Pressemitteilung

Veranstaltungshinweis: Brustkrebs - (k)ein Grund zur Sorge?

Müllheim

Vorbeugung, Vorsorge und Heilungschancen durch moderne Behandlungsverfahren

Der Monat Oktober steht im Zeichen der Tumorerkrankung Brustkrebs und soll jährlich weltweit darauf aufmerksam machen, die Vorbeugung, Erforschung und Behandlung dieser Krebserkrankung in das öffentliche Bewusstsein zu rücken. Aus diesem Grund lädt die Helios Klinik Müllheim unter dem Motto „Brustkrebs - (k)ein Grund zur Sorge?“ zu einer Informationsveranstaltung ein. Wie ein Mammakarzinom heutzutage möglichst frühzeitig erkannt werden kann und welche Therapieansätze zur Heilung der Erkrankung beziehungsweise zur Verbesserung der Lebensqualität der Patientinnen führen, darüber informiert der Chefarzt Dr. med. Joachim Steller, MBA von der Helios Klinik Titisee-Neustadt und seine Oberärztin Frau Dr. med. Claudia Fritz. Ihr Vortrag findet am Donnerstag, 10.November 2016, um 18.00 Uhr in der Cafeteria der Helios Klinik Müllheim statt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

 

Jährlich erkranken in Deutschland etwa 395.000 Menschen an einer Tumorerkrankung, davon erhalten über 70.000 Frauen die Diagnose Brustkrebs. In Deutschland gehört das Mammakarzinom zu den weitaus häufigsten Tumorerkrankungen bei der Frau, bei jeder achten Frau wird im Laufe ihres Lebens Brustkrebs diagnostiziert. Wird die Erkrankung jedoch rechtzeitig erkannt und behandelt, sind die Heilungschancen hoch.

 

Seit Einführung des Mammografie-Screenings vor einigen Jahren, stieg die Zahl an Neuerkrankungen. Denn durch diese Methode können auch kleine, nicht tastbare Tumore an der Brust erkannt werden. Durch die Früherkennung ist jedoch die Heilungsrate der an Mammakarzinom erkrankten Frauen gestiegen. Fast 90 Prozent der Patientinnen sind fünf Jahre nach Diagnosestellung geheilt. Neue Therapiekonzepte und schonende Behandlungsverfahren führen zu einer verbesserten Lebenssituation für die Patientinnen.

 

Mit Ausnahme von Japan ist Brustkrebs eine typische Erkrankung in Industrieländern wie Nordeuropa und Nordamerika. Mit einem erhöhten Risiko für eine Brustkrebserkrankung ist eine frühe erste und eine späte letzte Regelblutung verknüpft sowie ein höheres Lebensalter bei der Geburt des ersten Kindes. Als weiterer Risikofaktor gilt eine Hormonersatztherapie in Tablettenform, nicht aber die Pillen-Einnahme zur Schwangerschaftsverhütung. Bewegungsmangel, Übergewicht, übermäßiger Alkoholkonsum sowie Aktiv- und Passivrauchen erhöhen das Risiko für eine Tumorerkrankung. Umgekehrt vermindern gesündere Lebensweisen das Risiko, an Krebs zu erkranken.

 

Umfassende Informationen zur Brustkrebsfrüherkennung und zu den Therapiemöglichkeiten gibt Chefarzt Dr. med. Joachim Steller, MBA und Frau Dr. Claudia Fritz am Donnerstag, 10. November 2016, in der HELIOS Klinik Müllheim und steht im Anschluss für Fragen zur Verfügung.

 

Das Krankenhaus Müllheim gehört seit 1998 zu den HELIOS Kliniken. Als Haus der Grund- und Regelversorgung des Markgräflerlandes und der angrenzenden Landkreise umfasst die HELIOS Klinik Müllheim die Abteilungen Innere Medizin, Intensivmedizin, Geriatrie/ Neurologie, Chirurgie, Gynäkologie und Geburtshilfe, Anästhesie und die Belegabteilungen Urologie und HNO. Des Weiteren befindet sich in der Klinik die lokale Schlaganfalleinheit (Stroke Unit) der Region. Seit 2010 ist die HELIOS Klinik Müllheim als Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Freiburg (Wahlfach Gynäkologie) anerkannt.
2014 verzeichnete das Krankenhaus rund 8.000 stationäre und 11.000 ambulante Fälle.

 

Zur HELIOS Kliniken Gruppe gehören 112 eigene Akut- und Rehabilitationskliniken inklusive sieben Maximalversorger in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin, Wuppertal und Wiesbaden, 72 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), fünf Rehazentren, 17 Präventionszentren und 15 Pflegeeinrichtungen. HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

 

HELIOS versorgt jährlich mehr als 4,7 Millionen Patienten, davon rund 1,3 Millionen stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über mehr als 34.000 Betten und beschäftigt rund 70.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2015 erwirtschaftete HELIOS einen Umsatz von rund 5,6 Milliarden Euro. Die Klinikgruppe gehört zum Gesundheitskonzern Fresenius.

 

Pressekontakt:
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