Als Fachärztin für Strahlentherapie begleite ich meine Patientinnen und Patienten sehr einfühlsam durch eine oft herausfordernde Zeit der Behandlung. Weil Vertrauen nur ohne Zeitdruck und auf Augenhöhe wächst, lege ich größten Wert auf eine ruhige Gesprächsatmosphäre, in der sich meine Patientinnen und Patienten gehört und verstanden fühlen und die die nötige Basis schafft, um sich offen anzuvertrauen. Mein Fokus liegt auf einer Behandlung, die höchste ärztliche Sorgfalt mit verständnisvoller menschlicher Zuwendung verbindet.
Die beste Versorgung entsteht jedoch, wenn Kolleginnen und Kollegen verschiedener Fachrichtungen ihr Wissen bündeln und gemeinsam für den Patienten arbeiten. Deshalb ist auch die enge, interdisziplinäre Zusammenarbeit ein wesentlicher Bestandteil meiner Tätigkeit. So gewährleisten wir die für Sie bestmögliche Therapie unter Betrachtung des gesamten Krankheitsbildes.
| Montag |
08:00 - 15:00 Uhr
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| Dienstag |
08:00 - 15:00 Uhr
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08:00 - 15:00 Uhr
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| Donnerstag |
08:00 - 15:00 Uhr
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08:00 - 15:00 Uhr
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Unsere Leistungen
Mo - Mi 09:00 bis 18:00
Do - Fr 09:00 bis 14:00
Sa 09:00 bis 12:00
Mo - Mi 09:00 bis 18:00
Do - Fr 09:00 bis 14:00
Sa 09:00 bis 12:00
Mo - Mi 09:00 bis 18:00
Do - Fr 09:00 bis 14:00
Sa 09:00 bis 12:00
4 Medizinphysiker*innen
Leitender Physiker: Christoph Rositzka
7 MTR
Leitender MTR: Matthias Langer
3 MFA
Leitende MFA: Diana Fischer
Apparative Ausstattung
Unsere Praxis verfügt über ein modernes CT zur Bestrahlungsplanung mit besonders großer Scaneinheit (Gantry). Vor Anfertigen des CTs werden hier auch individuelle Lagerungshilfen (z.B. Vakuummatten) angepasst für die exakte Positionierbarkeit am Bestrahlungsgerät.
Außerdem können Atemkurven für atemgetriggerte Bestrahlungen (Gating) sowie sogenannte 4D-CTs aufgenommen werden, mit denen Organbewegungen genau erfasst werden. Bei Tumoren, die sich z.B. durch die Atmung bewegen, ermöglichen solche 4D-Scans eine hochpräzise Planung und Durchführung der Bestrahlung.
Das Herzstück der Strahlentherapie sind zwei Linearbeschleuniger neuester Generation (Varian True Beam), die schnell und präzise bestrahlen können.
Diese Geräte sind mit einer exzellenten Bildaufnahmetechnik ausgestattet, durch die vor jeder Bestrahlung die genaue Lage des Zielvolumens erfasst und die Strahlung millimetergenau darauf ausgerichtet wird. So erhält das Zielvolumen die geplante Strahlendosis, während das umliegende gesunde Gewebe bestmöglich geschont wird.
Darüber hinaus können unsere Linearbeschleuniger Bestrahlungen in ausgewählten Atmungsphasen (Gating) realisieren. Dies ist eine spezielle Form der Strahlentherapie, bei der die Bestrahlung mit der Atmung synchronisiert wird, beispielsweise um gesunde Organe noch besser zu schonen und Nebenwirkungen weiter zu reduzieren.
Physiker:innen mit der Fachkunde im Strahlenschutz sind in einer Strahlentherapie enge Partner der Ärzt:innen. Sie sind u.a. für die genaue Planung und sichere Durchführung der späteren Strahlentherapie verantwortlich. Zur Berechnung der optimalen Dosisverteilung wird das Bestrahlungsplanungssystem Eclipse genutzt. Jeder Bestrahlungsplan wird passgenau auf die individuellen anatomischen und pathologischen Gegebenheiten zugeschnitten.
Eindrücke aus unserer Praxis
FAQ
Wir arbeiten mit modernsten Bestrahlungstechniken, die das gesunde Gewebe gut schonen und so das Auftreten von Nebenwirkungen minimieren. Dennoch können Nebenwirkungen bei der Behandlung von Tumorerkrankungen nicht völlig ausgeschlossen werden. Die meisten sind in der Regel vorübergehend und hängen von der bestrahlten Körperregion und der eingetragenen Strahlendosis ab.
Typische Nebenwirkungen können u.a. sein:
- Hautreaktionen wie Rötung oder Trockenheit (ähnlich Sonnenbrand)
- Müdigkeit
- Durchfall (bei Behandlung im Beckenbereich)
- Haarausfall im bestrahlten Bereich
- Schwierigkeiten beim Schlucken (bei Behandlung von Kopf- und Halskrebs)
Ihr Arzt / Ihre Ärztin wird Sie im Aufklärungsgespräch ausführlich über mögliche Nebenwirkungen informieren. Diese können, müssen aber nicht auftreten. Sollten Sie Nebenwirkungen verspüren, zögern Sie bitte nicht, diese mit Ihrem behandelnden Strahlentherapeuten zu besprechen. Viele Nebenwirkungen lassen sich mit der richtigen Unterstützung gut lindern.
Das Auftreten dauerhafter Nebenwirkungen lässt sich bei sehr ungünstiger Ausgangslage manchmal nicht gänzlich verhindern. Wir schöpfen jedoch alle Möglichkeiten aus, das Risiko hierfür so gering wie möglich zu halten. Ihr Arzt / Ihre Ärztin wird Sie darüber aufklären und die Behandlungsstrategie sehr sorgfältig gemeinsam mit Ihnen abwägen.
Die Röntgenreiztherapie ist dagegen sehr nebenwirkungsarm. Hier kann es kurzfristig zur Verstärkung der Schmerzen oder selten auch zu Hautreizungen kommen, die in der Regel schnell wieder abklingen.
Obwohl viele Nebenwirkungen gut erträglich sind und mit der Zeit von selbst abklingen, kann Ihre aktive Mitwirkung helfen, Ihr Wohlbefinden zu verbessern und die Heilung zu unterstützen.
Ihr Arzt / Ihre Ärztin wird Ihnen dazu spezielle, auf Ihre Behandlung zugeschnittene Empfehlungen geben.
Grundsätzlich gilt:
- Folgen Sie den Empfehlungen des therapeutischen Teams. Dieses wird Sie u.a. in der richtigen Hautpflege anleiten.
- Trinken Sie ausreichend Wasser oder andere nichtalkoholische, koffeinfreie Getränke, um die Haut mit genügend Feuchtigkeit zu versorgen und den Körper zu entgiften.
- Achten Sie auf eine ausgewogene, gesunde Ernährung, reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Proteinen.
- Sorgen Sie für Ruhephasen, überanstrengen Sie sich nicht. Aber auch ein bisschen Bewegung an der frischen Luft kann das Wohlbefinden steigern.
Das hängt von der bestrahlten Körperregion ab. Für viele Behandlungen ist eine spezielle Ernährungsumstellung nicht zwingend erforderlich. Dennoch ist bei bestimmten Bestrahlungsgebieten (z.B. Becken, Hals/Rachenbereich, Verdauungstrakt) das Meiden einiger Lebensmittel entscheidend, um Nebenwirkungen zu verhindern oder zumindest zu minimieren. Hierzu wird Ihr Arzt / Ihre Ärztin Sie konkret anleiten.
Allgemein ist eine ausgewogene, nährstoffreiche und antientzündliche Ernährung immer ratsam und vorteilhaft, da sie den Heilungsprozess fördert, manche Nebenwirkungen lindern und die allgemeine Lebensqualität erheblich verbessern kann. Gern geben wir Ihnen hierzu bei Bedarf entsprechende Empfehlungen.
Wenn es Ihnen gut geht und Sie keine Nebenwirkungen haben, können Sie während Ihres strahlentherapeutischen Behandlungszyklus weiterhin arbeiten und moderat Sport treiben.
Sie sollten allerdings von schwerer körperlicher Belastung absehen und für ausreichend Erholungspausen sorgen. Die richtige Balance zwischen Aktivität und Ruhe kann dazu beitragen, das Wohlbefinden zu steigern und Nebenwirkungen zu reduzieren.
Hören Sie auf Ihren Körper. Wenn Sie sich müde und erschöpft fühlen oder Nebenwirkungen auftreten, sollten Sie Ihre Arbeitszeit und die Intensität der sportlichen Aktivitäten reduzieren oder vorübergehend pausieren. Verzichten Sie außerdem auf Sportarten, bei denen es zu Verletzungen kommen kann (z.B. Ball-, und Kampfsportarten).
Ihr Arzt / Ihre Ärztin kann Ihnen individuelle Empfehlungen geben, welche Arten von Sport oder Bewegung für Sie während Ihrer Behandlung geeignet sind.