Radiologie: Sonographie

MVZ Leipzig: Gohlis Radiologie - Sonographie

Was ist das und wo wird es eingesetzt?

Mit dem Ultraschall können die inneren Organe wie z. B. Leber, Gallenblase und Nieren untersucht werden. Darüber hinaus lassen sich auch oberflächliche Weichteile beurteilen. Beispiele dazu sind Hals, Schilddrüse oder Lymphknoten.

Grundlage des Ultraschalls ist die Umwandlung von elektromagnetischen Schwingungen in mechanische Schwingungen (piezoelektrischer Effekt). Von einem Schallkopf, der über den Patienten bewegt wird, wird ein Signal ausgesandt. Dieses wird an den Grenzflächen der inneren Organe verändert. Die dadurch entstehenden Signale werden zum Schallkopf zurückgesandt. Danach wird ein digitales Bild berechnet.

Die Untersuchung ist unbedenklich, kann beliebig oft wiederholt werden und ist deshalb auch bei Schwangeren und Kindern möglich.

Ein gewisser Nachteil der Untersuchungsmethode besteht darin, dass die Sicht je nach anatomischer Beschaffenheit oder auch bei suboptimaler Vorbereitung des Patienten eingeschränkt sein kann.

Wir arbeiten mit einem sehr modernen Ultraschallgerät. Je nach Fragestellung können wir mit Untersuchungsfrequenzen bis 13 MHz schallen (hochauflösende Sonographie).

 

Was ist zu beachten?

Für die Untersuchung benötigen Sie einen Termin, den Sie rechtzeitig bitte persönlich oder telefonisch vereinbaren. An den Tagen vor der Untersuchung des Bauchraumes ist es erforderlich, auf blähende Speisen (z. B. Hülsenfrüchte, Zwiebeln, Kohl, frisches Körnerbrot, etc.) zu verzichten. Eine Einnahme von „entblähenden“ Tabletten (z. B. Lefax) hat sich bewährt. Diese erhalten Sie, zusammen mit den Instruktionen, in den Tagen vor der Untersuchung an unserer Anmeldung.

Bitte erscheinen Sie etwa zehn Minuten vor dem angegebenen Untersuchungstermin, damit die Untersuchung pünktlich beginnen kann.

 

Was muss ich mitbringen?

Für die Untersuchung bringen Sie bitte Ihren Überweisungsschein und die Chipkarte mit.

Da für die Untersuchung ein Gel verwendet wird, ist es vorteilhaft, wenn Sie ein kleines Handtuch mitbringen.

Je nach Fragestellung dauert die Untersuchung einige Minuten. Im Anschluss daran können Sie den Heimweg ohne Einschränkungen antreten. Planen Sie bitte einen Zeitumfang von etwa 20 bis 30 Minuten für die Untersuchung insgesamt ein.

 

Was passiert mit dem Befund?

Im Anschluss an die Untersuchung kann Ihnen der Arzt bereits die wichtigsten Ergebnisse der Untersuchung mündlich mitteilen. Ein schriftlicher Befund wird Ihrem überweisenden (behandelnden) Arzt innerhalb von etwa einer Woche zugeschickt. Mit ihm besprechen Sie dann das weitere Vorgehen.