Unsere neuen Kollegen

Unsere neuen Kollegen

In Deutschland fehlen 35.000 Pflegekräfte. Bei Helios sind es bundesweit rund 1.000. Wir schlagen mehrere Wege ein, um diesen Mangel zu beseitigen. Wir bilden verstärkt aus, bieten zusätzliche Anreize für Mitarbeiter*innen (#mitarbeiterprofitieren) und werben um Pflegekräfte im Ausland. Anfang 2020 kamen 20 von ihnen aus Mexiko. Hier ist ihre Geschichte.

Nach einem langen Prozess voller Vorstellungsgespräche, Behördengängen und vor allem Deutschkursen hieß es Koffer packen und bereitmachen für das große Abenteuer.

Vor der Abreise stellten sich alle dieselbe Frage: Was nehme ich mit ans andere Ende der Welt?

Ein Teil der Gruppe verpasste den Flieger und musste einen Umweg über Paris in Kauf nehmen. In Hamburg angekommen. wartete schon das Begrüßungskomitee. Geschafft, aber glücklich stiegen alle in den eigens bereitgestellten Bus. 

Freitag Nacht wurden dann erstmal die bereits eingerichteten Wohnungen in Schwerin bezogen. Samstag ging es dann gleich auf erste Erkundungstouren durch die neue Heimatstadt.

Presseinfo vom 7.1. 2020

20 Pflegekräfte aus dem mexikanischen Guadalajara sind am Freitag in Hamburg gelandet. Sie werden nach bestandener Anerkennung in den Helios Kliniken Schwerin arbeiten.

Das Krankenhaus setzt damit neben der Ausbildung und Gewinnung von Pflegekräften in Deutschland noch auf einen weiteren Weg der Mitarbeitersuche.

Der erste Eindruck von Schwerin war sehr regnerisch. Trotzdem blieb die Stimmung bei den Pflegekräften aus Mexiko gut, als sie den ersten Tag in der Landeshauptstadt verbrachten. Pflegedirektor Robert Green aus den Helios Kliniken Schwerin, Klinikgeschäftsführer Thomas Clausing aus den Helios Kliniken Mittelweser und Heike Fehlberg, Projektleitung Akquise und Integration internationaler Fachkräfte in der Helios Region Nord, begleiteten die Neuankömmlinge durch die Schweriner Innenstadt. Gemeinsam mit einigen Auszubildenden zeigten sie ihnen unter anderem das Schloss und die Innenstadt, bevor es in das Schlossparkcenter zum Einkaufen ging.

Robert Green freute sich sehr darüber, nach über einem halben Jahr die Gesichter wiederzusehen, die er bereits in Guadalajara kennengelernt hatte. Gemeinsam mit Clausing war er in Kooperation mit der Agentur für Arbeit nach Mexiko geflogen und hatte Gespräche mit den Pflegekräften dort geführt. „In Mexiko ist die Pflege akademisiert, die Pflegekräfte sind also auf einem Top-Niveau“, erklärt Green. Dennoch müssen sie, einmal in Deutschland angekommen, erst ihre Sprachkenntnisse vertiefen und eine Anerkennungsprüfung ablegen. Geplant können die Neuankömmlinge Ende des Sommers als vollwertige Pflegekräfte eingesetzt werden.
Das bedeutet auch, dass die neuen Kollegen genauso eingestuft werden wie andere Pflegekräfte auch. „Es gibt keine gesonderten Bedingungen, welche die neuen Kolleginnen oder Kollegen besser oder schlechter stellen“, betont Green.

Damit die Eingewöhnung leichter fällt, sind die Helios Kliniken noch auf der Suche nach Paten. „Ein neues Land und die Sprache lernt man am besten kennen, wenn man sich am Alltag beteiligt. Wer also etwa zwei Stunden Zeit pro Woche hat und sich und seine Stadt vorstellen möchte, kann sich gerne bei mir melden“, so Heike Fehlberg. Bei Ausflügen in den Zoo oder rund um den Schweriner See würde es vor allem um das Vertiefen der Sprachkenntnisse gehen.
Wer sich als Pate für die mexikanischen Pflegekräfte melden möchte, kann unter (0385) 520 5629 oder heike.fehlberg@helios-gesundheit.de Kontakt mit Heike Fehlberg aufnehmen.

Wie es mit unseren Kollegen weiter geht, erfahrt ihr in Kürze hier ...