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Endlich wieder schmerzfrei: Wie eine Arthrose-Patientin in der Helios Fachklinik Vogelsang-Gommern ihre Beweglichkeit und ihr aktives Leben zurückgewann

Als Karin Tober im Frühjahr kaum noch schmerzfrei laufen konnte, wusste sie so konnte es nicht weitergehen. Fahrradfahren, Spaziergänge oder die Arbeit im Garten, all das, was ihr Leben viele Jahre ausgemacht hatte, wurde durch die zunehmenden Schmerzen im rechten Knie immer mehr zur Belastung. Nur wenige Wochen nach der Knie-Endoprothesenoperation in der Helios Fachklinik Vogelsang-Gommern, läuft die 75-jährige Patientin bereits wieder ohne Gehstützen und blickt optimistisch in die Zukunft. Gleichzeitig markiert ihre Behandlung einen besonderen Meilenstein für die Fachklinik in Gommern: Sie war die 500. Patientin, die mit Unterstützung des Operationsroboters operiert wurde.

23.09.2026 Lesedauer: - Min.
Medizinisch geprüft von
Patientin Karin Tober und Chefarzt Prof. Stärke im Gespräch, sechs Wochen nach der roboterunterstützen Operation.

Wenn Arthrose den Alltag bestimmt
„Die Arthrose im rechten Knie hat mich über Jahre begleitet. Irgendwann konnte ich kaum noch laufen und selbst Fahrradfahren war nicht mehr möglich. Mir war klar: Jetzt muss etwas passieren“, erinnert sich die Karin Tober.

Die Untersuchungen zeigten eine fortgeschrittene Arthrose an der Innenseite des rechten Kniegelenks. „Bei einer Kniearthrose nutzt sich der schützende Knorpel im Gelenk im Laufe der Zeit wie eine verschlissene Stoßdämpferschicht ab, wodurch Knochen auf Knochen reiben kann und schmerzhafte Entzündungen entstehen“, erklärt Prof. Dr. med. habil Christian Stärke, Chefarzt Orthopädie und Sporttraumatologie in der Helios Fachklinik. Da die Patientin bereits alle konservativen Therapien ausgeschöpft hatte und die übrigen Gelenkanteile noch gut erhalten waren, entschied sich der Chefarzt Prof. Stärke für eine Teilprothese – einen sogenannten Kniegelenkschlitten. Implantiert wurde dieser mit Unterstützung des robotergestützten Operationssystems.

Hightech für mehr Präzision

Sechs Wochen nach der Operation kann Karin Tober ihr Knie schon wieder über 90 Grad bewegen. v. L. Leitung der Physiotherapie Claudia Sopart gemeinsam mit der Patientin und Chefarzt Dr. Stärke. Bildunterschrift III: Zurück ins mobile und schmerzfreie Leben.

Helios Fachklinik Vogelsang-Gommern

Chefarzt Orthopädie und Sporttraumatologie

Gerade bei einer Schlittenprothese kommt es auf höchste Präzision an. Mit dem OP-Roboter können wir die Implantatposition individuell auf die Anatomie der Patientin abstimmen und den Eingriff millimetergenau planen und umsetzen. Das trägt dazu bei, das natürliche Bewegungsgefühl des Knies bestmöglich zu erhalten.

„Die Unterstützung des OP-Roboters bedeutet auch weniger Gewebeschädigung, geringerer Blutverlust und vor allem eine schnellere Rehabilitation für die Betroffenen“, ergänzt Prof. Stärke. „Der Roboter unterstützt uns Operateure mit präzisem Feedback und sorgt für maximale Sicherheit. Die Verantwortung liegt dabei jederzeit in den Händen des Operationsteams“.

Von der modernen Technik hatte die 75-jährige Patientin bereits vor der Operation gehört. Das gab ihr zusätzliches Vertrauen. Noch wichtiger war für sie jedoch das Gefühl, während ihres gesamten Aufenthalts gut aufgehoben zu sein. „Von der Aufnahme bis zur Entlassung habe ich mich rundum wohlgefühlt in der Fachklinik. Alle waren unglaublich freundlich und haben sich Zeit genommen. So eine herzliche Betreuung erlebt man nicht überall“, erklärt Karin Tober.

Zurück zu dem, was Freude macht
Operiert wurde die 75-jährige Patientin Anfang Juni. Bereits nach wenigen Tagen konnte sie die Fachklinik verlassen und setzte ihre Rehabilitation mit ambulanter Physiotherapie konsequent fort. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten: Schon nach sechs Wochen bewegt sie ihr Knie wieder frei, beugt es deutlich über 90 Grad und geht ohne Gehhilfen.

MVZ Sudenburg

Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie

Dieses Ergebnis nach so kurzer Zeit ist außergewöhnlich gut. Dazu trägt natürlich die präzise Operation bei, entscheidend ist aber auch, dass die Patientin ihre Übungen sehr motiviert durchgeführt hat. Eine Knieprothese allein macht niemanden beweglich. Die aktive Mitarbeit ist ein wesentlicher Baustein für den Behandlungserfolg.

Für die Patientin steht inzwischen wieder das im Mittelpunkt, was ihr besonders wichtig ist: das Leben auf dem Land genießen. Spaziergänge und vor allem die Arbeit im Garten sollen bald wieder selbstverständlich sein. „Ich möchte wieder draußen unterwegs sein, mich bewegen und in meinem Garten arbeiten. Unsere Obstbäume warten schon auf mich – und irgendwann gibt es auch wieder selbst gebackenen Apfelkuchen“, sagt Karin Tober lächelnd.

Dass ihre Operation zugleich die 500. roboterassistierte Knieoperation der Helios Fachklinik Vogelsang-Gommern war, sieht sie als schöne Randnotiz. Viel wichtiger sei ihr das Ergebnis: „Ich bin einfach froh, dass ich mich wieder bewegen kann und jeden Tag merke, wie es weiter vorangeht.“

Mit inzwischen 500 erfolgreich durchgeführten roboterassistierten Knieoperationen zählt die Helios Fachklinik Vogelsang-Gommern zu den erfahrensten Zentren für roboterassistierte Knieendoprothetik in der Region. Die Kombination aus modernster Technologie, langjähriger Expertise und einer individuell abgestimmten Nachbehandlung ermöglicht vielen Patientinnen und Patienten eine schnelle Rückkehr in einen aktiven Alltag.