Studie nach Wiederaufnahme elektiver orthopädischer Eingriffe
Schwerpunktthema

Studie nach Wiederaufnahme elektiver orthopädischer Eingriffe

Berlin

Unter Federführung der Helios ENDO-Klinik Hamburg hat eine Internationale Expertengruppe aus über 40 Ländern Richtlinien und Algorithmen erarbeitet, unter denen eine sichere Rückkehr zum Normalbetrieb und der Durchführung von elektiven orthopädischen Operationen möglich ist.

Diese wurden im Journal of Bone and Joint Surgery, der anerkanntesten Orthopädisch/Traumatologischen Zeitschrift, publiziert.

In einer weiteren Studie hat die ENDO-Klinik die Ergebnisse der ersten 1.003 Patientinnen und Patienten untersucht, die direkt nach dem Lockdown der ersten Welle elektiv orthopädisch und endoprothetisch operiert wurden.

Von insgesamt 1.021 Patientinnen und Patienten unterzogen sich 1.003 (98,2%) elektiven Operationen wie geplant. Alle Patientinnen und Patienten erhielten vorab einen Fragebogen, um das Risiko einer SARS-CoV-2 -Infektion einzuschätzen. Von insgesamt 991 Patienten, die als risikoarm eingestuft und anschließend bei uns operiert wurden, wurde keiner positiv auf SARS-CoV-2 in der RT-PCR getestet. Darüber hinaus wurden zwölf Patienten, die aufgrund des Fragebogens mit einem hohen Risiko eingestuft wurden, stationär aufgenommen. Sie haben einen aktuellen negativen Test vorweisen können oder hatten bereits eine SARS-CoV-2-Infektion überstanden. Alle zwölf Patienten wurden nach der Aufnahme negativ in der RT-PCR getestet. Somit konnten alle 1.003 Patienten, die stationär aufgenommen wurden, planmäßig operiert werden.

Die häufigsten Operationen waren primäre Hüfttotalendoprothesen (27%) und Knietotalendoprothese (22%).

Es konnten bei keinem Patienten medizinische Komplikationen im Zusammenhang mit einer COVID-19-Infektion beobachtet werden. Zum Zeitpunkt der Entlassung waren alle Patienten SARS-CoV-2 -frei. Auch diese Studie wurde hochrangig international publiziert.