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Eine strategische Partnerschaft für eine bessere medizinische Versorgung

Versorgungsqualität steigern, Klinikpersonal entlasten und Fördergelder effizienter nutzen - diese gemeinsamen Ziele haben sich das Helios Universitätsklinikum Wuppertal und das Fraunhofer-inHaus-Zentrum in Duisburg gesetzt. Im Realraum Innovations Labor forschen beide zukünftig zusammen an Lösungen für eine bessere medizinische Versorgung. 

Forschung betreiben
In Deutschland und Europa steigt die Notwendigkeit für medizinische Forschung - gleichzeitig gibt es aber immer weniger Fördergelder. Vorhandene Mittel müssen deshalb möglichst effektiv genutzt werden. Dazu ist es unbedingt notwendig, Forschung zu betreiben, die von konkreten Problemstellungen im Anwendungsraum ausgeht - nur so können die nötigen Entwicklungen zur Lösung dieser realen Probleme effizient und nachhaltig vorangetrieben werden.
Realraum Innovationslabor
Genau hier setzt das gemeinsame Projekt Realraum Innovations Labor von Helios Universitätsklinikum Wuppertal und Fraunhofer-inHaus-Zentrum in Duisburg an. Das gemeinsame Ziel: positive Effekte auf die innovative Versorgung von Patienten und auf den Arbeitsalltag im Krankenhaus erzielen sowie die wirtschaftlichen Möglichkeiten verbessern.
Multidisziplinäres Forschungsteam
Erreicht werden sollen die gemeinsamen Ziele mit Hilfe eines multidisziplinären Forschungsteams bestehend aus Lehrstuhlinhabern und Experten der unterschiedlichen klinischen, kreativen und technischen Berufsgruppen sowie Entscheidungsträger unterschiedlicher Ebenen. Das Team beleuchtet die Problemstellung präzise und entwickelt übergeordnete Roadmaps. Die Innovationsmethoden sind dynamisch und erlauben bei einem definierten Rahmen und klarem Zielbild zugleich maximale Kreativität .

Helios Universitätsklinikum Wuppertal

Know-how und Erfahrung

Das Helios Universitätsklinikum bringt ein enormes Anwendungs-Know-how, viel Erfahrung mit Innovationsmethoden, Forschungswissen, ein breites Netzwerk sowie wertvolle Informationen im medizinischen Bereich und aus der Einkäuferperspektive mit ein. Schwerpunkt des klinischen Teams liegt insbesondere in der Definition der Anforderung an die Technik, der Erstellung von ökonomischen Prognosen und der Unterstützung in der Testphase. Das Fraunhofer-inHaus-Team bietet eine hohe Expertise im Bereich Sensorik, bringt ein fundiertes Technik-Know-How und ausreichend Raum für erste Umsetzungen in ihren Innovationslaboren ein. Gemeinsam unterstützen beide Ideenreichtum und Nutzerorientierung.

Problemlösungen für drei Themenfelder

Versorgung von Menschen mit Demenz

Umgang und Reduktion von Stress

Reduktion von Infektionskrankheiten

Innovationen vorantreiben
Von der Verbindung zwischen Realraum und Kreativraum versprechen sich alle Beteiligten ein schnelleres Vorantreiben von Innovationen und damit verbunden eine Stärkung des Gesundheitswesens. Als erste Aktivitäten wurden zum Beispiel ein Antrag bei der Alzheimergesellschaft eingereicht, zwei EU-Anträge bewilligt und ein weiterer gestellt. Zum Thema Detektion von Infektionskrankheiten und Stressreduktion wird es in Kürze ganz konkrete Ausschreibungen geben. Weitere Anträge sind in Planung.
Helios Person Platzhalter

Wolfgang Gräting | Leiter des Fraunhofer-inHaus-Zentrums

Das inHaus-Zentrum stellt eine sichere Umgebung für erste Pilotfertigungen dar, während das Helios-Klinikum die Möglichkeit bietet, weiterentwickelte oder bereits eingeführte Produkte in realer Umgebung -also mit Patienten, Pflegern, Ärzten und Angehörigen - auf Herz und Nieren zu prüfen. Wir freuen uns, die Probleme gemeinsam anzupacken und die medizinische Versorgung zu verbessern.

Realitätsnahe Umgebung
Insgesamt bietet die Zusammenarbeit im Realraum Innovations Labor eine ideale Kombination aus Klinikalltag im realen Krankenhaus und realitätsnaher Testumgebung in einer nachgebauten Klinikumgebung. Alle Lösungen im Rahmen des Realraum Innovations Labor sollen mit Endnutzern entwickelt werden, denn diese selbst können häufig viel effektiver neue Produkte konzipieren.
Geissler, Maren Christina

Leiterin der Abteilung für Forschung und Entwicklung am Helios Universitätsklinikum Wuppertal

Am Anfang der Entwicklung muss unbedingt die Nutzerspezifikation stehen. Wir wollen Fehlentwicklungen vermeiden und einen effizienten Innovationsprozess vorantreiben, der am Ende in der Praxis funktioniert

Accelerator-Programm
Um die Lösungsideen möglichst schnell auf ihre Ersetzbarkeit testen zu können, ist der Aufbau eines Forschungs- und Entwicklungs-Accelerator-Programms geplant, durch das die Prüfung der Möglichkeiten auf ressourcenschonende Weise beschleunigt werden soll. Geplant ist außerdem eine frühe Einbindung der Krankenkassen, so können auch deren Anforderungen rechtzeitig mit berücksichtigt werden.

Mittel zum Zweck

Innovative Technologien

"Am Anfang des Entwicklungsprozesses muss überprüft werden, welche Technologien die besten Effekte erzielen - nur so können wir kurzfristig, mittelfristig und langfristig Lösungen entwickeln und umsetzen", erklärt Wolfgang Gröting. "Vor allem wollen wir sinnvolle Dinge tun: den klinischen Prozess effizienter machen, die Attraktivität als Arbeitgeber vergrößern und ökonomische Vorteile herausstellen. Ganz besonders möchten wir aber einen Beitrag für eine bessere Versorgungqualität von Patienten im regionalen, nationalen und europäischen Kontext leisten - das steht über allem und daran müssen, wollen und werden wir uns messen lassen. Die Methoden und Instrumente sind dabei nur Mittel zum Zweck, am Ende wollen wir mehr Gesundheit und qualitativ beste Versorgung erreichen", ergänzt Maren Geissler.

Wenden Sie sich an uns
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Ihre Ansprechpartner

Sie sind an einer Zusammenarbeit mit dem Projekt Realraum Innovations Labor Interessiert? Dann nehmen Sie Kontakt zu unseren Ansprechpartnern auf.