Patientenakademie im November: „Ich hab Zucker“ – Volkskrankheit Diabetes
Pressemitteilung

Patientenakademie im November: „Ich hab Zucker“ – Volkskrankheit Diabetes

Burg

Allein in Deutschland sind fast zehn Millionen Menschen von Diabetes mellitus betroffen. Gründe dafür können eine genetische Veranlagung oder ein Gendefekt, aber auch falsche Ernährung, Übergewicht und Bewegungsmangel sein. Welche Diagnose- und Therapiemöglichkeiten Patienten mit Diabetes zur Verfügung stehen, darüber informieren Dr. med. Jane Hohensee und Diabetesberaterin Kathleen Voigt im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Patientenakademie“ am Mittwoch, den 15. November 2017, um 16.30 Uhr im Konferenzraum Carl von Clausewitz der Helios Klinik Jerichower Land.

Diabetes mellitus, umgangssprachlich auch Zuckerkrankheit genannt, ist eine chronische Stoffwechselerkrankung. Die beiden häufigsten Formen sind Typ-1- und Typ-2-Diabetes. Typ-1-Diabetes beginnt meist schon im Kindes- oder Jugendalter, dem noch jungen Körper fehlt es komplett an  körpereigenem Insulin. „Ursache ist meist eine Fehlreaktion des Immunsystems, wodurch die Insulin produzierende Zellen in der Bauchspeicheldrüse zugrunde gehen. In der Folge steigt der Blutzuckerspiegel und die jungen Patienten müssen Insulin spritzen“, informiert Dr. med. Jane Hohensee, Oberärztin des Zentrums für Innere Medizin in der Helios Klinik Jerichower Land. Ungesunde Ernährung, Übergewicht und mangelnde Bewegung erhöhen das Risiko für Typ-2-Diabetes. Der ungesunde Lebenswandel führt durch verschiedene Mechanismen dazu, dass sich zu viel Zucker im Blut befindet. Die meisten Zuckererkrankten leiden an Typ-2-Diabetes.

Leben mit Diabetes
Die Zuckererkrankung hat Auswirkungen auf viele Lebensbereiche, wie Ernährung, Sport oder Reisen und Autofahren. „Betroffene sollten die Zuckerkrankheit daher in ihr Leben integrieren und Maßnahmen treffen, die dafür sorgen, dass die Erkrankung die Lebensqualität nicht einschränkt“, sagt die Medizinerin. Neben einer gesunden Ernährung helfen auch spezielle Medikamente, den Blutzucker zu kontrollieren. Bei Typ-2-Diabetes sind häufig Insulinspritzen notwendig. Mithilfe moderner Diagnostik wird routinemäßig die korrekte Blutzuckereinstellung überprüft und Patienten auf Zeichen von Folgekomplikationen wie Durchblutungs-, Nieren- oder Nervenschäden untersucht. Auch ein stationärer Klinikaufenthalt wird durch die Zuckerkrankheit beeinflusst. „Bei uns arbeitet ein multiprofessionelles Team aus speziell geschulten Ärzten, Pflegekräften und Ernährungsberatern zusammen“, so Jane Hohensee.

Seit 2001 besitzt die Helios Klinik Jerichower Land die Akkreditierungsurkunde als stationäre Einrichtung zur qualitätsgesicherten Behandlung von Diabetikern des Typs 2. „Das bedeutet unter anderem, dass wir im Notfall bei einer akuten Unter- oder Überzuckerung oder in Folge von Komplikationen der Diabeteserkrankung schnell und kompetent helfen können“, erklärt die Oberärztin weiter. In enger Kooperation mit der chirurgischen Klinik erfolgt zudem die Versorgung bei drohendem oder bei bestehendem diabetischem Fußsyndrom.

Über die Entstehung, Diagnostik und ambulante sowie stationäre Versorgung von Diabetes-Patienten informieren Oberärztin Dr. med. Jane Hohensee und Diabetesberaterin Kathleen Voigt Betroffene und Interessierte am 15. November 2017, diesmal schon ab 16.30 Uhr im Konferenzraum Carl von Clausewitz. Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine vorherige Anmeldung nicht erforderlich.

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Katja Boese

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Die Helios Klinik Jerichower Land, Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Magdeburg, mit eigener Krankenpflegeschule im Helios Bildungszentrum Jerichower Land verfügt in acht Fachabteilungen und einer Belegabteilung über 241 Betten. Rund 340 Mitarbeiter versorgen jährlich über 11.000 stationäre Patienten.

Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit mehr als 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören die Helios Kliniken in Deutschland und Quirónsalud in Spanien. 15 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios.

In Deutschland verfügt Helios über 111 Akut- und Rehabilitationskliniken, 89 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), vier Rehazentren, 17 Präventionszentren und 12 Pflegeeinrichtungen. Jährlich werden in Deutschland rund 5,2 Millionen Patienten behandelt, davon 3,9 Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland mehr als 73.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2016 einen Umsatz von rund 5,8 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt in Spanien 43 Kliniken, 44 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für Betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden in Spanien über 9,7 Millionen Patienten behandelt, davon 9,4 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt mehr als 35.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2016 einen Umsatz von rund 2,5 Milliarden Euro.
 
Helios und Quirónsalud gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.