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Operation Allgemeinchirurgie

Allgemein- und Viszeralchirurgie

In unserer Allgemein- und Viszeralchirurgie behandeln wir Erkrankungen des Bauchraums, der Schilddrüse, der Gallenblase, der Bauchspeicheldrüse, des Darms sowie Bauchwand- und Leistenbrüche. Wir begleiten Sie von der ersten Vorstellung über die Operation bis zur Nachsorge – persönlich, verständlich und mit modernen, wenn möglich minimal-invasiven Verfahren.

Leitung
Unser erfahrenes Team begleitet Sie fachlich kompetent von der ersten Beratung bis zur Nachsorge.
Lutz Meyer
Leiter Südwestsächsisches Zentrum für Allgemein- und Viszeralchirurgie
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Buchen Sie gerne über unser Patientenportal einen Termin mit uns oder rufen Sie uns an. 

 

Sekretariat: 03771 58-1316

 

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Unsere Leistungen

Wir behandeln Erkrankungen des Bauchraums, der Schilddrüse, der Gallenblase, der Bauchwand sowie des Magen-Darm-Trakts, der Leber und der Bauchspeicheldrüse – mit breiter allgemein- und viszeralchirurgischer Erfahrung.

Im Helios Klinikum Aue operieren wir jährlich etwa 200 erwachsene Patientinnen und Patienten mit Bauchwandbrüchen, sogenannten Hernien.

 

Die Versorgung erfolgt in der Regel minimal-invasiv, spannungsfrei und mit einem netzbasierten Verfahren. Leistenhernien und Femoralhernien behandeln wir standardmäßig minimal-invasiv mittels TAPP. Bei Nabel- und Narbenhernien richtet sich das Verfahren nach Größe und Befund; größere Brüche werden meist mit einem Kunststoffnetz zur Stabilisierung der Bauchwand versorgt.

 

Nach der Operation betreuen wir Sie zunächst im Aufwachraum und anschließend auf der chirurgischen Normalstation. Der stationäre Aufenthalt beträgt in der Regel ein bis fünf Tage. Leichtere körperliche Arbeiten sind meist nach ein bis zwei Wochen wieder möglich, volle körperliche Belastung spätestens nach vier Wochen.

 

Operative Eingriffe bei Leistenbrüchen

  • endoskopischer Bruchlückenverschluss in TAPP Technik
  • Lichtenstein
  • Hernienversorgung ohne Netz (Fremdmaterial) in der Technik nach Sholdice oder Desarda

 

Operative Eingriffe bei Narbenbrüchen

  • Laparoskopische Technik (IPOM)
  • Konventionelle Technik unter Einlage eines Kunststoffnetzes

 

Operative Eingriffe bei Nabelhernien

  • Je nach Größe Direktverschluss, Netzeinlage in offener oder laparoskopischer Technik

Bei geplanten Eingriffen entscheiden wir gemeinsam mit Ihrer behandelnden niedergelassenen Ärztin / Ihrem behandelnden niedergelassenen Arzt, ob eine Operation sinnvoll ist. Der passende Operationszeitpunkt richtet sich nach Ihrem aktuellen Krankheitsgeschehen und wird mit Ihnen besprochen. Bei akuten Beschwerden ist eine zeitnahe Aufnahme und Operation möglich.

 

Die Entfernung der Gallenblase erfolgt bei uns fast ausschließlich in Schlüssellochtechnik mit vier kleinen Schnitten. Eine Drainage ist nur in besonderen Fällen erforderlich. Bei der sehr seltenen Diagnose Gallenblasenkrebs kann eine größere Operation im Bauchraum notwendig werden.

 

Nach der Operation können Sie in der Regel kurzfristig wieder trinken und essen. Der Hautfaden löst sich selbst auf und muss nicht gezogen werden. Der stationäre Aufenthalt beträgt nach der Operation mindestens zwei Tage. Einschränkungen bestehen meist für etwa eine Woche bis zehn Tage.

 

Geplante Gallenblasenoperationen bereiten wir in der Regel über unser Aufnahme-Management vor. Noch notwendige Untersuchungen, die nicht ambulant erfolgen können, planen wir während des stationären Aufenthalts vor der Operation. Dadurch kann die Operation meist am Aufnahmetag erfolgen.

 

Unsere Leistungen

  • Laparoskopische Cholezystektomie
  • Konventionelle Cholezystektomie
  • Sonstige Operationen der Gallenblase
  • Intraoperative Darstellung der Gallenwege
  • Rekonstruktion der Gallenwege
  • SILS-Operationen auf Wunsch (nur eine Narbe)
  • NOTES-Operationen auf Wunsch (Narbenarme Chirurgie)

Im Helios Klinikum Aue führen wir operative Eingriffe am Dünndarm, Dickdarm und Mastdarm durch. Dazu gehören unter anderem Dünndarmresektionen, Operationen bei Morbus Crohn, Stomarückverlegungen, Hemikolektomien, Sigmaresektionen, die Wiederherstellung der Darmkontinuität sowie Eingriffe am Mastdarm bei Karzinomen. Auch Appendektomien – also die Entfernung des entzündeten Wurmfortsatzes, umgangssprachlich Blinddarm-OP – gehören zu unserem operativen Spektrum.

 

Eingriffe am Dickdarm führen wir grundsätzlich minimal-invasiv durch, sofern keine Nebenerkrankungen oder Voroperationen dagegensprechen.

 

Seit April 2019 setzen wir bei geeigneten Patientinnen und Patienten auch unseren Operationsroboter ein. Dadurch werden die onkologischen Ergebnisse nicht automatisch besser, die Präzision des chirurgischen Vorgehens kann aber gesteigert werden. Ob der Operationsroboter bei Ihnen sinnvoll eingesetzt werden kann, besprechen wir individuell mit Ihnen.

 

Operative Eingriffe am Dünndarm:

  • Dünndarmresektionen
  • Operationen bei M. Crohn
  • Stomarückverlegung

 

Operative Eingriffe am Kolon

Prinzipiell werden alle Eingriffe in minimal invasiver Technik durchgeführt, solange keine Nebenerkrankungen oder Voroperationen diese Technik ausschließen.
 

  • Hemikolektomie rechts, ggf. mit CME
  • Hemikolektomie links
  • Sontige konventionelle Kolonresektionen
  • Sigmaresektion
  • Sonstige Kolonresektion
  • Wiederherstellung der Darmkontinuität

 

Operative Eingriffe am Mastdarm

  • Tiefe anteriore Rektumresektion (Sphinktererhalt) bei Karzinom
  • Abdomino-sakrale Rektumextirpation (ohne Sphinktererhalt, ggf. Holm-OP) bei Karzinom
  • Transanale Mikrochirurgische Tumorresektionen (TEM)

  • Hämorrhoidopexie nach Longo, RAR (Rectal Anal Repair), konventionell (z.B. Fergusson)
  • bei perianalen Fisteln / Abszessen
  • STARR / Trans STARR OPs
  • Therapie von kombinierten Stuhlentleerungsstörungen
  • Therapie der Stuhlinkontinenz (z.B. SNS)
  • Rekonstruktion des Schließmuskels
  • Laparoskopische und konventionelle Resektionsrektopexie

Bei Magenkrebs wird die weitere Behandlung nach der Operation im interdisziplinären Tumorboard beraten.

 

Bei gutartigen Befunden versuchen wir, möglichst viel Organanteil zu erhalten. Magenperforationen operieren wir nach Möglichkeit laparoskopisch, also minimal-invasiv. Blutende Magengeschwüre werden überwiegend endoskopisch behandelt und nur im Ausnahmefall notfallmäßig operiert.

 

Nach größeren Magenoperationen betreuen wir Sie zunächst auf unserer Intensivstation und anschließend auf der Normalstation. Dort begleiten wir Kostaufbau, Mobilisierung und die schrittweise Rückkehr in den Alltag. Ergänzend stehen Ihnen Sozialdienst, Ernährungsberatung, Seelsorge und Psychoonkologie zur Seite. Eine Anschlussheilbehandlung organisieren wir auf Wunsch.

 

Operative Eingriffe am Magen:

  • bei Refluxkrankheit und/oder Zwerchfellbrüchen, Refluxtherapie mit Endostim
  • bei Magen-Karzinomen
  • Sonstige Magenoperationen wie z.B. Ernährungskatheter, Chirurgie von Geschwüren
  • Anlage von Magenschrittmachern

Bei Bauchspeicheldrüsenkrebs besprechen wir die Befunde vor einer Operation im interdisziplinären Tumorboard mit Gastroenterologie, Chirurgie und Onkologie. Nach Eingang des histologischen Befundes wird Ihr Fall erneut im Tumorboard vorgestellt, um die weitere Behandlung gezielt festzulegen.

 

Je nach Lage des Tumors führen wir verschiedene Operationsverfahren an der Bauchspeicheldrüse durch, darunter die Pankreaskopfresektion, die klassische Operation nach Kausch-Whipple, die Pankreasschwanzresektion oder in besonderen Fällen die vollständige Entfernung der Bauchspeicheldrüse. In ausgewählten Fällen ist ein minimal-invasives Vorgehen möglich.

 

Auch bei chronischer Pankreatitis kann eine Operation sinnvoll sein, wenn konservative oder interventionelle Behandlungen ausgeschöpft sind und weiterhin starke Schmerzen bestehen. Das Operationsverfahren richtet sich nach den Veränderungen an der Bauchspeicheldrüse.

 

Bei schweren Verläufen einer akuten Pankreatitis können interventionelle Verfahren wie Drainage, Spülung oder die Entfernung von abgestorbenem Gewebe notwendig werden. Eine offene Operation kommt nur in besonderen schweren Situationen infrage.

 

Die Behandlung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit Radiologie, Intensivmedizin, Gastroenterologie, Strahlentherapie und Onkologie. Eine Vorstellung zur Zweitmeinung ist ebenfalls möglich, bevorzugt in unserer Pankreassprechstunde.

 

Unsere Leistungen

  • Pyloruserhaltende Pankreaskopfresektionen (Whipple)
  • Duodenumerhaltende Pankreaskopfresektionen
  • Pankreaslinksresektionen
  • Drainierende Pankreasoperationen
  • Sonstige Operationen der Bauchspeicheldrüse

Im Helios Klinikum Aue behandeln wir bösartige Lebertumoren, Lebermetastasen, ausgewählte gutartige Leberveränderungen sowie Notfälle und Verletzungen der Leber.

 

Bei bösartigen Lebertumoren besprechen wir die Behandlungsstrategie vor der Operation grundsätzlich interdisziplinär in unserer Tumorkonferenz. In Aue führen wir Leberoperationen bis zur Entfernung einer Leberhälfte durch. Bei fortgeschrittenen oder komplexen Tumorerkrankungen können alternativ oder ergänzend minimal-invasive Verfahren wie Radiofrequenzablation oder Chemoembolisation eingesetzt werden.

 

Auch bei Tumoren im Randbereich der Leber oder bei Leberzysten sind minimal-invasive Verfahren möglich.

 

Nach einer Leberoperation überwachen wir Sie zunächst auf unserer Intensivstation. Nach 24 bis 48 Stunden erfolgt in der Regel die Rückverlegung auf die Normalstation. Bei bösartigen Erkrankungen wird Ihr Fall nach der Operation erneut im Tumorboard besprochen, um die weitere Behandlung festzulegen.

 

Lebertransplantationen und Leberersatzverfahren bieten wir in Aue nicht an. Falls eine solche Behandlung notwendig ist, vermitteln wir Sie an ein spezialisiertes Transplantationszentrum.

 

Unsere Leistungen

  • bei bösartigen Tumoren in der Leber
  • Sonstige Leberoperationen
  • Kombination mit Ablationen (Zerstörung z.B. mittels Energie) von Tumoren

Im Helios Klinikum Aue operieren wir Erkrankungen der Schilddrüse, Nebenschilddrüsen und Nebennieren.

 

Bei Schilddrüsenoperationen achten wir besonders auf die Schonung der Stimmbandnerven und Nebenschilddrüsen. Die Funktion der Stimmbandnerven kontrollieren wir während der Operation mit einer Nervenstimulation. Bei geeigneten Befunden sind minimal-invasive oder endoskopische Verfahren möglich.

 

Nebenschilddrüsenoperationen können bei den meisten Patientinnen und Patienten minimal-invasiv als Knopfloch-Operation durchgeführt werden. Während des Eingriffs können Schnellschnitt und Parathormon-Blutschnelltest zusätzliche Sicherheit geben.

 

Nebennierenoperationen führen wir bei Hormonüberproduktion oder bei großen Tumoren mit Krebsverdacht durch. In der Regel operieren wir minimal-invasiv in Schlüssellochtechnik; bei sehr großen Tumoren oder Krebsverdacht kann eine offene Operation notwendig sein.

 

Geplante Eingriffe bereiten wir meist über unser Aufnahme-Management vor. Die Operation kann häufig am Aufnahmetag oder zeitnah nach Aufnahme erfolgen. 

 

Operative Eingriffe an der Schilddrüse

  • bei gutartigen und bösartigen Erkrankungen
  • bei Eignung als minimal invasiver Eingriff

 

Operative Eingriffe an den Nebenschilddrüsen

  • bei primärem Hyperparathyreoidismus, auch in minimal invasiverTechnik
  • bei sekundärem Hyperparathyreoidismus (incl. Autotransplantation)

 

Operative Eingriffe an den Nebennieren

  • laparoskopische Nebennierenresektion
  • konventionelle Nebennierenresektion

Im Helios Klinikum Aue implantieren wir Portsysteme, zum Beispiel zur längerfristigen Gabe von Medikamenten, bei Chemotherapie, Schmerztherapie, künstlicher Ernährung oder schwierigen Venenverhältnissen.

 

Der Eingriff kann meist ambulant und in örtlicher Betäubung erfolgen. Die Implantation dauert etwa 30 bis 40 Minuten. Nach dem Eingriff bleiben Sie noch für kurze Zeit zur Beobachtung in der Klinik und erhalten einen Port-Pass. Wenige Tage später ist eine ärztliche Kontrolle vorgesehen.

  • Koloskopie
  • Gastroskopie
  • Abtragung von Polypen
  • Erweiterung von Engstellen
  • Behandlung von Insuffizienzen (z.B. endoluminale und intrakavitäre Vacuumtherapie)
  • Stents
  • Anal- und Ösophagusmanometrie
  • Rektale Endosonographie
  • 24-Stunden-pH-Metrie und Impedanzmessung

Ergänzend zu unseren Schwerpunkten führen wir im Helios Klinikum Aue weitere viszeralchirurgische Eingriffe durch. Dazu gehören die Lösung von Verwachsungen im Bauchraum, die Anlage von Kathetern zur Peritonealdialyse sowie Eingriffe zur Entlastung von Bauchwasser.

 

Bei entsprechender medizinischer Indikation bieten wir außerdem HIPEC bei ausgewählten Tumorerkrankungen des Bauchfells an.

 

Operationen an der Milz führen wir je nach Befund laparoskopisch oder konventionell durch. Auch viszeralchirurgische Notfalleingriffe gehören zu unserem Spektrum; Transplantationen bieten wir nicht an.

Einblicke in unsere Klinik
Unsere Station
Nach Ihrer Operation begleiten wir Sie auf unserer Station mit fachkundiger Pflege, ärztlicher Betreuung und allem, was Sie für Ihre Genesung brauchen.
Station B6
Haus B, 6. Etage
Telefon:

(03771) 58-1334

Helios Klinikum Aue
Gartenstraße 6
08280 Aue
Kontakt
Fax: 037 71 58 - 12 80