2. Verhandlungstag zwischen Helios und dem Marburger Bund
Tarifverhandlungen

2. Verhandlungstag zwischen Helios und dem Marburger Bund

Berlin

Die beiden großen Tarifverträge für den ärztlichen Dienst sind zum 30. September 2022 ausgelaufen. Sowohl der TV Ärzte Helios mit 33 Kliniken und 3.950 Ärztinnen und Ärzten als auch der TV Ärzte Helios/Rhön mit 26 Kliniken und rund 1.750 Ärztinnen und Ärzten werden derzeit in Bezug auf die Vergütung verhandelt. Zudem ist für Helios die Zusammenführung dieser beiden ärztlichen Tarifverträge ein wichtiger Schritt in Richtung Tarifeinheit für den Ärztlichen Dienst.

„Wir setzen bei der Vergütung von unseren Ärztinnen und Ärzten auf Fairness. Bei der Zusammenführung wollen wir eine Vereinheitlichung und Transparenz von Regelungen für alle Ärztinnen und Ärzte erzielen. Deshalb stehen wir zu diesem Projekt schon länger im Gespräch mit dem Marburger Bund und haben in den Verhandlungen ganz konkret eine Zusammenführung der beiden Tarifverträge zu einem Konzerntarifvertrag für Helios Ärztinnen und Ärzte angeboten. Aufgrund der Vielzahl von kostenrelevanten Anpassungen kann dieses Projekt nur in Schritten gelingen, ab 2024 sollen die Mitarbeitenden aus dem TV Ärzte Helios/Rhön auf das höhere Grundvergütungsniveau von TV Ärzte Helios angehoben werden. Ein weiterer Fokus ist die Stärkung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch eine sicherere Einsatzplanung“,

erklärt Corinna Glenz, Geschäftsführerin Personal.

Das Helios Angebot im Einzelnen:

  • 1.500 Euro Einmalzahlung sofort nach Abschluss für alle Ärztinnen und Ärzte
  • 4,0 % Erhöhung der Tabellenentgelt in zwei Schritten
  • Vereinheitlichung der Konzerntarifverträge
    Zusammenführung der Tarifverträge Ärzte Helios/Rhön und Ärzte Helios, mit diesem Schritt werden die Ärztinnen und Ärzte, die bisher dem TV Helios/Rhön angehörten, von einem deutlichen Entgeltzuwachs profitieren
  • Zeitgleich erhalten Ärztinnen und Ärzte, die bislang im TV Helios waren, eine weitere Eimalzahlung von 1.000 Euro
  • Zusicherung eines festen Dienstplans vier Wochen vor dem Folgemonat durch den Arbeitgeber
  • Erhöhung der Zusatzvergütung für kurzfristige Vertretung von Ärztinnen und Ärzten.

Die Verhandlungen werden am 21. Februar 2023 fortgesetzt.

Birgit Gugath

Pressesprecherin
Birgit Gugath

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