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Symbolbild Hämorrhoiden

Schmerzarm und nicht-operativ

Hämorrhoiden-Embolisation

Jeder Mensch hat Hämorrhoiden. Nur hat nicht jeder Mensch gleich Beschwerden: Wer vergrößerte Hämorrhoiden am Ausgang des Enddarms hat, klagt in der Regel über unangenehme Symptome wie Brennen, Nässen, Jucken am After - oder sogar über Blutungen. Mit der Hämorrhoiden-Embolisation bieten wir eine neue OP-freie Behandlung.

Bei der Hämorrhoiden-Embolisation (kurz: Emborrhoid) wird in der Angiografie über einen millimetergroßen Zugang in der Leistenarterie die kleinsten Endäste der oberen Enddarm-Arterie angesteuert und verschlossen. Zum Verschließen werden kleine Metallspiralen (Coils) eingebracht. Diese Coils führen meist umgehend zu einer Blutstillung. Blutungen und Juckreiz minimieren sich innerhalb der ersten beiden Wochen deutlich. Durch die Verringerung des Blutflusses zu den Hämorrhoiden kommt es in der Regel zu einer Rückbildung auf ein normales Maß. Das heißt, es wird nicht nur die Blutung, sondern auch die Ursache von Hämorrhoiden behandelt. Der Patient kann am Folgetag nach Hause gehen.

Die Vorteile dieser Behandlung

  • der Schließmuskel bleibt unversehrt
  • Fistel, Abszesse, Fissuren, Blutungen, anale Verengungen oder Störungen der Kontinenz sind nicht zu erwarten
  • die Hämorrhoiden-Embolisation kommt auch für Patient:innen in Frage, bei denen eine Kontraindikation zur OP vorliegt.
Chefarzt Priv.-Doz. Dr. med. Christian Althoff

Chefarzt Priv.-Doz. Dr. med. Christian Althoff

Wie erfolgreich und effektiv die Behandlung ist, zeigen auch internationle Studien: Bis zu 94 Prozent der betroffenen Patientinnen und Patienten können von der Hämorrhoiden-Embolisation profitieren.

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Vor der eigentlichen Embolisation steht routinemäßig eine proktologische Untersuchung an. Diese erfolgt im Rahmen unserer allgemeinchirurgischen 

Sekretariat der Radiologie
Telefon:

(030) 8102-1391

Erreichbarkeit:

Mo. bis Fr.: von 8:00 - 15:00 Uhr

Emborrhoidverfahren