Die israelisch-deutsche Journalistin Antonia Yamin freut sich über die Geburt von Tochter Mariebelle
Im Helios Klinikum Berlin-Buch in den besten Händen

Die israelisch-deutsche Journalistin Antonia Yamin freut sich über die Geburt von Tochter Mariebelle

Berlin

Als Europakorrespondentin für den israelischen öffentlich-rechtlichen Sender „KAN“ ist es Journalistin Antonia Yamin gewohnt, viel zu reisen und aus London, Paris oder Moskau über aktuelle politische sowie historische Geschehnisse zu berichten. Dank ihrer Schwangerschaft und aufgrund der Corona-Maßnahmen hat sie ihre Zeit in den vergangenen Monaten zuhause in Berlin verbracht – und wurde während ihrer Geburtsvorbereitungen auf die virtuellen Kreißsaalführungen des Bucher Helios Klinikums aufmerksam. Mitte Dezember brachte sie in Buch schließlich Tochter Mariebelle zur Welt – und hat uns verraten, wie es ihr und ihrer kleinen Familie heute geht.

„In Berlin zu entbinden, war für mich ein Zeichen“ – Antonia Yamin erzählt von ihrer Geburtsvorbereitung 

Antonia Yamin arbeitet oft allein. Als Journalistin nimmt sie ihre Zuschauer an Orte mit, die im Fokus europäischer Debatten rund um politische oder historische Geschehnisse stehen. „Ich bin eigentlich jede Woche unterwegs und mache oftmals vieles in Eigenregie. Ich bin dann nicht nur Journalistin, sondern auch Kamerafrau und Reporterin“, erzählt sie uns, als wir einige Tage vor der Geburt ihres ersten Kindes mit ihr sprechen. Die 32-Jährige ist gebürtige Deutsche wanderte mit ihren Eltern, einer Deutschen und einem aus Lybien stammenden Israeli, allerdings bereits in ihrem ersten Lebensjahr nach Israel aus. Nach ihrem Militärdienst bei der Israelischen Armee und einem Journalismus-Studium in Tel Aviv arbeitete sie unter anderem als Lokalreporterin bei der „Frankfurter Rundschau“ und dem israelischen Fernsehsender „Kanal 10“, bevor sie im Jahr 2017 nach Deutschland zurückkehrte und seither in Berlin lebt und arbeitet. 

Antonia Yamin mit Hebamme Jessica Völlmer (li) und Marina Holzkämper, Gesundheits- und Krankenpflegerin auf der Neonatologie 2 (re)

Bei der Geburt ihrer Tochter setzte sie dann aber doch auf Unterstützung – von den Hebammen aus dem Helios Klinikum Berlin-Buch. „Ich bin durch die digitalen Kreißsaalführungen und die virtuellen Livechats auf Facebook auf das Helios Klinikum aufmerksam geworden“, berichtet sie, „Manchmal weiß man einfach, was richtig ist. Und als ich die Führungen durch den Kreißsaal und das Team vor Ort gesehen habe, wusste ich: dort möchte ich entbinden.“ Die Entscheidung, ihr Kind in Deutschland, statt in Israel auf die Welt zu bringen, fiel ihr ebenfalls nicht schwer: „Berlin ist mein Lebensmittelpunkt, hier wohne ich gemeinsam mit meinem Mann und unserem Hund. Für mich ist es außerdem ein Zeichen, dass ich als Jüdin in Deutschland entbinde – ich glaube einfach an dieses Land.“ 

Informativ & aufklärend: das sind die digitalen Kreißsaalführungen im Helios Klinikum Berlin-Buch

Ebenso wie Antonia Yamin sind in den vergangenen Monaten auch zahlreiche weitere werdende Eltern auf die digitalen Kreißsaalführungen und Livechats aufmerksam geworden, die das Helios Klinikum Berlin-Buch seit April regelmäßig auf Facebook und Instagram anbietet. Indem sowohl die Räumlichkeiten als auch das Hebammen-Team des Helios Klinikums Buch vorgestellt werden, sollen die schwangeren Frauen und ihre Partner sich auch in Corona-Zeiten bestmöglich informiert fühlen und auf eines der spannendsten und schönsten Erlebnisse ihres Lebens vorbereitet sein. 

Wir freuen uns, dass wir werdenden Eltern unsere Räumlichkeiten und unsere Expertise vorstellen und sie damit bei der Entscheidung, in welchem Haus sie entbinden wollen, unterstützen können. Wir möchten den schwangeren Frauen dabei vor allem eines vermitteln: das Gefühl von Zuversicht und Vertrauen – in uns, aber auch in den eigenen Körper“

, bestätigt Yvonne Schildai, leitende Hebamme im Helios Klinikum Berlin-Buch.

Schwere Geburt mit Happy End: Herzlich willkommen, Mariebelle

Einige Tage nach unserem Gespräch treffen wir Antonia Yamin wieder – diesmal gemeinsam mit ihrer Tochter Mariebelle. Die frisch gebackene Mutter erzählt uns: „Die Geburt war sehr anstrengend und fast schon traumatisch für mich. Es hat alles viel länger gedauert als geplant und es gab einige Komplikationen. Aber die Ärzte und Hebammen haben mich und Mariebelle super versorgt. Uns geht es jetzt gut.“ Wie tapfer Mutter und Tochter die ersten gemeinsamen Momente gemeistert haben, bestätigt auch Jessica Völlmer, die die Geburt von Mariebelle als Hebamme begleitet hat: 

„Antonia hat das toll gemacht, obwohl sie eine wirklich schwierige und anstrengende Geburt erlebt hat. Wir sind froh, dass es ihr und Mariebelle gut geht und sie sich in Ruhe zuhause kennenlernen können.“ 

Versorgt wurde Mariebelle, die aufgrund einer Entzündung mit Antibiotika behandelt werden musste, im Perinatalzentrum des Bucher Klinikums. Dort arbeitet ein hoch qualifiziertes, interdisziplinäres Team jeden Tag daran, Frühchen und kranke Neugeborene bestmöglich zu betreuen und gesund zu pflegen. Bereits einige Tage nach ihrer Geburt ist Mariebelle auf dem Weg der Besserung, sodass Antonia Yamin und ihre Tochter das Klinikum nach ein paar Tagen verlassen konnten. Zum Abschied möchten wir wissen, was sich die Journalistin für ihre Tochter wünscht. „Sie ist genauso dramatisch wie ihre Mutter“, antwortet Antonia Yamin lachend, „Ich wünsche ihr deshalb, dass sie die Welt erobert und alles schafft, was sie sich vornimmt.“