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Kreißsaal: 05021 9210 3200
Die Zeit rund um die Geburt ist ein absolutes Abenteuer – voller Vorfreude, tausend Fragen und natürlich einer ordentlichen Portion Nervenkitzel.
Damit Sie dich sicher und bestens vorbereitet fühlst, haben wir Ihnen das Wichtigste kompakt zusammengestellt.
Um sich bestmöglich auf die Geburt vorzubereiten, empfehlen wir Ihnen sich vorab ausführlich über die Möglichkeiten einer Geburt bei uns zu informieren. Informationsabende für werdende Eltern finden jeden ersten Dienstag im Monat um 19.00 Uhr statt. Treffpunkt ist im Foyer vor der Rezeption. Von dort aus geben wir Ihnen einen Einblick in die Kreißsäle und die Station 6, auf der Sie die erste Zeit mit Ihrem Baby verbringen.
Haben Sie sich für eine Geburt bei uns entschieden, melden Sie sich frühzeitig um die 36. Schwangerschaftswoche für diese an. Bei der Anmeldung nehmen wir Ihre Wünsche bezüglich der Geburt auf und halten die medizinisch relevanten Informationen fest.
Ihnen steht bei uns im Kreißsaal rund um die Uhr ein kompetentes und liebevolles Team von Hebammen und Ärzten zur Verfügung. Unsere Kreißsäle sind mit modernen Entbindungsbetten, Gebärhockern, Halteseilen und Sitzbällen ausgestattet. Eine im Kreißsaal integrierte Gebärwanne steht zur Wassergeburt bereit. Ebenso können Sie sich darin während der Wehen entspannen. Wenn gewünscht, bieten wir zur Geburtserleichterung verschiedene Möglichkeiten von der Aromatherapie bis zur Periduralanästhesie.
Falls Ihr Kind zum Ende der Schwangerschaft nach der 36. Schwangerschaftswoche noch mit dem Köpfchen nach oben im Bauch liegt, bieten wir die Möglichkeit einer äußeren Wendung. So steht einer natürlichen Geburt nichts im Wege. Auch bieten wir die Möglichkeit einer natürlichen Geburt bei Beckenendlage. Ob eine natürliche Geburt oder ein Kaiserschnitt für Sie und Ihr Baby besser ist, entscheiden wir individuell. In einigen Fällen ist es notwendig, einen Kaiserschnitt durchzuführen. Wenn dieser in Teilnarkose stattfindet, kann Ihr Partner Sie dabei gerne in den Operationssaal begleiten.
Ambulante Geburt: Möchten Sie nach der Geburt gerne direkt wieder nach Hause, ist eine ambulante Geburt bei uns möglich. Bei dieser können Sie das Krankenhaus vier Stunden nach der Geburt wieder verlassen. Vorausgesetzt, mit Ihnen und Ihrem Baby ist alles in Ordnung. Außerdem brauchen Sie eine Nachsorge-Hebamme, die Sie nach der Geburt weiter betreut.
Immer zur Geburt mitzubringen:
- Ihren Mutterpass
- Ihre elektronische Gesundheitskarte
- Einweisungsschein von Ihrem Gynäkologen
Nach der Entbindung verbringen Sie die ersten Tage mit Ihrem Kind auf der Wochenstation. Das Pflegepersonal dort bietet Ihnen mit der sogenannten „integrativen Wochenpflege“ eine Rundumbetreuung. Jede Frau hat hier Ihre Ansprechpartnerin. Diese kümmert sich individuell um das Wohlbefinden von Mutter und Kind. Um die Mutter-Kind-Beziehung weiter zu stärken, setzen wir auf das 24-Stunden-Rooming-in: Als Mutter haben Sie Ihr Baby von Anfang an immer bei sich im Zimmer und versorgen es selbst.
Unser Stillzimmer haben wir gemütlich und modern eingerichtet. Es bietet Ihnen also eine schöne Atmosphäre, in der Sie Ihr Kind versorgen können. Die Schwestern unterstützen das Stillen als natürlichste Ernährungsform und unsere drei Stillberaterinnen im Team bieten Still- und Laktationsberatung an. Kinderärzte sind wochentäglich vor Ort und einmal pro Woche kommt außerdem ein Osteopath auf die Station.
Jungen Familien bieten wir die Möglichkeit, die ersten Tage nach der Geburt gemeinsam in unseren speziellen Familienzimmern zu verbringen. Außerdem besteht die Möglichkeit, in Ihrem Zimmer eine Begleitperson (auch Geschwisterkinder) unterzubringen. Sprechen Sie uns an, wir informieren Sie gerne.
Viele Frauen haben Angst vor Schmerzen bei der Geburt. Die Periduralanästhesie lindert Schmerzen und bietet werdenden Müttern gleichzeitig die Möglichkeit, die Geburt bewusst zu erleben.
In einem Vorgespräch im Rahmen der Geburtsplanung besprechen wir mit Ihnen auch die Möglichkeiten der Schmerzlinderung während der Geburt. Dabei klären wir Sie über Vor- und Nachteile der verschiedenen Verfahren für Mutter und Kind auf.
Die häufigste Form der Regionalanästhesie während der Geburt ist die Periduralanästhesie, kurz PDA. Um die Geburtsschmerzen zu lindern oder auszuschalten, werden schmerzleitende Nervenfasern des Rückenmarks betäubt. Die Mutter erlebt die Geburt bewusst mit, kann sich aber entspannen.
BITTE BEACHTEN SIE
Falls Sie sich erst während des Geburtsvorganges für eine PDA entscheiden, teilen Sie uns dies bitte so früh wie möglich mit, damit sich die Wirkung der Anästhesie noch rechtzeitig vor der Entbindung entfalten kann.
Bei der PDA schieben wir nach örtlicher Betäubung im Bereich der Brust- oder Lendenwirbelsäule über eine Hohlnadel einen dünnen flexiblen Kunststoffschlauch (den Periduralkatheter) in den Spinalkanal des Rückenmarks vor die harte Rückenmarkshaut. Nachdem wir den Katheter in den sogenannten Periduralraum eingeführt haben, entfernen wir die Hohlnadel wieder. Über den Periduralkatheter geben wir anschließend die örtliche Betäubung (Lokalanästhetikum) und Schmerzmittel in die Nervenfasern. Diese wirken nach etwa 15 bis 20 Minuten für rund drei Stunden.
Wir führen eine Spinalanästhesie meist durch, wenn wir rasch von einer natürlichen Geburt auf einen Kaiserschnitt umstellen müssen. Die Spinalanästhesie kann aber auch von Anfang an gewählt werden, wenn ein Kaiserschnitt aufgrund bestimmter Faktoren wie Mehrlingsschwangerschaft, Beckenendlage oder Präeklampsie (Schwangerschaftsvergiftung) sehr wahrscheinlich ist.
Bei der Spinalanästhesie werden die Medikamente näher an das Rückenmark gespritzt als bei der PDA. Dazu injizieren wir das lokale Betäubungsmittel durch die harte Rückenmarkshaut hindurch in den mit Nervenflüssigkeit gefüllten Spinalraum. Die Betäubung wirkt nach wenigen Minuten und dauert rund zwei bis vier Stunden an.
Eine sanfte Methode die Schmerzen zu lindern, ist der Einsatz von Lachgas während der Geburt. Das Lachgas, eine Mischung mit einem Anteil von 50 Prozent Sauerstoff, wird über eine Atemmaske gegeben. Bereits nach wenigen Atemzügen tritt die schmerzlindernde Wirkung ein, da das Gas schnell vom Blut aufgenommen und zum Schmerzzentrum des Gehirns transportiert wird. So erleben die Mütter die Geburt bewusst, haben aber weniger Schmerzen. Somit ist Lachgas in seiner modernen Form eine gute Alternative zur Periduralanästhesie, da es die Beschwerden lindert, ohne das Geburtserlebnis zu mindern.
Die werdende Mutter kann das Schmerzmittel nach ihrem individuellen Bedürfnis inhalieren und entscheidet selbst, wann sie die Maske aufsetzt und wie tief sie das Schmerzmittel einatmet. Während der Wirkdauer sind die Mütter wach und ansprechbar. Außerdem ist die Lachgasmischung bei allen Frauen einsetzbar – und das zu jedem Zeitpunkt der Geburt.
Mit einem Klick geht's los - und schon können Sie unsere Kreißsäle auf eigene Faust erkunden.
In der Elternschule (2. OG) öffnet das beliebte Still-Café wieder regelmäßig seine Türen. Die Termine sind auf der Webseite der Klinik abrufbar. Eingeladen sind alle Eltern mit ihren Babys – unabhängig davon, ob sie stillen, zufüttern oder sich zunächst informieren möchten.
Mit einem fachlichen Austausch hatte sie gerechnet – mit einem Wiedersehen nach über 30 Jahren ganz sicher nicht. Als Norma Weber die Website der Helios St. Marienberg Klinik Helmstedt öffnete, blickte ihr plötzlich das Gesicht ihrer früheren Kommilitonin entgegen. Heute leiten beide als erfahrene Hebammen die Geburtshilfen zweier Helios Kliniken im selben Cluster – und aus einer geplanten Hospitation wurde eine bewegende Überraschung mit nachhaltigem Mehrwert für beide Standorte.
Vier Geburten rund um den Jahreswechsel machten den Start ins neue Jahr in den Helios Kliniken Mittelweser besonders schön: Zwei Silvesterbabys und zwei Neujahrsbabys sorgten für große Freude bei Familien und dem Geburtshilfe-Team. Wer den beliebten Kreißsaal selbst kennenlernen möchte, hat dazu regelmäßig Gelegenheit – die nächste Kreißsaalführung findet am Dienstag, 6. Januar, um 19 Uhr statt.
Ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk: An den Helios Kliniken Mittelweser sorgten mit Amalia und Keyhan gleich zwei Geburten am ersten Weihnachtstag für doppeltes Glück und festliche Stimmung im Kreißsaal und der geburtshilflichen Station.
Seltene Operation während der Schwangerschaft: In den Helios Kliniken Mittelweser in Nienburg entfernte Chefarzt Dr. Mathias Uhlig eine zehn Zentimeter große Eierstockzyste (ein sog. Teratom, oder auch „falscher Zwilling“ genannt) bei einer schwangeren Patientin. Trotz des riskanten Eingriffs konnte die Schwangerschaft erhalten bleiben. Ein medizinischer Ausnahmefall mit glücklichem Ausgang: Die kleine Frida kam mit 3.370 Gramm Geburtsgewicht gesund zur Welt.
Infostand, Wiedereröffnung des Still-Cafés und ein Fachvortrag: Die Geburtshilfe der Helios Klinik Nienburg lädt am Dienstag, 30. September, zu einem Aktionstag im Rahmen der Weltstillwoche ein. Werdende Eltern und junge Familien können sich informieren, austauschen und praktische Tipps in entspannter Atmosphäre erhalten.
Ein neuer Anfang im neuen Jahr: Der kleine Luca Matti ist das erste Baby des Jahres 2025 in den Helios Kliniken Mittelweser. Die Geburt markiert nicht nur einen freudigen Start für seine Eltern, sondern auch für das Klinikteam, das sich über steigende Geburtenzahlen freut.
Manche Dinge sind schwer zu glauben, doch die Geburt der kleinen Alyah Lou am heutigen Tag sorgt gleich für drei besondere Zufälle. Sie ist nicht nur als Jubiläumsbaby die 101. Geburt im Kreißsaal der Helios Kliniken Mittelweser im Jahr 2024, sondern auch am 29.2. geboren – ein Tag, den es nur alle vier Jahre im Schaltjahr gibt. Für die frischgebackene Mutter Charleen Gollkowski kommt noch eine weitere Besonderheit hinzu, denn die Geburt ihrer Tochter begleitet hat neben Chefarzt Dr. Mathias Uhlig auch Hebamme Norma Weber, die vor 23 Jahren bei ihrer eigenen Geburt ebenfalls als zuständige Hebamme dabei war.
Einen Tag nach Neujahr, aber dafür in rasender Geschwindigkeit ist unser Neujahrsbaby Enno am 2.1.2024 um 09:01 Uhr mit einem Gewicht von 3.318 g im Kreißsaal der Nienburger Helios Klinik auf die Welt gekommen. Vater Stephan Logemann und Mutter Anke Kornblum sowie der vierjährige Bruder Joost aus Schwaförden freuen sich auf die gemeinsame Kennenlernzeit.
Nun ist es endlich da, unser Weihnachtsbaby! Die kleine Zainab Guirzhu wurde heute um 12:06 Uhr mit einem Gewicht von 2.892 Gramm reibungslos und in Rekordzeit im Kreißsaal der Nienburger Helios Klinik geboren. Für Mutter Olga Guirzu ist es das dritte Kind. Gemeinsam mit Vater Hassan Ali wohnt die Ukrainerin in Bruchhausen-Vilsen.