Jede moderne Strahlenbehandlung orientiert sich an den aktuellen medizinischen Leitlinien. Sie bilden das Fundament meiner strahlentherapeutischen Arbeit. Darüber hinaus ist mir mein Erfahrungsschatz aus vielen Jahren klinischer Tätigkeit ein wertvoller Fundus, der meinen Patient:innen sowohl in fachlicher als auch in menschlicher Hinsicht zugutekommt.
Eine gute Behandlung beginnt für mich immer mit Zuhören sowie ehrlicher und verständlicher Kommunikation. So entsteht die Basis für ein vertrauensvolles Arzt-Patienten-Verhältnis, das aus meiner Sicht für einen erfolgreichen Heilungsverlauf mitentscheidend ist.
Eine erfolgreiche Therapie betrachtet immer den gesamten Menschen. Während die Strahlenbehandlung darauf abzielt, krankes Gewebe effektiv zu zerstören, ist mir bei meiner Behandlung auch der Erhalt von Lebensqualität und Selbstständigkeit meiner Patient:innen wichtig.
Die Strahlentherapie versteht sich dabei nie als isolierte Behandlungsmaßnahme, sondern als Teil eines Gesamtkonzepts, an dem mehrere medizinische Fachdisziplinen beteiligt sind. Diese interdisziplinäre Zusammenarbeit ist für mich sehr wichtig, garantiert sie doch, dass jeder Behandlungsschritt auf die individuelle Situation des Patienten abgestimmt wird.
Fachlich auf dem neuesten Stand zu bleiben, gehört für mich zum ärztlichen Beruf, denn Strahlen- und Krebstherapien werden ständig weiterentwickelt. Mein Anspruch ist es, meinen Patient:innen immer moderne Behandlungskonzepte nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft anzubieten.
| Montag |
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Unsere Leistungen
Mo - Mi 09:00 bis 18:00
Do - Fr 09:00 bis 14:00
Sa 09:00 bis 12:00
Mo - Mi 09:00 bis 18:00
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Sa 09:00 bis 12:00
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Do - Fr 09:00 bis 14:00
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4 Medizinphysiker*innen
Leitender Physiker: Christoph Rositzka
7 MTR
Leitender MTR: Matthias Langer
3 MFA
Leitende MFA: Diana Fischer
Apparative Ausstattung
Unsere Praxis verfügt über ein modernes CT zur Bestrahlungsplanung mit besonders großer Scaneinheit (Gantry). Vor Anfertigen des CTs werden hier auch individuelle Lagerungshilfen (z.B. Vakuummatten) angepasst für die exakte Positionierbarkeit am Bestrahlungsgerät.
Außerdem können Atemkurven für atemgetriggerte Bestrahlungen (Gating) sowie sogenannte 4D-CTs aufgenommen werden, mit denen Organbewegungen genau erfasst werden. Bei Tumoren, die sich z.B. durch die Atmung bewegen, ermöglichen solche 4D-Scans eine hochpräzise Planung und Durchführung der Bestrahlung.
Das Herzstück der Strahlentherapie sind zwei Linearbeschleuniger neuester Generation (Varian True Beam), die schnell und präzise bestrahlen können.
Diese Geräte sind mit einer exzellenten Bildaufnahmetechnik ausgestattet, durch die vor jeder Bestrahlung die genaue Lage des Zielvolumens erfasst und die Strahlung millimetergenau darauf ausgerichtet wird. So erhält das Zielvolumen die geplante Strahlendosis, während das umliegende gesunde Gewebe bestmöglich geschont wird.
Darüber hinaus können unsere Linearbeschleuniger Bestrahlungen in ausgewählten Atmungsphasen (Gating) realisieren. Dies ist eine spezielle Form der Strahlentherapie, bei der die Bestrahlung mit der Atmung synchronisiert wird, beispielsweise um gesunde Organe noch besser zu schonen und Nebenwirkungen weiter zu reduzieren.
Physiker:innen mit der Fachkunde im Strahlenschutz sind in einer Strahlentherapie enge Partner der Ärzt:innen. Sie sind u.a. für die genaue Planung und sichere Durchführung der späteren Strahlentherapie verantwortlich. Zur Berechnung der optimalen Dosisverteilung wird das Bestrahlungsplanungssystem Eclipse genutzt. Jeder Bestrahlungsplan wird passgenau auf die individuellen anatomischen und pathologischen Gegebenheiten zugeschnitten.
Eindrücke aus unserer Praxis
FAQ
Nein, nach einer Strahlentherapie in unserer Praxis sind Sie nicht radioaktiv und stellen keine Gefahr für andere dar.
Zwar gibt es strahlentherapeutische Verfahren, bei denen eine kurzlebige radioaktive Substanz in den Körper des Patienten eingebracht wird und dort verbleibt, so dass der Patient danach tatsächlich für eine kurze Zeit Strahlung abgibt, diese Verfahren werden heute aber in der Strahlentherapie nur noch selten angewendet.
Das ist leider nicht immer auszuschließen, aber das Risiko für deren Auftreten lässt sich in der Regel durch den Einsatz hochpräziser Bestrahlungstechniken gut kontrollieren.
Dennoch, wie bei vielen medizinischen Behandlungen, besteht auch bei der Strahlentherapie die Möglichkeit, dass Spätfolgen auftreten. Spätfolgen sind Nebenwirkungen, die erst Monate oder sogar Jahre nach der Behandlung sichtbar werden. Diese hängen stark von der behandelten Körperregion und der dort erhaltenen Dosis ab, aber zum Beispiel auch von der individuellen Empfindlichkeit, den Gewohnheiten und Vor- oder Begleiterkrankungen des Patienten.
Welches Risiko für Spätfolgen bei Ihrer Behandlung besteht und welche das sein können, wird Ihnen Ihr Arzt / Ihre Ärztin im Aufklärungsgespräch erläutern. Regelmäßige Nachsorgetermine nach Abschluss Ihrer Behandlung ermöglichen es, etwaige Spätfolgen frühzeitig zu erkennen und rechtzeitig zu behandeln.
Üblicherweise findet die erste Kontrolluntersuchung innerhalb von 3 Monaten und häufig schon ca. 6 Wochen nach Ihrer letzten Bestrahlung statt. Die Häufigkeit aller weiteren Nachkontrollen hängt von verschiedenen individuellen Faktoren und insbesondere von der Krebsart ab.
In der Regel sind jährliche Nachkontrollen über einen Zeitraum von 5 Jahren nach Abschluss der Therapie vorgesehen, in den ersten 1-2 Jahren ggf. auch häufiger (z.B. alle 3-6 Monate, da die Wahrscheinlichkeit eines Rückfalls in dieser Zeit am höchsten ist).
Darüber hinaus bieten wir unseren Patienten immer auch Kontrollen nach individuellem Bedarf an.
Ja, es gibt auch andere oder ergänzende Therapieoptionen zur Behandlung von Krebserkrankungen wie zum Beispiel die Operation, Chemotherapie, Immuntherapie, antihormonelle Therapie...
Die Wahl hängt unter anderem vom Stadium der Erkrankung und der Tumorlokalisation ab. Da jede Behandlung ihre eigenen Risiken und Nebenwirkungen birgt, sind Nutzen und Risiko einer gewählten Therapie immer sehr sorgfältig gegeneinander abzuwägen. Wir arbeiten eng mit spezialisierten Kollegen zusammen, um Ihnen die beste Option für Ihre konkrete Situation anbieten zu können.
In einigen Fällen werden auch mehrere Therapieoptionen miteinander kombiniert, um so die Effektivität der Behandlung und die Heilungschancen zu erhöhen.
Bei gutartigen Erkrankungen kommen alternativ zur Röntgenreizbestrahlung verschiedene physikalische und medikamentöse Therapien zur Anwendung. Wenn hier die Behandlungserfolge ausbleiben oder nur von kurzer Dauer sind, können mit der Röntgenreizbestrahlung oft noch Linderung oder auch völlige Symptomfreiheit erreicht werden, die nicht selten über Jahre anhalten.