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Fakten und Mythen

Fakten und Mythen

Um die Grippeimpfung ranken sich viele Mythen. Viele davon sind einfach falsch. Deshalb wollen wir hier die vielen falschen Behauptungen entkräften.

  1. Eine Grippeimpfung kann eine Grippeerkrankung hervorrufen?!

    Falsch.
    Der Grippeimpfstoff enthält keine lebenden Viren, kann also nicht zu einer Erkrankung führen.

    Aber:
    Manche Menschen reagieren auf die Impfung mit Erkältungssymptomen, die in der Regel nach 2-3 Tagen wieder abklingen.

  2. Mit Impfungen will die Pharmaindustrie doch nur Geschäfte machen?!

    Falsch!
    Lediglich 4% des Umsatzes der Pharmaindustrie entfallen auf Impfstoffe und nur ein Bruchteil davon entfällt auf die Impfstoffe gegen Influenza.

  3. Eine Grippe ist eine harmlose Erkrankung und nur für ältere Menschen gefährlich!

    Falsch.
    Influenza kann grundsätzlich jeden treffen und mitunter auch langwierig und komplikationsreich verlaufen.
    Kinder, Schwangere, ältere Menschen und Menschen mit chronischen Erkrankungen sind dabei besonders gefährdet, Komplikationen zu erleiden.

    Wichtig:
    Es sollten sich auch diejenigen impfen lassen, die täglich mit Menschen aus den Risikogruppen Kontakt haben, da man auch ansteckend sein kann, wenn man selbst nur einen sehr milden Verlauf hat.

  4. Die Grippeimpfung wirkt sowieso nicht!

    Das stimmt so nicht.
    Sie wirkt aber von Jahr zu Jahr unterschiedlich gut, denn die Viren verändern sich und der Impfstoff muss jedes Jahr neu erstellt werden.

    Hinweis:
    Die Impfung hilft in jedem Fall, die Schwere der Erkrankung zu reduzieren.

  5. Die Grippeimpfung schwächt das Immunsystem.

    Falsch!
    Nach heutigem Wissensstand besteht kein Zusammenhang zwischen einer Grippeimpfung und anderen Atemwegserkrankungen.

    Aber:
    Da die kalte Jahreszeit und somit eine schwächere Durchblutung und ein schwächeres Immunsystem mit der Grippezeit zusammenfällt, halten viele einen Infekt fälschlicherweise für eine Grippe.