Gemeinsam für die Gesundheit

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Berlin

In Deutschland sind über sechs Millionen Menschen vom Diabetes betroffen. Ein Viertel der Betroffenen entwickelt im Laufe der Erkrankung ein diabetisches Fußsyndrom, was oft zu einer Amputation von Teilen oder des gesamten Fußes führt. Diesen Umstand möchte das engagierte Team des Diabetischen Fußzentrums im Helios Klinikum Berlin-Buch verhindern. Seine ausgezeichnete Behandlungsqualität wurde nun erneut von der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) bestätigt.

  • Ausgezeichnet: Diabetisches Fußzentrum im Helios Klinikum Berlin-Buch
  • Deutsche Diabetesgesellschaft (DGG) würdigt Leistungen von Ärzten und Pflegepersonal mit erneuter Zertifizierung

Die Angiologie im Helios Klinikum Berlin-Buch wurde von der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) als Diabetisches Fußzentrum erneut zertifiziert. Der diabetische Fuß ist eine schwere Komplikation der Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus). Als Folge des jahrelang erhöhten Blutzuckers sind Blutgefäße und Nervenbahnen geschädigt. Kleine Wunden können zu großen Problemen werden, Verletzungen heilen schlechter, Komplikationen sind oft vorprogrammiert. Je länger der Diabetes besteht, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, einen diabetischen Fuß zu entwickeln.

„Die Therapie des diabetischen Fußes gilt als Musterbeispiel für fachübergreifende Behandlung“,

sagt Prof. Dr. med. Michael Ritter, Leiter der Diabetologie und Endokrinologie im Helios Klinikum Berlin-Buch.

Experten verschiedenster Fachbereiche arbeiten gemeinsam mit dem Patienten, um eine Amputation zu vermeiden: aus der Angiologie (die das Ausmaß der Durchblutungsstörung feststellen), aus der interventionellen Radiologie (die verengte oder sogar verschlossene Gefäße ohne Operation wieder erweitern) und aus der Gefäßchirurgie (die neue Gefäße anlegen können). Spezielle Fußchirurgen der Orthopädie und Unfallchirurgie werden hinzugezogen, wenn eine Amputation unvermeidbar ist. Ihre vordringliche Aufgabe ist es, die Amputation möglichst klein zu halten und die verbleibende Funktion des Fußes optimal zu bewahren.

„Eine wichtige Rolle hat auch der orthopädische Schuhmachermeister, der für den Erhalt der Mobilität durch individuell angepasstes Schuhwerk unverzichtbar ist“, betont Prof. Ritter. So kann neuen Wunden am Fuß vorgebeugt werden. Auch spezielle Fachkräfte für die Wundversorgung sowie Podologen für eine medizinische Fußpflege gehören zum Team. Die hochkomplexe Behandlung wird von Diabetologen und Hausärzten koordiniert.

Mit dem am 28. November 2018 erneut verliehenen Zertifikat verfügt das Helios Klinikum Berlin-Buch über drei Auszeichnungen der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG): Als zertifiziertes Diabeteszentrum, Fußzentrum und als „für Diabetiker geeignetes Krankenhaus“. Damit ist es eines von nur fünf Zentren in Deutschland, das drei Zertifizierungen der DDG vorweisen kann.

Prof. Ritter: „Darauf sind wir sehr stolz. So werden unser Engagement und die multidisziplinäre Zusammenarbeit des ärztlichen und pflegerischen Teams gewürdigt.“

Pressekontakt

Julia Talman

Junior Marketing Managerin
Julia Talman

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