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Patientenakademie im Juni: Mikrotherapie und Mikrochirurgie an der Wirbelsäule

Rückenschmerzen gehören zu den Volkskrankheiten schlechthin in Deutschland. Über die Potentiale und Einsatzmöglichkeiten der modernen Mikrotherapie und Mikrochirurgie bei Rückenproblemen informiert Dr. med. Daniel Weigel, Oberarzt im Kompetenzzentrum für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sporttraumatologie, Department Wirbelsäulenerkrankungen, in der Helios Klinik Zerbst/Anhalt am Dienstag, dem 27. Juni 2023, um 16 Uhr im Rahmen der Patientenakademie.
20. Juni 2023

Mehr als 80% der Deutschen leiden mindestens einmal im Leben an Rückenschmerzen.

Meist rühren die Beschwerden von „unspezifischen“ Rückenproblemen und sind muskulärer Ursache. Sie werden etwa durch langes Sitzen, einen generellen Bewegungsmangel oder einseitige Belastungen ausgelöst.

Wurde eine dauerhafte Verbesserung der Beschwerden durch konservative Behandlungsmethoden nicht erreicht, kann die Mikrotherapie helfen, eine schnelle Linderung oder sogar Schmerzfreiheit zu bewirken. Bei diesen minimal-invasiven Behandlungsverfahren erhalten Patient:innen Medikamente millimetergenau an die Schmerzstelle. Die genaue Position der Injektionsnadel wird über bildgebende Verfahren, meist im CT, überprüft und gegebenenfalls korrigiert.

Patientenakademie im Juni: Mikrotherapie und Mikrochirurgie an der Wirbelsäule

Je nach Ursache und Lokalisation der Schmerzen kommen im Rahmen der Mikrotherapie verschiedene Verfahren zum Einsatz. „Mit ihr können wir Schmerzen durch Bandscheibenvorfälle oder verengte Wirbelkanäle, Beschwerden am Iliosakralgelenk (ISG oder Kreuz-Darmbeingelenk) oder auch Schmerzen durch den Verschleiß der kleinen Wirbelgelenke gut behandeln“, benennt der erfahrene Wirbelsäulenexperte mögliche Einsatzgebiete. Für einen nachhaltigen Erfolg sind in aller Regel mehrere Injektionen notwendig, deren zeitlicher Abstand abhängig vom Beschwerdebild individuell bestimmt wird.

Neben der Mikrotherapie führt bei verschiedenen Wirbelsäulenerkrankungen auch die Mikrochirurgie zum gewünschten Ergebnis. Mikrochirurgische Operationen werden unter Verwendung eines speziellen Operations-Mikroskops und dazugehöriger feiner Instrumente durchgeführt. „Die Verwendung des Mikroskops ermöglicht ein sehr präzises Vorgehen, da wir das sensible Operationsfeld an den Bandscheiben oder im Wirbelkanal genau kontrollieren können. Das bringt ein hohes Maß an Sicherheit für die Patienten,“ benennt Dr. Weigel die Vorteile der Mikrochirurgie. „Zudem arbeiten wir minimal-invasiv und operieren durch ein bis drei Zentimeter kleine Schnitte in der Haut. Für manche Eingriffe reicht sogar ein wenige Millimeter kleiner Einstich.“
Die Einsatzgebiete der Mikrochirurgie an der Wirbelsäule sind vielfältig: Bandscheibenvorfälle an der Lenden- und Halswirbelsäule sowie spinale Stenosen (verengte Wirbelkanäle).

Auf die einzelnen Verfahren und Einsatzmöglichkeiten der modernen Mikrotherapie und Mikrochirurgie bei Wirbelsäulenerkrankungen geht Dr. med. Daniel Weigel, Oberarzt im Kompetenzzentrum für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sporttraumatologie, Department Wirbelsäulenchirurgie, in der Helios Klinik Zerbst/Anhalt am Dienstag, dem 27. Juni 2023, um 16 Uhr im Rahmen der Patientenakademie näher ein.

Die Helios Klinik Zerbst/Anhalt lädt Betroffene, Angehörige und Interessierte in diesem Jahr wieder regelmäßig im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Patientenakademie" ein, sich über aktuelle medizinische Themen und Fragestellungen zu informieren. Die Vorträge finden im Videokonferenzraum der Helios Klinik Zerbst/Anhalt statt. Die Veranstaltungen sind kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Termine nach telefonischer Vereinbarung

Tel: (03923) 739-156

Mikrotherapie und Mikrochirurgie an der Wirbelsäule

Dienstag, 27. Juni 2023 | 16 Uhr
Videokonferenzraum