Stellungnahme des Helios Klinikums Gifhorn

Stellungnahme des Helios Klinikums Gifhorn

Gifhorn

Unsere Information zur kurzzeitigen Kreißsaalschließung hat eine unsachlich geführte Debatte ausgelöst. So schlagen uns Politiker etwa öffentlich vor, dass wir andere Standorte um Personal bitten mögen. Selbstverständlich haben wir dies flächendeckend getan und gleichzeitig auch Personaldienstleister eingespannt. Leider wird in der ganzen Diskussion verkannt, dass es sich beim Hebammenmangel um ein bundesweites Problem handelt – unabhängig vom Träger.

Es fehlen deutschlandweit schlicht Fachkräfte, auch bei den Hebammen. Geburtsabteilungen schließen im ganzen Land aufgrund des zunehmenden Personalmangels. Im Bereich der niedergelassenen Hebammen sind ebenfalls Engpässe zu verzeichnen. Die Schwierigkeiten bei der Personalsuche in der Geburtshilfe betreffen nicht nur in Gifhorn.

Gute Gründe für das Helios Klinikum Gifhorn
Dennoch wollen wir auch in den kommenden Jahren eine attraktive Geburtshilfe in unserer Stadt aufrechterhalten. Und dafür unternehmen wir einiges. Neue Mitarbeiter begrüßen wir mit einer Antrittsprämie in Höhe von 5.000 Euro. Auch ein Prämienprogramm „Mitarbeiter werben Mitarbeiter“ haben wir installiert.

Auf den Fachkräftemangel reagieren wir einerseits mit einem eigenen, weitgehend neuen Ausbildungsgang. Seit dem 1. September 2017 bilden wir Hebammen im Helios Klinikum Gifhorn aus. Für den neuen Jahrgang, der am 1. September 2019 startet, liegen uns zahlreiche Bewerbungen vor. Andererseits haben wir verstärkt in Personalmarketingkampagnen investiert.

Zudem zahlen wir seit längerer Zeit oberhalb der tariflichen Vergütungstabelle. Wir zahlen zusätzliches Geld für jeden übernommenen Dienst. Zuletzt wurden deutliche Zulagen zusätzlich zur Tarifvergütung geboten, um die vorrübergehende Schließung zu vermeiden. Kurzum: Der Aufbau eines eigenen Ausbildungsgangs, hohe Investitionen ins Personalmarketing und höhere Zahlungen machen das Helios Klinikum Gifhorn zu einem attraktiven Arbeitgeber, auch in der Geburtshilfe.

Mit den genannten Maßnahmen wollen wir dem allgemeinen Fachkräftemangel im Bereich der Hebammen entgegensteuern und die Geburtshilfe im Helios Klinikum Gifhorn zukunftsfähig machen.

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Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit rund 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland und Quirónsalud in Spanien. Rund 17 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2017 erzielte das Unternehmen in beiden Ländern einen Gesamtumsatz von 8,7 Milliarden Euro.

In Deutschland verfügt Helios über 86 Kliniken, 120 Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und zehn Präventionszentren. Jährlich werden in Deutschland rund 5,2 Millionen Patienten behandelt, davon 4 Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland mehr als 66.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2017 einen Umsatz von rund 6,1 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt in Spanien 45 Kliniken, 55 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für Betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 11,6 Millionen Patienten behandelt, davon 11,2 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt mehr als 32.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2017 einen Umsatz von rund 2,6 Milliarden Euro. Helios Deutschland und Quirónsalud gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.
 

Pressekontakt:
Matthias Schultz
Referent für Unternehmenskommunikation, Marketing und Klinikprojekte
Telefon: (05371) 87-1107
E-Mail:  matthias.schultz@helios-gesundheit.de