Das kann Unit-Dose
Unit-Dose unterstützt bei der sicheren und einheitlichen Arzneimittelausgabe im Krankenhaus. Nach sorgfältiger medizinischer Prüfung übernimmt das System die Vorsortierung von Medikamenten für die stationären Patientinnen und Patienten. Der Automat verpackt die Medikamente in kleine Tütchen, sogenannte Blister, und stellt sie patientenbezogen, einzeln verpackt und exakt nach ärztlicher Verordnung bereit.
Das System ist in den digitalen Medikationsprozess eingebunden und nutzt die Daten aus der elektronischen Patientenakte. Für Patientinnen und Patienten ist es der sicherste Weg der Arzneimittelversorgung.
So läuft die moderne Medikation im Krankenhaus ab
Nachdem Ärztinnen und Ärzte die erforderlichen Medikamente digital über die elektronische Patientenakte verordnen, prüfen klinische Apothekerinnen und Apotheker jede dieser Verordnungen sorgfältig. Erst nach dieser pharmazeutischen Freigabe übernimmt das Unit-Dose-System die automatisierte, patientenbezogene Einzelverpackung der Medikamente. Feste, orale Arzneimittel wie Tabletten und Kapseln können mit einer Maximalgeschwindigkeit von 30 bis 60 Blistern pro Minute verpackt werden. So lassen sich täglich rund 10.000 Arzneimittel zuverlässig bereitstellen.
Jede Blistertüte ist eindeutig beschriftet, zum Beispiel mit Wirkstoff, Stärke, Dosierung und Einnahmezeitpunkt. Zusätzliche technische Kontrollen stellen sicher, dass Inhalt und Menge korrekt sind.
Anschließend werden die Medikamentenblister an die Stationen verteilt. In Helios Kliniken können Patientinnen und Patienten einen QR-Code auf dem Blister scannen und sich so zu dem jeweiligen Arzneimittel informieren.
Dieser geschlossene Medikationsprozess sorgt dafür, dass alle Beteiligten mit denselben aktuellen Informationen arbeiten. Für Patientinnen und Patienten schafft das Übersicht und Sicherheit bei der Medikamentengabe.
Vorteile für Patientinnen und Patienten
Das Unit-Dose-System macht die Medikamentengabe im Klinikalltag übersichtlich und gut nachvollziehbar. Die Arzneimittel sind eindeutig zugeordnet, klar beschriftet und nach Einnahmezeitpunkt sortiert. So erkennen Patientinnen und Patienten, welches Medikament wann eingenommen werden soll und welchem Zweck es dient.
Moderne Technik unterstützt die Abläufe im Hintergrund. Die Verantwortung für die Behandlung liegt jederzeit beim medizinischen Fachpersonal. Bei Fragen oder Unklarheiten stehen Pflegefachkräfte sowie Ärztinnen und Ärzte wie gewohnt als Ansprechpersonen zur Verfügung.