Je früher die Erkrankung erkannt wird, desto größer sind die Chancen auf einen günstigen Krankheitsverlauf. Ziel der Behandlung von entzündlich-rheumatischen Erkrankungen ist der Stillstand der Krankheit und die Symptomfreiheit (Remission).

Da rheumatische Symptome auch bei einer Vielzahl nicht rheumatologischer Erkrankungen auftreten können, bietet die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit anderen Fachrichtungen die Möglichkeit zur differenzierten und fachübergreifenden Abklärung.

Rheumatische Erkrankungen können schon bei Kindern und Jugendlichen und jungen Erwachsenen auftreten und benötigen eine frühe Therapie. Aber besonders im höheren Lebensalter treten mit zunehmender Komorbidität verschiedenste Krankheitsbilder zusammen auf, mit der Notwendigkeit einer interdisziplinären Vorgehensweise für eine optimale Diagnostik und Therapieplanung unter Berücksichtigung der bestehenden Begleiterkrankung.

Ein wichtiges Leistungsangebot ist die Frühsprechstunde für Patienten mit Symptomen, die auf eine sich manifestierende rheumatoide Arthritis oder andere entzündlich-rheumatische Erkrankung hinweisen. Rheumatologen erkennen rheumatische Erkrankungen meist sehr schnell und können frühzeitig einen angemessenen Therapieplan erstellen.