Nummer des Notrufs 112 wählen.

Der Rettungswagen bringt Patienten dann ins Herzkatheterlabor – für Betroffene aus dem Landkreis Börde bedeutet das, dass sie in unsere Klinik kommen. Im Herzkatheterlabor wird die Engstelle in den Herzkranzgefäßen schnell festgestellt und wieder geöffnet“, erklärt Dr. med. Ali Ghanem.

Und weiter: “Wir freuen uns, dass wir seit der Eröffnung im Oktober 2015 des Herzkatheter Labors bereits rund 4000 Patienten erfolgreich behandeln konnten“.


Im Rahmen des Aktionsmonats legen die Mediziner daher den Fokus auf diese Themen:

  • ­    Herzgesundheit und Ernährung
  • ­    Experten am Telefon
  • ­    Mythen rund um das Herz
  • ­    Behandlung von Herzkrankheiten

 

 

Die Helios Bördeklinik in Neindorf verfügt in fünf Fach- und zwei Belegabteilungen über 184 Betten. Rund 270 Mitarbeiter versorgen jährlich rund 10.000 stationäre Patienten.

Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit insgesamt rund 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland und Quirónsalud in Spanien. Rund 19 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2018 erzielte das Unternehmen in beiden Ländern einen Gesamtumsatz von 9 Milliarden Euro.

In Deutschland verfügt Helios über 86 Kliniken, 126 Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und 10 Präventionszentren. Jährlich werden in Deutschland rund 5,3 Millionen Patienten behandelt, davon 4,1 Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland mehr als 66.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2018 einen Umsatz von rund 6 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt 47 Kliniken, 57 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 13,3 Millionen Patienten behandelt, davon 12,9 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt rund 34.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2018 einen Umsatz von rund 3 Milliarden Euro. Helios Deutschland und Quirónsalud gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.

 

Pressekontakt über:

Rebecca Jahn

Referentin PR/Marketing Helios Bördeklinik

Telefon

03949 935 230