Betreuung in der Sterbephase

Wenn das Sterben eines Patienten absehbar ist, ist es die Aufgabe der Palliativmedizin ein würdevolles und friedliches Sterben zu ermöglichen. Auch in der Sterbephase muss die Symptomenkontrolle weiter geführt werden. Neue Symptome treten in der Terminalphase selten auf.

Aber auch die Betreuung der Angehörigen in der Sterbephase ist ein zentraler Baustein der Palliativmedizin. Um Sicherheit zu vermitteln, ist es notwendig immer wieder zu erklären, was passiert und welche häufig vorhersehbaren Veränderungen auftreten können. Bei diesem Prozess müssen die Patienten und die Angehörigen emotional unterstützt werden.

Sterben wird in der Palliativmedizin nicht als Misserfolg eines Arztes oder eines Teams gesehen, sondern ist vielmehr eine Herausforderung, um einen Menschen in dieser Lebensphase zu begleiten und ihm einen würdigen Tod zu ermöglichen. Jeder Form der aktiven Sterbehilfe ist mit den Prinzipien der Palliativmedizin nicht vereinbar.