Unsere Station stellt sich vor

Unsere Station stellt sich vor

Unsere Intensivmedizin verfügt über 36 Therapiebetten und einem Aufwachraum mit 15 Plätzen.

Intensivtherapiestation 1

Hier werden Patienten betreut, die sich in einer lebensbedrohlichen Situation befinden und z.B. künstlich beatmet werden müssen.

Sämtliche intensivmedizinische Verfahren sind 24h am Tag verfügbar. Auch werden hier  langzeitbeatmete Patienten des Weaningzentrums behandelt, bei denen die Entwöhnung von der Beatmung im Fokus steht.

Intensivtherapiestation 2

Auch auf dieser Station versorgen rund um die Uhr Ärzte und Intensivpflegekräfte kritisch kranke Patienten. Schwerpunkt liegt in der Überwachung und Behandlung von Patienten mit Herz- und Lungenerkrankungen und anderen internistischen Erkrankungen, die über die Zentrale Notaufnahme aufgenommen wurden, sowie nach großen Operationen.

Intensivtherapiestation 3 – Aortenchirurgische Spezialstation

In dieser Intensivstation werden Patienten von Ärzten und speziell ausgebildeten Fachpflegekräften nach komplexen Eingriffen an der Hauptschlagader versorgt.

Ausstattung und Tagesablauf

Unsere Zimmer sind mit moderner Medizintechnik wie high-tech-Monitoren, Perfusoren, Infusomaten und Beatmungsgeräten ausgestattet.

Die ärztlichen Visitenzeiten

sind morgens zwischen 07:15 und 09: 00 Uhr sowie nachmittags zwischen 19:15 und 20:00 Uhr. Die ärztliche Fallkonferenz findet täglich zwischen 12:30 und 13:30 Uhr statt.  

Informationen für Angehörige

Wir wissen, dass es für Sie eine sehr schwere Situation ist, wenn Ihr Angehöriger auf einer Intensivstation behandelt werden muss.  Der Zustand ist möglicherweise ernst, und Sie sind durch die Vielzahl der Geräte, an die der Betroffene angeschlossen ist, oftmals verunsichert. Es kann auch sein, dass Ihr Angehöriger nicht ansprechbar ist. 

Für den Genesungsprozess – auch für nicht ansprechbare Patienten - spielt die Unterstützung und Nähe von vertrauten Menschen eine besonders wichtige Rolle. Deshalb sehen wir auf unserer Station von festen Besuchszeiten ab und geben Ihnen nach vorheriger Absprache natürlich auch die Gelegenheit, Ihre Angehörigen jederzeit zu besuchen.

Bitte beachten Sie die folgenden Hinweise für den Besuch auf unseren Intensivstationen:
  • Halten Sie Ihren Besuch lieber kurz und kommen Sie ggf. häufiger vorbei. Lange Aufenthalte strengen Ihren Angehörigen möglicherweise sehr an.
  • Sprechen Sie sich mit anderen Angehörigen ab, sodass zwischen den Besuchen ausreichend Ruhephasen zur Verfügung stehen.
  • Erzählen Sie von schönen Momenten und positiven Ereignissen – vermeiden Sie Stress und Probleme. Patienten sind aufgrund der verabreichten Medikamente oftmals nicht ansprechbar – allerdings können sie doch im Unterbewusstsein Wahrnehmungen haben. Daher überlegen Sie sich die Themen, über die Sie sprechen möchten.
  • Es ist oft hilfreich, Fotos von Familienangehörigen oder Haustieren sowie vertrauten Umgebungen mit zu bringen. Diese können wir dann so aufhängen, dass der Patient sie sehen kann.
  • Bei Koma-Patienten empfehlen wir: Notieren Sie alle Ereignisse, die während des Zustandes erfolgt sind. Das hilft Betroffenen später, die Erinnerungslücke zu schließen und Eindrücke aus dieser Zeit nachträglich einzuordnen. Gleichzeitig können Sie die Situation besser verarbeiten.
  • Aus hygienischen Gründen sind beispielsweise Pflanzen und Blumen auf der Intensivstation nicht gestattet.
  • Achten Sie auf die Händedesinfektion vor und nach dem Besuch am Patientenbett.
  • Informieren Sie uns gerne über kulturelle Besonderheiten.
  • Bringen Sie, sofern diese vorliegt, eine Patientenverfügung oder Vorsorgevollmacht mit.

Wir sind jederzeit für Sie da. Wenden Sie sich an unser  Personal, wenn Sie Fragen haben oder wir Sie seelisch unterstützen können.