Eine häufige Ursache für Spontanbrüche ist die Osteoporose – auch Knochenschwund genannt. Millionen Menschen leiden an der weit verbreiteten Volkskrankheit, besonders ältere Frauen. Durch den verstärkten Abbau der Knochensubstanz werden die Knochen immer instabiler und brüchiger. Schmerzen sind auch meist das erste Symptom von Knochenkrebs, unabhängig, ob es sich um Knochenmetastasen oder um die seltenen primären bösartigen Knochentumoren handelt. „Die Veränderungen der Knochenarchitektur sind auf das Wachstum der Tumorzellen zurückzuführen. Manchmal wird dabei der Knochen so sehr geschwächt, dass er den Kräften von normalen Alltagsbewegungen nicht mehr standhalten kann und „spontan“ bricht“, erklärt Priv.-Doz. Dr. med. Dimosthenis Andreou. Der ausgewiesene Sarkom-Experte und FOCUS Top-Mediziner leitet seit Oktober 2019 die Abteilung für Tumororthopädie und Sarkomchirurgie im Bad Saarower Klinikum. Die optimale Betreuung und Behandlung von Krebspatienten ist seit vielen Jahren ein wichtiger Schwerpunkt des Helios Klinikums Bad Saarow. Die Qualität der Strukturen und Prozesse des Onkologischen Zentrums im Klinikum wurden bereits letztes Jahr durch die Erteilung eines Zertifikats nach der Qualitäts-Management-Norm ISO 9001 anerkannt.
Wer mehr zu dem Thema erfahren möchte, ist herzlich zur Mittwochsvorlesung in den Konferenzraum „Theodor Fontane“ eingeladen.
Im Anschluss stehen die Referenten auch für individuelle Fragen zur Verfügung. Parkplätze sind für die Teilnehmer kostenfrei, Parkchips können im Anschluss an die Veranstaltung bei den Empfangsmitarbeitern entwertet werden. Der Veranstaltungsort ist barrierefrei erreichbar.
Bildunterschrift: Referenten: Priv.-Doz. Dr. med. Dimosthenis Andreou, Ärztlicher Leiter Tumororthopädie und Sarkomchirurgie und Oberarzt Marcel Moreno (v.l.)
Klinik für Traumatologie und Orthopädie
Fotocredit: Helios Klinikum Bad Saarow Das Helios Klinikum Bad Saarow ist ein Krankenhaus der qualifizierten Regelversorgung und gehört mit 585 Betten zu den modernsten und größten Kliniken der Region. 17 Fachabteilungen, drei Institute, eine Zentrale Notaufnahme, ein Zentrallabor und verschiedene zertifizierte Zentren ermöglichen ein umfassendes Spektrum modernster Diagnostik und innovativer Therapien.
Jährlich werden im Helios Klinikum Bad Saarow mehr als 30.000 Patienten stationär und zusammen mit den am Klinikum angeschlossenen medizinischen Einrichtungen 125.000 Patienten ambulant behandelt.
Als Akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinischen Hochschule Brandenburg Theodor Fontane nimmt das Klinikum an der Lehre und Ausbildung von Medizinstudenten teil.
Gelegen in einer einzigartigen Naturlandschaft am Scharmützelsee ist das Krankenhaus etwa 30 Autominuten vom Flughafen Berlin-Schönefeld entfernt sowie auch direkt mit der Bahn erreichbar.
Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit insgesamt rund 110.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland sowie Quirónsalud in Spanien. Rund 21 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2019 erzielte das Unternehmen einen Gesamtumsatz von 9,2 Milliarden Euro.
In Deutschland verfügt Helios über 86 Kliniken, 123 Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und sieben Präventionszentren. Jährlich werden in Deutschland rund 5,6 Millionen Patienten behandelt, davon 4,4 Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland fast 69.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2019 einen Umsatz von rund sechs Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.
Quirónsalud betreibt 51 Kliniken, 71 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 15,4 Millionen Patienten behandelt, davon 14,6 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt rund 37.500 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2019 einen Umsatz von über drei Milliarden Euro.
Helios Deutschland und Quirónsalud gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.