Telefonaktion

21.01.2021 | 17:30 - 18:30 Uhr Telefonaktion zum Thema Hand- und Fußchirurgie mit Dr. Victoria Lachenmaier und Dr. Jan Weerda unter T (07667) 84 - 555

(07667) 84-555
Wirbelchirurgie

Leistung: Unfallfolgen

Leistung: Unfallfolgen

Wirbelfrakturen sind häufig die Folge von schweren Unfällen, beispielweise mit dem Motorrad oder Fahrrad und entstehen meist durch indirekte Krafteinwirkung.

Jede Wirbelverletzung erfordert ein individuelles Vorgehen. Gemeinsam mit Ihnen finden wir die richtige Therapie.

Prof. Dr. med. Stefan M. Knöller

Chefarzt Wirbelsäulenchirurgie
Prof. Dr. med. Stefan M. Knöller

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Wirbelbrüche sind häufig die Folge von plötzlichen, starken Gewalteinwirkungen, wie sie beispielsweise bei einem Fahrrad- oder Motorradunfall auftreten. Bei Menschen, die unter stark fortgeschrittener Osteoporose oder krebsbedingten Metastasen leiden, kann es auch ohne größere äußere Gewalteinwirkung zu Wirbelbrüchen kommen. Neben den einzelnen Wirbeln kann auch die umliegende Struktur, wie Bänder oder Bandscheiben, betroffen sein.

Konservative Behandlung

Leichte Verletzungen können teilweise konservativ, ohne Operation behandelt werden. Bei stabilen Verletzungen beispielsweise der Halswirbelsäule kann die betroffene Region mittels einer Halskrawatte ruhiggestellt werden. Physiotherapie ergänzt das Behandlungsspektrum.

Operative Behandlung

Bei Verschiebung oder Fraktur einzelner Wirbel und einem bestehenden Risiko, dass das Rückenmark geschädigt werden könnte, ist eine operative Behandlung erforderlich. So kann die Stabilität, Belastbarkeit und Form der Wirbelsäule erhalten oder wiederhergestellt werden. Die Heilungsdauer bei einer Wirbel-Operation ist abhängig von der Komplexität und Grad der Verletzung. Bei einfacheren Verletzungen kann die Wirbelsäule bereits nach sechs bis zwölf Wochen wieder belastet werden. Bei instabilen Brüchen verlängert sich die Heilungsdauer, da hier viele verschiedene Faktoren zum Heilungsprozess und der Regenerationsdauer beitragen. Die meisten operativen Behandlungen führen wir im minimal-invasiven Verfahren durch. Ein nur kleiner Hautschnitt wirkt sich dabei positiv auf die Schmerzentstehung, die Heilungsdauer und die Mobilisation des Patienten aus. Verletzte Wirbelsegmente können mittels Platten, Stäben, Schrauben oder Titanelementen ersetzt oder stabilisiert werden. 

Eine Wirbelblockade beschreibt eine Bewegungssperre im Wirbelsäulenbereich, die eine erschwerte oder stark minimierte Beweglichkeit der Wirbelsäule als Folge hat und meist plötzlich und akut auftritt. Alle Wirbelgelenke können von Blockaden betroffen sein. Die Ursachen sind vielfältig und reichen von Verrenkung, Fehlbelastung oder Überbeweglichkeit bis hin zu muskulären Dysbalencen oder fehlender muskulärer Kraft.

Wirbelgelenkblockaden werden in der Regel konservativ behandelt. Dabei stehen Maßnahmen im Vordergrund, welche auf eine Muskelentspannung mit Hilfe von Physiotherapie, Bewegungs- und Dehnübungen abziehlen. Weiterhin kann eine Entlastung und Stabilisierung der Wirbelsäule mit Aufbau der Rückenmuskulatur erzielt werden.