Jährlich erkranken in Deutschland mehr als 60.000 Menschen neu an Darmkrebs. Damit gehört die Erkrankung zu den häufigsten Krebsarten. Darmkrebs entwickelt sich in der Regel schleichend über viele Jahre aus zunächst gutartigen Veränderungen der Darmschleimhaut. Da frühe Symptome oft fehlen oder unspezifisch sind, wird die Erkrankung häufig erst spät erkannt.
„Als Chirurgen sehen wir viele Patientinnen und Patienten erst dann, wenn bereits eine Operation notwendig ist. Dabei haben wir gerade beim Darmkrebs die große Chance, durch Vorsorge schwere Verläufe zu verhindern“, erklärt Dr. Kahraman, Zentrumsleiter des Facharztzentrum für Allgemein- und Viszeralchirurgie an der Helios Klinik Wesermarsch. „Früh erkannt, ist Darmkrebs in vielen Fällen heilbar. Deshalb ist die regelmäßige Teilnahme an Vorsorgeuntersuchungen entscheidend.“
Im Fokus des Vortrags stehen neben der Vorsorge insbesondere moderne operative Therapieverfahren. Dr. Kahraman erläutert, wann eine Operation notwendig wird, welche minimal-invasiven Techniken heute zum Einsatz kommen und wie die Behandlung individuell auf die Patientinnen und Patienten abgestimmt wird. Auch die enge Zusammenarbeit verschiedener Fachdisziplinen wird thematisiert.
Die Allgemein- und Viszeralchirurgie der Helios Klinik Wesermarsch deckt das gesamte Spektrum der operativen Behandlung von Erkrankungen des Bauchraums ab. Dazu gehören auch onkologische Eingriffe am Darm, die nach aktuellen medizinischen Standards und möglichst schonend durchgeführt werden.
Der Darmkrebsmonat März macht bundesweit auf die Bedeutung der Vorsorge aufmerksam. Ziel ist es, mehr Menschen für die Teilnahme an Früherkennungsuntersuchungen zu sensibilisieren und so die Heilungschancen deutlich zu verbessern.
Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten. Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen und mit dem Referenten ins Gespräch zu kommen.