Die Hereditäre Hämorrhagische Teleangiektasie (HHT), auch Morbus Osler genannt, ist eine seltene erbliche Gefäßerkrankung. Wiederkehrendes Nasenbluten ist für viele Betroffene das auffälligste Symptom. Die Erkrankung kann jedoch auch Gefäßveränderungen in anderen Organen wie Lunge, Magen-Darm-Trakt oder Gehirn verursachen.
Eine gute Versorgung erfordert deshalb mehr als die Behandlung des Nasenblutens: Entscheidend sind eine strukturierte Diagnostik, eine langfristige Betreuung und die enge Zusammenarbeit verschiedener medizinischer Fachrichtungen.
Mit unserer Informationsveranstaltung möchten wir Ihnen die Versorgung von Menschen mit Morbus Osler am Helios Klinikum Berlin-Buch vorstellen. Sie lernen unser ärztliches Team, unsere Osler-Sprechstunde und die Möglichkeiten der interdisziplinären Diagnostik und Therapie kennen.
Wir freuen uns auf Ihre Fragen und den persönlichen Austausch.
Katharina Stölzel, Helen Schlachta, Susanne Wendt und Gustav Büscher
Programm
Begrüßung
Prof. Dr. med. habil. Marc Bloching
Chefarzt der Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
Unser Osler-Team stellt sich vor
Gemeinsam möchten wir Ihnen zeigen, wer Sie in unserer Osler-Sprechstunde betreut und an wen Sie sich mit Ihren Fragen wenden können.
Wie funktioniert die Versorgung bei uns?
Von der Kontaktaufnahme bis zur interdisziplinären Behandlung
Wir stellen Ihnen den organisatorischen Ablauf vor:
Kontaktaufnahme → Osler-Sprechstunde → Diagnostik → interdisziplinäre Vernetzung → Therapie → Nachsorge
Dabei erfahren Sie, wie Termine vereinbart werden, wie die HNO-Sprechstunde organisiert ist und wie wir die Zusammenarbeit mit den weiteren beteiligten Fachdisziplinen koordinieren.
Vortrag
„Morbus Osler im Alltag – erkennen, behandeln, gemeinsam betreuen“
Prof. Dr. med. habil. Katharina Stölzel
Leitende Oberärztin Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde
Zeit für Ihre Fragen
Im Anschluss möchten wir mit Ihnen in entspannter Atmosphäre ins Gespräch kommen. Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihre Fragen an unser Team zu stellen und sich mit anderen Betroffenen und Angehörigen auszutauschen.