Leistungen

Tumorchirurgie bei Krebs

In Deutschland erkranken jährlich 2012 erkrankten 477.950 Menschen in Deutschland neu an Krebs, 220.923 starben an dieser Erkrankung. Nachdem nahezu jeder zweite Betroffene im Verlauf an seiner Erkrankung verstirbt, ist eine von Beginn an hoch qualifizierte leitliniengerechte interdisziplinäre Behandlung der zentrale Prognosefaktor.

In unserer Klinik können im ersten Schritt die zur individuellen Behandlungsplanung notwendige Voruntersuchungen (CT, Kernspintomographie, Röntgen, innerer Ultraschall etc.) durchgeführt werden.

Mit kompletten Befunden erfolgt dann ein sogenanntes Tumorboard, bei dem alle denkbaren und inzwischen auch gesetzlich geforderten Fachdisziplinen (Chirurg, Internist, Endoskopiker, Urologe, Onkologe, Radiologe, Strahlentherapeut, Nuklearmediziner, Pathologe) beteiligt sind. In dieser Besprechung wird dann unter Beachtung der weltweit gültigen Behandlungsrichtlinien (Leitlinien) das bestmögliche Vorgehen im besprochenen Fall festgelegt.

In vielen Fällen werden kombinierte Behandlungen empfohlen, bei denen der Betroffene zunächst eine Bestrahlung oder eine Chemobehandlung erfährt, bevor eine Operation durchgeführt wird. In anderen Fällen soll eine Operation vor einer Anschlußchemotherapie stattfinden.

Chirurgische Tumorentfernung

Wenn von der interdisziplinären Tumorkonferenz eine Entscheidung zu einem chirurgischen Vorgehen getroffen wurde, findet die jeweilige Operation unter strenger Berücksichtigung der aktuellen Leitlinien für die Operation statt. Das bedeutet, dass das international und national geforderte Vorgehen sowohl von der erforderlichen Technik her, von der Operationsausdehnung und von der erforderlichen erweiterten Mitnahme der benachbarten Lymphknoten exakt eingehalten wird.

Abgesehen von den Speiseröhrentumoren werden alle Tumorformen vom Schilddrüsentumor, über Magentumore, Lebertumore, Tumore von Dünn- und Dickdarm, der Afterregion wie auch der Haut und der Weichteile in unserer Klinik operiert.