Patientenakademie im Februar: Bandscheibenvorfall – was nun?

Patientenakademie im Februar: Bandscheibenvorfall – was nun?

Zerbst/Anhalt

Ein Bandscheibenvorfall kann jeden treffen. Allein in Deutschland sind jährlich mehr als 240.000 Menschen betroffen. Durch falsche Haltung oder Bewegungen werden die Bandscheiben, die für die Beweglichkeit der Wirbelsäule sorgen, unterschiedlich stark belastet und es entstehen Verschleißerscheinungen.

Jede unserer 23 Bandscheiben besteht aus dem sogenannten Gallertkern, der wie eine Art Gelkissen wirkt. Dieser ist von einem harten Faserring umgeben, der die Bandscheibe in ihrer Position hält. Mit dem Alter sinkt die Elastizität der Bandscheibe. Bekommt der Faserring kleine Risse, kann sich der Gallertkern nach außen vorwölben. Durchbricht der Gallertkern den Faserring, kommt es zum Bandscheibenvorfall. Neben Alterungsprozessen begünstigen Übergewicht, mangelnde Bewegung, ständiges Sitzen und schweres Heben Bandscheibenvorfälle.

„Am häufigsten tritt ein Bandscheibenvorfall im Bereich der Lendenwirbelsäule auf. Die Beschwerden, die ein Bandscheibenvorfall auslöst, hängen davon ab, wo er auftritt, wie groß er ist und ob Nerven beteiligt sind“, sagt Dr. med. Frank Friedrichs, Chefarzt für Orthopädie, Unfallchirurgie, Sportmedizin und Wirbelsäulenerkrankungen. Drückt der Bandscheibenvorfall auf Nervenwurzeln, die im Bereich der Lendenwirbelsäule aus dem Wirbelkanal heraustreten, löst dies stechende Schmerzen aus. Am bekanntesten ist der sogenannte „Ischiasschmerz“, der über das Gesäß bis ins Bein ausstrahlen kann und im Volksmund oft als „Hexenschuss“ bezeichnet wird. Neben Schmerzen kann es auch zu einem Ausfall von Nervenfunktionen und schlimmstenfalls zu Lähmungserscheinungen kommen.

 „Bei solchen Beschwerden bietet das Department für Wirbelsäulenerkrankungen Betroffenen die bestmögliche Versorgung. Ärzte und Therapeuten unterschiedlicher Fachrichtungen behandeln hier alle Arten von Wirbelsäulenerkrankungen fachübergreifend. Alle Schritte der Diagnostik und Therapie werden im Team der Mediziner und gemeinsam mit dem Patienten festgelegt“, so Departmentleiter Dirk Nestler. Unter dem Dach des im November 2017 gegründeten Departments arbeiten Spezialisten für Orthopädie, Unfallchirurgie, Neurochirurgie, Allgemeinchirurgie, Schmerztherapie, Physikalische Therapie und Rehabilitation, für Manuelle Therapie und Sportmedizin sowohl während der Diagnostik als auch bei der Behandlung Hand in Hand zusammen.

„Der Vorteil für die Patienten liegt in der hohen Fachkompetenz der behandelnden Ärzte und der wohnortnahen Versorgung aus einer Hand. Das spart lange Wege und Wartezeiten. Unser Ziel ist es, Erkrankungen der Wirbelsäule, wie Bandscheibenvorfälle, frühzeitig zu erkennen und so schonend wie möglich zu behandeln - konservativ und falls nötig auch operativ", sagt Oberarzt Dr. med. Daniel Weigel.

Welche Möglichkeiten der Diagnostik und Therapie es beim Bandscheibenvorfall gibt, darüber informieren Chefarzt Dr. med. Frank Friedrichs, Departmentleiter Dirk Nestler und Oberarzt Dr. med. Daniel Weigel am 14. Februar 2017, um 17 Uhr, im Videokonferenzraum der Helios Klinik Zerbst/Anhalt. Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Die Helios Klinik Zerbst/Anhalt lädt Betroffene, Angehörige und Interessierte regelmäßig im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Patientenakademie" ein, sich über aktuelle medizinische Themen und Fragestellungen zu informieren.

Klinikkontakt

Dr. med. Frank Friedrichs

Chefarzt Orthopädie, Unfallchirurgie, Sportmedizin und Wirbelsäulenerkrankungen
Dr. med. Frank Friedrichs

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Telefon

(03923) 739-173

Die Helios Klinik Zerbst/Anhalt verfügt in sieben Fachbereichen über 200 Betten. Über 250 Mitarbeiter versorgen jährlich über 9.000 Patienten stationär und ebenso viele ambulant. Jährlich kommen in der Helios Klinik Zerbst/Anhalt rund 250 Babys zur Welt.

Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit mehr als 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören die Helios Kliniken in Deutschland und Quirónsalud in Spanien. 15 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios.

In Deutschland verfügt Helios über 111 Akut- und Rehabilitationskliniken, 89 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), vier Rehazentren, 17 Präventionszentren und 12 Pflegeeinrichtungen. Jährlich werden in Deutschland rund 5,2 Millionen Patienten behandelt, davon 3,9 Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland mehr als 73.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2016 einen Umsatz von rund 5,8 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt in Spanien 43 Kliniken, 44 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für Betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden in Spanien über 9,7 Millionen Patienten behandelt, davon 9,4 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt mehr als 35.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2016 einen Umsatz von rund 2,5 Milliarden Euro.
 
Helios und Quirónsalud gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.

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Martin-Thomas Wachter

Senior Referent PR/Marketing
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