Aortenaneurysma – die tickende Zeitbombe: Praxis lädt zum Screeningtag

Aortenaneurysma – die tickende Zeitbombe: Praxis lädt zum Screeningtag

Aue

Albert Einstein, Thomas Mann, Charles de Gaulle, alle sind an einem geplatzten Bauch-Aortenaneurysma gestorben. Das MVZ Praxisklinik Stollberg lädt alle Interessierten am Samstag, den 05. Mai 2018 von 10-12 Uhr zum Screeningtag ein.

Das Team rund um Dr. med. Georg von Gagern, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie im Auer Klinikum möchte über die Gefahren bei Gefäßerkrankungen, insbesondere Bauchaortenaneurysmen, aufklären und für die richtige Vorsorge sensibilisieren.

Interessierte erhalten Informationen über Prävention, Risiken, Diagnostik und moderne Behandlungsverfahren des Bauchaortenaneurysmas. Es besteht außerdem die Möglichkeit der Ultraschalluntersuchung in der Praxis.

Unter einem Aneurysma ist die Erweiterung der Schlagader (Aorta) zu verstehen. Dieses kann in allen Körperregionen auftreten, betrifft jedoch am häufigsten die Bauchschlagader. In Deutschland leiden rund 65.000 Menschen unter einem Bauchaortenaneurysma - etwa 90 Prozent sind Männer. Besonders die Altersgruppe ab 65 Jahren ist betroffen. „Aneurysmen können angeboren sein oder sich im Laufe des Lebens bilden. Häufig werden sie durch eine Gefäßverkalkung hervorgerufen, Bluthochdruck und Rauchen verstärken das Risiko“, erklärt Dr. med. Georg von Gagern. Beschwerden im Falle einer Erweiterung der Bauchschlagader können Rücken- oder Flankenschmerz sein. Doch nicht immer weisen Symptome auf die Erkrankung hin. „Die meisten Aneurysmen verursachen keine Beschwerden – genau das ist die Gefahr an dieser lebensbedrohlichen Krankheit. Es ist wichtig, dass man bei einer Untersuchung gezielt danach sucht und dafür sensibilisiert, regelmäßige Kontrollen durchführen zu lassen. Denn platzt eine stark erweiterte Bauchschlagader, so ist Eile geboten. Es kommt zu inneren Blutungen, die, wenn sie nicht schnell genug erkannt und behandelt werden, zum Tode führen können. Wir raten daher zu einer regelmäßigen Vorsorgeuntersuchung per Ultraschall. Beim sogenannten Screening wird der Bauch abgetastet und eine kurze Ultraschalluntersuchung durchgeführt, völlig schmerzlos und strahlenfrei.“

Alle Interessierten sind herzlich zum Screeningtag eingeladen, der Eintritt ist frei.


Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit mehr als 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland und in Spanien (Quirónsalud). Rund 17 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2017 erzielte das Unternehmen in beiden Ländern einen Gesamtumsatz von 8,7 Milliarden Euro.

In Deutschland verfügt Helios über 111 Akut- und Rehabilitationskliniken, 89 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), vier Rehazentren, 17 Präventionszentren und 12 Pflegeeinrichtungen. Jährlich werden in Deutschland rund 5,3 Millionen Patienten behandelt, davon vier Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland mehr als 74.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2017 einen Umsatz von rund  6,1 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt in Spanien 45 Kliniken, 55 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für Betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 11,6 Millionen Patienten behandelt, davon  11,2 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt mehr als 32.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2017 einen Umsatz von rund 2,6 Milliarden Euro.

Helios Deutschland und Spanien gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.

 

Pressekontakt:

Katharina Kurzweg
Referentin Unternehmenskommunikation und Marketing
Telefon: (03771) 58-1811
E-Mail: katharina.kurzweg@helios-gesundheit.de