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Onkologische Expertise bleibt in der Wesermarsch: Dr. Thorsten Austein wechselt zu Helios

Der bisher am St. Bernhard-Hospital tätige Onkologe Dr. Thorsten Austein startet zum 1. Oktober bei der Helios Klinik Wesermarsch. Die Klinik schafft damit eine erste konkrete personelle Voraussetzung für die Weiterentwicklung der medizinischen Versorgung in der Region.

20.08.2026 Lesedauer: - Min.

Für Patientinnen und Patienten in der Wesermarsch geht es derzeit um viele Fragen. Wichtig ist, ob vertraute Ansprechpartner und gewachsene Behandlungsstrukturen in der Region erhalten bleiben. Dafür schafft die Helios Klinik Wesermarsch nun eine erste konkrete personelle Voraussetzung:

Zum 1. Oktober wechselt Dr. Thorsten Austein zu Helios. Der erfahrene Onkologe war bislang am St. Bernhard-Hospital in Brake tätig und ist vielen Patientinnen und Patienten in der Wesermarsch aus ihrer Behandlung bekannt. „Nach der Schließung des Krankenhauses in Brake ist unser Anspruch klar: Wir wollen so viel medizinische Kompetenz wie möglich in der Wesermarsch halten und gemeinsam mit unserem Standort in Nordenham tragfähige Versorgungsstrukturen für die gesamte Region entwickeln“, sagt Helios Regionalgeschäftsführer Johannes Rasche. „Mit Dr. Austein gelingt uns ein erster konkreter Schritt. Besonders in der Onkologie geht es dabei nicht nur um Fachlichkeit, sondern auch um Vertrauen, Kontinuität und verlässliche Ansprechpartner in einer für die Betroffenen ohnehin belastenden Lebenssituation“, so der Regionalgeschäftsführer weiter.

Kontinuität für onkologische Patientinnen und Patienten

Gerade in der Onkologie ist Kontinuität von besonderer Bedeutung, da sich Diagnostik und Therapie häufig über längere Zeiträume erstrecken. Mit dem Wechsel von Dr. Austein bleibt nicht nur onkologische Expertise in der Wesermarsch erhalten, sondern für viele Patientinnen und Patienten auch ein vertrauter Mediziner. Dr. Thorsten Austein ist Facharzt für Innere Medizin mit Schwerpunkt Hämatologie und internistische Onkologie sowie der Zusatzbezeichnung Palliativmedizin. Mit der Wesermarsch ist er seit mehr als zwei Jahrzehnten beruflich verbunden: Bereits 2003 war er als Oberarzt an der damaligen Wesermarschklinik in Nordenham tätig, bevor er 2005 an das St. Bernhard-Hospital in Brake wechselte.

Klares Ziel: Versorgungsstrukturen weiterentwickeln

Die Einstellung ist zugleich Teil der weitergehenden Planungen der Helios Klinik Wesermarsch für die ambulante Versorgung in der Region. Die dafür notwendigen Anträge bei der Kassenärztlichen Vereinigung befinden sich derzeit in Vorbereitung. Ziel ist es, ambulante und stationäre Angebote künftig noch enger miteinander zu verzahnen und dabei auch medizinische Versorgungsstrukturen in Brake weiterzuentwickeln. Gleichzeitig schafft Helios bereits dort konkrete Voraussetzungen, wo dies heute möglich ist, zum Beispiel beim Erhalt medizinischer Kompetenz für die Region. „Wir wollen nicht nur beschreiben, wie Versorgung in der Wesermarsch künftig aussehen könnte. Wir arbeiten konkret daran Menschen und die medizinische Expertise dafür zusammenzubringen“, so Rasche abschließend.

Der Wechsel von Dr. Austein soll dabei ein erster Schritt sein. Helios führt weitere Gespräche mit Fachkräften aus den bisherigen Strukturen in Brake, um möglichst viel der vorhandenen Expertise für die Versorgung der Menschen in der Wesermarsch zu erhalten.