Mehr als nur Zahlen: Geburten-Lage in der Helios Klinik Müllheim

Mehr als nur Zahlen: Geburten-Lage in der Helios Klinik Müllheim

Müllheim

Das neue Jahr ist erst ein paar Tage alt, jedoch können in der Helios Klinik Müllheim schon die ersten neuen Weltenbürger begrüßt werden. Zartes Babygeschrei füllt die Flure der Wöchnerinnenstation Schauinsland: Aktuell wurden 12 Geburten seit Jahresbeginn verzeichnet. Klopfen hier etwa schon die ersten Corona-Babys an? Was verraten uns sonst noch die Statistiken? Und wie erleben Eltern die Geburt Ihres Kindes in Corona-Zeiten?

„Es ist derzeit noch zu früh, um zu beurteilen welchen Einfluss Corona auf die Geburtenrate im Markgräflerland hatte. Aber wer weiß, was die erzwungene häusliche Zweisamkeit vom Frühjahr letzten Jahres noch bringt?“, sagt Chefärztin der Gynäkologie und Geburtshilfe Gudrun König mit einem Augenzwinkern. „Im Jahr 2020 kamen 482 Kinder in unserer Klinik zur Welt, im Jahr davor waren es 502. Der Unterschied beider Jahre ist also nicht sehr groß.“. Die Zahl der Geburtsanmeldungen für die nächsten Wochen ist jedoch markant: gab es im Vorjahr um diese Zeit noch keine, so liegen im Sekretariat der Geburtshilfe bereits schon 14 vor. 

Insgesamt wurden in 2020 sieben Kinder auf natürliche Weise in Beckenendlage geboren, eine Geburtsart in der die Klinik Müllheim besonders spezialisiert ist und somit eine von wenigen Kliniken ist, die dies ermöglicht. Im Durchschnitt sind es 5% der Kinder die zur Geburt mit dem Po voran liegen, so entspricht das fast allen der in Müllheim so entbundenen Babys. Dreht sich das Kind nicht selbst in die Schädellage und bleibt ein Wendungsversuch von außen erfolglos, muss das Kind entweder mit dem Po zuerst geboren werden oder durch einen Kaiserschnitt. „Wenn keine besonderen Risikofaktoren vorliegen, ist die vaginale Geburt eines Kindes aus Beckenendlage jedoch nicht weniger sicher als eine normale Geburt in Schädellage.“ erklärt König.

Corona hat die Welt verändert: neben der Erkrankung selbst und den resultierenden tausendfachen Todesfällen, auch unseren Alltag. Und auch das Thema Geburt. Viele Eltern sind besorgt und unsicher, können sich aber mit Hilfe digitaler Kreißsaalführungen und Infoabenden auf die aktuelle Geburtssituation vorbereiten und umfassend informieren. Die Müllheimer Klinik hat für notwenige Informations- und Hygienevorkehrungen gesorgt, dabei jedoch nie die Anliegen der Eltern vergessen. In diesen Zeiten ist die einfühlsame Begegnung mit den Patienten noch wichtiger als zuvor. ‚Was muss beachtet werden, was muss ich beachten? Darf der Vater mit dabei sein, werden Verwandte mich und mein Baby in der Klinik besuchen dürfen?‘ lauten die Fragen der werdenden Mütter. Durch Corona gibt es viele Einschränkungen, aber das Wesentliche bleibt in der Helios Klinik Müllheim erhalten: Die beste Versorgung von Mutter und Kind – nicht nur medizinisch.
Die meisten Eltern kamen gut vorbereitet zur Geburt und nutzten die vorhandenen Informationsangebote der Klinik, hieß es bei Nachfragen. Viele fühlten sich wohl und lobten Hygiene- und Sicherheitsvorkehrungen. Unsicherheiten konnten ausgeräumt werden 

Mussten in vielen Bereichen Prozesse angepasst, Betten reduziert, elektive Eingriffe verschoben werden, so gab es jedoch auch positive Effekte mitzunehmen: 
Carmen Becher, Leitung der Station Schauinsland der Helios Klinik Müllheim, wo Mütter und ihre Neugeborenen nach der Geburt betreut werden, weiß, die Eltern und Kinder sind aufgrund der eingeschränkten Besuchssituation, die seit März 2020 besteht, meist entspannter, als unter anderen Umständen. „Mütter können sich momentan voll und ganz auf Ihr Baby und dessen Bedürfnisse einlassen. Plötzlich ist viel Zeit für die Fragen der Mütter auf der einen Seite, für die Anleitungen und Hilfestellungen der Pflegekräfte auf der anderen Seite.“ 
Lassen sich junge Familien auf die eingeschränkten Besuche ein, profitieren alle davon. Die Babys sind ruhiger, die Mütter in der Regel entspannter. Das Stillen klappt deutlich besser. Die Familienbindung werde von vielen Eltern als positiv bewertet. „Die junge Familie kann diese besonderen, intimen Momente ganz für sich genießen und Emotionen zulassen, ohne Rücksicht auf Besucher nehmen zu müssen“, berichtet König von ihren Erfahrungen. „Auch, wenn Angehörige oder das Geschwisterkind zuhause auf die Ankunft des neuen Familienmitglieds warten müssen, ziehen wir viel Positives aus der aktuellen Ausnahmesituation.

Und hier ein Hinweis für alle, deren Entbindung noch bevorsteht: 
Gemeinsam mit der Hebammengemeinschaft Müllheim und Kinderarzt Dr. Simon Lühl lädt Chefärztin Gudrun König am kommenden Dienstagabend den 19. Januar zur nächsten digitalen Kreißsaalführung und Informationsveranstaltung ein. Alle Interessierten haben im Live-Chat die Möglichkeit, ihre individuellen Fragen direkt an das Team der Geburtshilfe zu richten und sich anhand eines Videos einen ersten Eindruck von den Räumlichkeiten in der Klinik zu verschaffen. Hier werden aktuelle Corona-Hygieneregeln besprochen, wie zum Beispiel, dass Väter seit kurzem eine FFP2-Maske in der Klinik tragen müssen. Beginn ist um 19 Uhr. Den Link zur Skype-Veranstaltung finden Interessierte auf der Internetseite der Klinik unter „Veranstaltungen“: www.helios-gesundheit.de/muellheim


Die Kliniken Breisach, Müllheim und Titisee-Neustadt gehören seit 1998 zu Helios. Der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald hält seit der Privatisierung der Kliniken 26 Prozent an der gemeinsamen Trägergesellschaft. Als Helios Kliniken Breisgau-Hochschwarzwald stehen sie für die wohnortnahe und kompetente medizinische Versorgung rund um Freiburg im Breisgau. Die Kliniken behandeln zusammen jährlich etwa 21.000 stationäre und 38.000 ambulante Patienten. Insgesamt verfügen sie über 424 Betten und beschäftigen rund 1.000 Mitarbeiter.

Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit insgesamt rund 110.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland sowie Quirónsalud in Spanien. Rund 21 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2019 erzielte das Unternehmen einen Gesamtumsatz von 9,2 Milliarden Euro.

In Deutschland verfügt Helios über 89 Kliniken, 128 Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und sechs Präventionszentren. Jährlich werden in Deutschland rund 5,6 Millionen Patienten behandelt, davon 4,4 Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland 73.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2019 einen Umsatz von rund sechs Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt 51 Kliniken, 71 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 15,4 Millionen Patienten behandelt, davon 14,6 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt rund 37.500 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2019 einen Umsatz von über drei Milliarden Euro.

Helios Deutschland und Quirónsalud gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.

Pressekontakt:
Dorothee Schütte
Unternehmenskommunikation 
Helios Klinik Müllheim
Telefon: (07631) 88 4151
E-Mail: dorothee.schuette@helios-gesundheit.de