Helios baut klinisches Register für Herzinsuffizienz auf
Pressemitteilung

Helios baut klinisches Register für Herzinsuffizienz auf

Berlin

Unter dem Namen H²-Register baut Helios als größter privater Klinikträger Europas ab sofort ein klinisches Patientenregister im Bereich der Herzinsuffizienz auf.

Ziel des H²-Registers ist es, die aktuelle Versorgung von Patienten mit Herzinsuffizienz im klinischen Alltag umfassend abzubilden, bzw. die Behandlungsqualität im Zusammenhang mit dieser Erkrankung messbar zu machen. Das Register bildet den Ausgangspunkt für zukünftige – auch randomisierte – klinische Studien im Bereich der Herzinsuffizienz.

Herzkatheter-OP bei Helios | Helios Kliniken GmbH

Patientenregister sind wichtiger Bestandteil der medizinischen Forschungslandschaft. Sie erfassen Behandlungsdaten, u. a. um deren deren Nutzbarkeit für Forschungszwecke zu erhöhen. Essentiell ist dabei eine hohe Qualität der erfassten klinischen Daten sowie deren Anreicherung um von Patienten berichteten Daten – die sogenannten PROMs (Patient Reported Outcome Measurements).

Aufgebaut wird das Register unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. Andreas Bollmann vom Leipzig Heart Institute. Künftig werden sich neben dem Herzzentrum Leipzig schrittweise neun weitere Helios Kliniken am Aufbau des Registers beteiligen. „Wir gehen davon aus, dass wir jedes Jahr etwa 4.000 Herzinsuffizienz-Patienten in das Register aufnehmen können,“ erklärt Prof. Dr. Dr. Andreas Bollmann vom Leipzig Heart Institute. „Im weiteren Verlauf des Aufbaus des Registers möchten wir zusätzliche Entitäten von Herzerkrankungen wie etwa Vorhofflimmern und koronare Herzkrankheiten aufnehmen.“

Zusammengeführt werden Daten der klinischen Routinebehandlung sowie Daten zum individuellen Patientenbefinden von volljährigen, stationär behandelten Patienten mit einer Herzinsuffizienz.

Für die betreffenden Patienten fallen keine zusätzlichen Untersuchungen an, um in das H²-Register aufgenommen werden zu können. Die Registerdaten werden während des stationären Aufenthaltes, bzw. im ambulanten Umfeld erhoben.

Wir gehen davon aus, dass wir jedes Jahr etwa 4.000 Herzinsuffizienz-Patienten in das Register aufnehmen können.

Prof. Dr. Dr. Andreas Bollmann vom Leipzig Heart Institute

„Das H²-Register wird mit der breiten Abbildung der aktuellen Versorgungslage wichtige wissenschaftliche Erkenntnisse ermöglichen, die für eine stetige Verbesserung der Patientenversorgung, für das Qualitätsmanagement und für künftige Forschungsprojekte unverzichtbar sind“, betont Prof. Dr. Dr. Andreas Bollmann. „Wir wollen Routine- und Patienten berichtete Daten klinikübergreifend und in einer hohen Qualität für Versorgungsforschung nutzbar machen. Die Helios Kliniken Gruppe ist aufgrund ihrer Größe und Vielfältigkeit der Behandlungseinrichtungen bestens für ein solches Register geeignet. Wir haben hier eine große Zahl an Patienten in unterschiedlichen Versorgungsstrukturen und können so den Standort Deutschland repräsentativ abbilden.“

Unterstützt wird Helios beim Aufbau des Registers durch die Firma AstraZeneca, welche ebenfalls ein hohes Interesse an der Entwicklung von datenbasierten Lösungen sowie einer Steigerung der Behandlungsqualität und verbesserten Versorgungsergebnissen für Herzinsuffizienz-Patienten hat. Auch für weitere Sponsoren mit Forschungsinteresse im Bereich der Herzinsuffizienz ist das Register offen.

Bildmaterial und Informationen zum Download Pressemitteilung_Helios_deutschlandweites_Register_Herzinsuffizienz
Bildmaterial_Kardiologie
Porträt_Prof._Dr._Dr._Andreas_Bollmann