Johannes Schäfer ist der neue Chef der COVID-19-Station

Johannes Schäfer ist der neue Chef der COVID-19-Station

Nienburg

Oberarzt Johannes Schäfer hat seit dem 1.5.2021 die Leitung der COVID-19-Station inne. Schäfer war hier bereits zuvor Stellvertreter von seinem Vorgänger Dr. Hans-Georg v. Wysiecki. Angesichts der aktuell steigenden Anzahl der am Coronavirus erkrankten Patienten ist es möglich, dass auch planbare Operationen kurzfristig wieder abgesagt werden müssen.

Nichts ist so stetig wie der Wandel – so haben die Helios Kliniken Mittelweser nicht nur seit dem 1.5.2021 mit Christian Thiemann einen neuen Geschäftsführer, sondern mit Johannes Schäfer auch einen neuen Leiter der COVID-19-Station. Schäfer ist seit Januar 2020 als Oberarzt der Gastroenterologie und Inneren Medizin im Hause. 

Nach seinem Studium an der Universität des Saarlandes war Johannes Schäfer zunächst als Assistenzarzt in Neunkirchen tätig. Im Anschluss erfolgte die internistische Weiterbildung in den Kliniken Pirmasens sowie im Friederikenstift und dem Clementinenkrankenhaus Hannover. 

Die Arbeit auf der COVID-19-Station ist Schäfer nicht unbekannt: „Ich war bereits schon in den letzten Monaten als stellvertretende Leitung der Station neben meinem Vorgänger Dr. Hans-Georg v. Wysiecki dort tätig. Wir haben die Krankheit dort intensiv kennengelernt und viele neue Erkenntnisse und Erfahrungen im Umgang mit den COVID-19-Patienten sammeln können, die uns heute allen zugutekommen“, so Schäfer.

„Wir haben mit Johannes Schäfer einen sehr kompetenten Ansprechpartner für diese Aufgabe gewinnen können. Ich bin sehr froh, dass er uns in dieser verantwortungsvollen Position unterstützt“, so Dr. Michael Stalp, ärztlicher Direktor. 

Derzeit steigen die Zahlen der COVID-19-Patienten im Haus wieder stark an. „Stand heute haben wir wieder 17 Patienten auf der Isolierstation und 5 Patienten auf der Intensivstation“, so Schäfer. Die Betreuung von COVID-19-Patienten ist sehr arbeits- und zeitintensiv. „Dies eine Herausforderung für die Kolleginnen und Kollegen, die natürlich mit jedem zusätzlich dazukommenden Patienten ansteigt“, erläutert der Oberarzt. 

Als im Höchststand der zweiten Welle 63 Corona-Patienten im Haus waren, hatte die Klinik eine zweite Isolierstation eröffnet. „Auch dieses Szenario ist wieder denkbar, wenn die Zahlen noch weiter ansteigen“, so Schäfer. 

Doch nicht nur im Bereich der COVID-19-Station könnte es dann Veränderungen geben. „Sollte die Entwicklung weiter deutlich nach oben gehen, müssen wir uns vorbehalten, die planbaren Operationen wieder kurzfristig abzusagen. Das Personal wird dann einfach dringender an anderer Stelle gebraucht“, so Klinikgeschäftsführer Christian Thiemann. Wichtig ist aber nach wie vor: Notfälle gehören ins Krankenhaus. „Gerade bei Erkrankungen wie Schlaganfällen oder Herzinfarkten gibt es klare Warnzeichen. Bei diesen sollte man nicht lange zögern“, betont Thiemann.

Wir wünschen Johannes Schäfer einen guten Start als Chef der COVID-19-Station und hoffen dennoch im Sinne uns aller, dass die Entwicklungen bald wieder rückläufig sein werden.
 

Silke Schomburg

Referentin Unternehmenskommunikation
Silke Schomburg

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