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Säuglingspflege

Säuglingspflege

Baby baden, Wickeln und Pflege sind wunderbare Gelegenheiten zu einem intensiven Hautkontakt mit Ihrem Baby. Denn Streicheln und Schmusen ist unverzichtbar für die seelische Entwicklung Ihres Kindes.

Das erste Baden kann sowohl für die Eltern als auch für das Baby sehr aufregend und vielleicht auch anstrengend sein. Nehmen Sie sich genügend Zeit und legen Sie sich alles Nötige zuvor bereit. Nach ein paar Wochen gehört für viele Eltern und Babys der Badespaß zu den Höhepunkten des Tages! Das Badewasser sollte auf jeden Fall körperwarm sein, also etwa 36 bis 37 Grad haben, auf keinen Fall kälter oder wärmer! Um die Temperatur zu prüfen, sollten Sie ein Babythermometer nutzen.

Anfangs sollten Sie die Badezeit so kurz und so angenehm wie möglich halten. Bald haben Sie Ihre eigene Routine entwickelt und können diese wenigen Minuten auch für Ihr Baby angenehm gestalten. Ein tägliches Vollbad ist aber gar nicht nötig. Es reicht durchaus, wenn Sie Ihr Baby ein- bis dreimal in der Woche baden. Zwischendurch können Sie Ihr Baby einfach mit einem Waschlappen waschen.

Halten Sie Ihr Baby beim Baden immer sicher im Griff. Gerade im seifigen Wasser kann es leicht passieren, dass das Kind nach unten rutscht und mit dem Kopf unter Wasser gerät.

Lassen Sie Ihr Kind niemals (!) allein in der Babywanne oder dem Becken sitzen. Bis zum Alter von mindestens drei Jahren dürfen Kinder nicht unbeaufsichtigt baden!

Auf keinen Fall aber sollten Sie mit einem Wattestäbchen ins Ohr fahren. Erstens schieben Sie damit das Schmalz noch weiter nach innen, und es kann den Gehörgang blockieren und zweitens besteht die Gefahr, das hauchdünne Trommelfell zu verletzen.
Es reicht vollkommen, die Ohrmuschel behutsam mit einem feuchten Waschlappen zu reinigen. Auch die Stelle hinter den Ohren sollte man nicht vergessen. In der kleinen Falte hinter dem Ohr, wo das Ohr an die Kopfhaut grenzt, sammeln sich besonders häufig Speichel oder Milchreste und es bilden sich schuppige, manchmal wunde und nässende Stellen.

 

In den ersten Tagen sollten die Fingernägel und Fußnägel noch nicht geschnitten werden. Wenn das Baby sich aber kratzt, können ganz vorsichtig die ev. kratzenden Häutchen an den Nägelchen entfernen. Später, wenn die Nägel nicht mehr ganz so zart und weich sind, sollten die Nägel regelmäßig geschnitten werden. In Drogerien oder Apotheke gibt es spezielle Baby-Nagelscheren mit abgerundeten Spitzen oder auch kleine Nagelknipser.
Zum Schneiden sollte ein ruhiger Zeitpunkt gewählt werden. Vielleicht beim Schlafen oder auch nach einer Mahlzeit. Vom Abbeißen der weichen Babynägel raten Kinderärzte eher ab. Dieses Vorgehen birgt das Risiko einer Nagelbettverletzung und einer bakteriellen Infektion durch Keime im Mund der Mutter.