Schlaf- und Beatmungsmedizin

Insomnie

Die Ursachen von Schlafstörungen sind vielfältig, sie können durch äußere Faktoren, durch eine körperliche oder durch eine seelische Erkrankung ausgelöst werden.

Die nichtorganische Insomnie ist sicherlich die häufigste Schlafstörung, sie ist durch Ein- und / oder Durchschlafstörungen gekennzeichnet. Die Patienten empfinden den Schlaf als nicht erholsam, sie beschäftigen sich mit der Schlafstörung und der Sorge um die negativen Konsequenzen. Es entstehen ein erheblicher Leidensdruck und deutliche Störungen der Alltagsaktivitäten.

Um die Diagnose stellen zu können, müssen die beschriebenen Schlafstörungen mindestens dreimal pro Woche mindestens einen Monat lang auftreten.  Die Dauer eines gesunden Schlafes ist individuell sehr unterschiedlich und ändert sich im Laufe des Lebens. Das entscheidende Kriterium ist letzten Endes aber, ob Sie sich durch den Schlaf für den kommenden Tag ausreichend ausgeruht fühlen. Um einschlafen zu können, müssen Sie die Beschäftigung mit den Tagesaktivitäten hinter sich lassen und ein Stück Kontrolle abgeben. Dadurch treten Ängste und Sorgen ins Bewusstsein, die Unruhe und Spannungen erzeugen. Wenn dieses dauerhaft zu einem nicht ausreichenden Schlaf führt, ist die psychotherapeutische Bearbeitung der Ursachen der Schlafstörungen wichtig. Entspannungstraining und Medikamente können dabei unterstützen.