Patientenakademie: Volksleiden Tennisellenbogen und Erkrankungen des Ellenbogengelenks

Patientenakademie: Volksleiden Tennisellenbogen und Erkrankungen des Ellenbogengelenks

Helmstedt

Jeder glaubt zu wissen was das ist – ein Tennisellenbogen. Erst wer von einer Erkrankung des Ellenbogengelenks betroffen ist, merkt, wie kompliziert und langwierig die Behandlung sein kann. Für ihren Erfolg kommt es auf eine exakte Diagnose und zielgerichtete Therapie an. Dr. Jens Behrendt, niedergelassener Facharzt für Chirurgie und Unfallchirurgie, informiert zusammen mit Dr. Panagiotis Bouklas, Chefarzt der Orthopädie, Orthopädischen Chirurgie und Unfallchirurgie, Betroffene und Interessierte im Rahmen der nächsten Patientenakademie am Mittwoch, dem 21. August, über neue Erkenntnisse zu Entstehung, Prävention und Therapie dieser Erkrankung. Der Vortrag beginnt um 18 Uhr im Vortragssaal der Helios St. Marienberg Klinik Helmstedt.

„Man braucht kein Tennis spielen, um unter anhaltenden Schmerzen an der Ellenbogenaußenseite, das typische Symptom beim Tennisellenbogen, zu leiden“, weiß Dr. Behrendt. „Die Beschwerden können auch bei Sportarten oder Berufen auftreten, die besondere Anforderungen an die Hand stellen.“ So zählen zu den Patienten des niedergelassenen Facharztes für Chirurgie und Unfallchirurgie auch Volleyballspieler, Handwerker oder Büroangestellte, die viel Schreibarbeit auf der Tastatur leisten. Die Schmerzen treten in Ruhe, in der Regel aber bei Bewegung des betroffenen Arms auf und strahlen zum Teil in den Unterarm aus. Oft kommt es zu Bewegungseinschränkungen der Hand und im Ellenbogen. „Die Erkrankung betrifft Sehnen und Muskulatur und ihre Entstehung ist sehr komplex und vielschichtig“, erklärt Dr. Behrendt. „Häufig ist eine Fehlbeanspruchung infolge mangelnder Schultergürtelstabilisation, schlechter Bewegungs- und Haltungskoordination, einer Belastung ohne ausreichende Trainingsvorbereitung und Gelenkinstabilitäten der Auslöser. Diese Überlastung führt zu entzündlichen Reaktionen und Mikroverletzungen und damit zu Schmerzen.“

Betroffene neigen häufig dazu, den schmerzenden Arm zu schonen. „Doch gerade dadurch können weitere Fehlhaltungen entstehen, die erneute Schmerzen begünstigen“, sagt Dr. Behrendt. „Grundsätzlich sollten Patienten den Arm nicht ruhig stellen, sondern weiter bewegen. Lediglich wenn eine einseitige Belastung den Schmerz hervorgerufen hat, gilt es, diese vorübergehend zu vermeiden.“

In seinem Vortrag beschreibt Dr. Behrendt welche Untersuchungsmethoden zur Diagnose eines Tennisellenbogens führen. Auch berichtet der auf dieses Gelenk spezialisierte Facharzt, wie Betroffene Schmerzen lindern und ihre Beweglichkeit wiedererlangen können und welche Rolle gerade Operationen bei diesem Krankheitsbild spielen. Im Anschluss an den Vortrag steht Dr. Jens Behrendt, unterstützt durch Dr. Panagiotis Bouklas, für weitere Fragen als Ansprechpartner zur Verfügung.

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Isabell Adam

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