Patientenakademie im Februar: „Akupunktur, Schröpfen & Co. - Komplementäre Behandlungsverfahren in der Schmerztherapie“
Pressemitteilung

Patientenakademie im Februar: „Akupunktur, Schröpfen & Co. - Komplementäre Behandlungsverfahren in der Schmerztherapie“

Vogelsang-Gommern

Fast jeder fünfte Deutsche leidet unter anhaltenden, chronischen Schmerzen, doch nur 10 Prozent der Betroffenen wenden sich an einen Schmerzspezialisten. Wie chronische Schmerzleiden erkannt werden können und welche komplementären Behandlungsverfahren die Schmerztherapie bereitstellt, darüber informieren Dr. med. Angela Stephan und Elena Gunkel am Mittwoch, den 27. Februar 2019, um 17 Uhr.

Die Krankheitsgeschichte chronischer Schmerzpatienten erstreckt sich meist über viele Jahre, jeder Fünfte leidet über 20 Jahre an dauerhaften, die Lebensqualität einschränkenden Schmerzen. So ist nicht nur die Belastung durch den ständigen Schmerz gegeben, im Lauf der Zeit schränkt sich die körperliche Leistungsfähigkeit immer stärker ein. Ursachen für Schmerzen können neben Vorerkrankungen, wie dem Gelenkverschleiß (Arthrose) auch Unfälle oder psychische Probleme sein. Zum Schmerz kommen dann neben den körperlichen Beschwerden unter bestimmten Umständen auch depressive Phasen, eingeschränkte Konzentrationsfähigkeit und die verminderte soziale Aktivität. Dies führt schließlich auch dazu, dass sich Betroffene immer stärker von ihrem sozialen Umfeld isolieren

Insbesondere länger anhaltende oder chronische Schmerzen sind meist auf ein vielschichtiges Krankheitsbild zurückzuführen. „Schmerzen sind ein Krankheitsbild des gesamten Körpers. Sie erfordern neben der physischen Behandlung auch einen ganzheitlichen Ansatz, der die psychischen und sozialen Aspekte der Betroffenen mit einbezieht. An dieser Stelle setzt die Schmerztherapie an, in der wir eine für den Patienten geeignete Kombination aus Physiotherapie und psychosozialer Betreuung auswählen“, sagt die erfahrene Schmerzmedizinerin. Dafür arbeitet ein multiprofessionelles Team aus Ärzten, Physiotherapeuten, Psychotherapeuten, Ergotherapeuten und speziellen Schmerzschwestern eng zusammen. Begleitet wird die Therapie zudem durch eine sozialdienstliche Beratung, um auch das häusliche Umfeld oder die Situation am Arbeitsplatz zu berücksichtigen und eine Nachbetreuung zu organisieren.

Ergänzend zum schmerzmedizinischen Gesamtkonzept gibt es eine Vielzahl natürlicher und sanfter Heilverfahren, sogenannter komplementärer Therapiemethoden, die der Schmerzlinderung und Schmerzprophylaxe dienen. Neben pflanzlichen und naturheilkundlichen Verfahren gehören auch Verfahren der traditionellen chinesischen Medizin dazu. „Die sogenannte Akupunkt-Massage zum Beispiel ist eine auf der klassischen Akupunktur beruhenden Methode, die jedoch gänzlich ohne Nadeln auskommt. Der Druck eines speziellen Metallstäbchens auf der Haut fördert die Durchblutung und regt die energieleeren Meridiane an. Dabei wird der Körper durch den Reiz zu einer Energieverlagerung gezwungen, der akute Schmerzzustand beruhigt sich“, erklärt Elena Gunkel, Ärztin in der Klinik für Schmerztherapie. Im Rahmen der multimodalen Schmerztherapie in Helios Fachklinik Vogelsang-Gommern kommt eine Vielzahl an komplementäre Behandlungsverfahren zum Einsatz. Jedes ist individuell auf den Patienten abgestimmt.

Einladung

Wie die Diagnostik von Schmerzpatienten in der Helios Fachklinik Vogelsang-Gommern aussieht und welche komplementären Behandlungsverfahren die Schmerztherapie bereitstellt, darüber informieren Dr. med. Angela Stephan und Elena Gunkel am Mittwoch, den 27. Februar 2019, um 17 Uhr, im MVZ Magdeburg, Breiter Weg 19d (3. Etage), 39104 Magdeburg. Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

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Dr. med. Angela Stephan

Chefärztin Schmerztherapie
Dr. med. Angela Stephan

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Die Helios Fachklinik Vogelsang-Gommern, Rheumazentrum Sachsen-Anhalt, ist spezialisiert auf die Behandlung von rheumatologischen und orthopädischen Krankheitsbildern sowie auf die umfassende Schmerztherapie. Die Klinik verfügt über 151 Betten. Rund 140 Mitarbeiter versorgen jährlich um die 5000 stationären Patienten.

Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit rund 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland und Quirónsalud in Spanien. Rund 17 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2017 erzielte das Unternehmen in beiden Ländern einen Gesamtumsatz von 8,7 Milliarden Euro.

In Deutschland verfügt Helios über 86 Kliniken, 120 Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und zehn Präventionszentren. Jährlich werden in Deutschland rund 5,2 Millionen Patienten behandelt, davon 4 Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland mehr als 66.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2017 einen Umsatz von rund 6,1 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt in Spanien 45 Kliniken, 55 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für Betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 11,6 Millionen Patienten behandelt, davon 11,2 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt mehr als 32.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2017 einen Umsatz von rund 2,6 Milliarden Euro. Helios Deutschland und Quirónsalud gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.

Pressekontakt

Martin-Thomas Wachter

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Martin-Thomas Wachter

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