Darmkrebs gehört in Deutschland nach wie vor zu den häufigsten Krebserkrankungen. Doch die Heilungschancen stehen gut – vorausgesetzt, die Erkrankung wird frühzeitig erkannt und nach strengen Qualitätsmaßstäben behandelt. „Die erfolgreiche Rezertifizierung durch die DKG bestätigt die exzellente Arbeit unseres interdisziplinären Teams“, betont Priv.-Doz. Dr. med. Joachim K. Seifert, Leiter des Darmkrebszentrums und Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie. „Für unsere Patient:innen bedeutet das verlässliche Sicherheit: Von der Früherkennung über komplexe Operationsverfahren bis hin zur Nachsorge greifen bei uns alle Rädchen optimal ineinander.“ Im Zentrum arbeiten Expert:innen der Fachdisziplinen Viszeralchirurgie, Gastroenterologie, Onkologie, Strahlentherapie sowie Psychoonkolog:innen und Pflegefachkräfte eng vernetzt zusammen.
Doch was passiert eigentlich, wenn der Krebs erst in einem bereits fortgeschritten Stadium erkannt wird und es nicht mehr nur um Heilung geht?
Patientenveranstaltung: Experten informieren verständlich und nahbar
Um Betroffenen und Interessierten die Angst vor dem Thema Darmkrebs und dessen Folgen zu nehmen und medizinische Abläufe transparent zu machen, lädt das Expertenteam des Darmkrebszentrums herzlich zur Informationsveranstaltung ein. Die Vortragsveranstaltung teilt sich in zwei Themenblöcke: der erste Teil vermittelt alle aktuellen Informationen rund um das Thema Darmkrebs.
Der zweite Teil widmet sich einem Thema, das jeden Menschen betreffen kann: der Selbstbestimmung in der Medizin. Was bedeuten Wiederbelebung, künstliche Beatmung und intensivmedizinische Behandlung konkret? Was kann eine Patientenverfügung regeln und welche Bedeutung hat eine Vorsorgevollmacht? Ein Experte aus der Anästhesie und Intensivmedizin erläutert Möglichkeiten und Grenzen moderner Intensivmedizin und zeigt, wie Patientinnen und Patienten ihren persönlichen Willen für den Ernstfall festhalten können.
Neben den Informationen zu modernen minimalinvasiven Operationsmethoden, neuen medikamentösen Ansätzen und Möglichkeiten für Patient:innen zur Selbstbestimmung im Ernstfall, steht vor allem der persönliche Austausch im Vordergrund. Die Besucher:innen haben die Möglichkeit, individuelle Fragen direkt an die behandelnden Ärztinnen und Ärzte zu richten.
Die Veranstaltungsdetails im Überblick
Was: Informationsveranstaltung zum Thema Darmkrebs
Wann: Donnerstag, 22.10. von 17:00 bis 18:30 Uhr
Wo: Helios Klinikum Siegburg, Ringstraße 49, 53721 Siegburg, Konferenzräume 1 & 2
Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Über das Darmkrebszentrum des Helios Klinikums Siegburg
Das Darmkrebszentrum am Helios Klinikum Siegburg ist ein spezialisiertes Netzwerk, das sich der ganzheitlichen Betreuung von Patientinnen und Patienten mit bösartigen Erkrankungen des Darms widmet. Durch die regelmäßige Überprüfung und Zertifizierung durch die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) wird sichergestellt, dass die Behandlungspfade stets den aktuellen nationalen Leitlinien entsprechen.