Helios Klinik Köthen erfüllt weiterhin Voraussetzungen für die Behandlung schwerer Arbeitsunfälle
Pressemitteilung

Helios Klinik Köthen erfüllt weiterhin Voraussetzungen für die Behandlung schwerer Arbeitsunfälle

Köthen

Die Helios Klinik Köthen konnte den Vertrag mit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung e.V. (DGUV) zum Verletzungsartenverfahren (VAV) erfolgreich für die nächsten fünf Jahre verlängern und ist damit für die Behandlung von schwer arbeitsunfallverletzten Patienten zugelassen.

In Deutschland sind Arbeitsunfälle durch die gesetzliche Unfallversicherung der Berufsgenossenschaften abgesichert. Dabei bestimmt der Schwergrad der Verletzungen die stationäre Versorgung des Verunfallten und nur speziell zugelassene Kliniken dürfen diese Patienten behandeln. Seit 2018 gilt für das stationäre Heilverfahren seitens der gesetzlichen Unfallversicherung eine neue dreistufige Organisation der beauftragten Kliniken.

Es freut mich sehr, dass unsere Abteilung für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie die vorgeschriebenen Bedingungen der gesetzlichen Unfallversicherung erfüllt und wir als Klinik weiterhin einen zentralen Anlaufpunkt für die Versorgung von schwer arbeitsunfallverletzten Patienten in der Region Anhalt-Bitterfeld bilden.

Dr. med. Wolfram Seelbinder, Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie/Traumazentrum

Die Voraussetzungen dafür sind beispielsweise eine spezialisierte fachliche Qualifikation der Ärzte sowie eine besondere räumliche Ausstattung und strenge hygienische Verhältnisse in der Klinik. Diese vorgeschriebenen Bedingungen werden von den Berufsgenossenschaften durch regelmäßige Begehungen überprüft. „Ganz herzlichen Dank an allen Beteiligten für die geleistete Arbeit. Ich freue mich, dass wir die umfangreichen Auflagen erfüllen und zu einer der wenigen Kliniken in Sachsen-Anhalt gehören, die über diese Zulassung verfügt“, sagt Dr. med. Wolfram Seelbinder.

„Dank der interdisziplinären Zusammenarbeit der verschiedenen Teams unserer Klinik stellen wir die Akutversorgung der Verletzten sicher. In unserer zentralen Notaufnahme werden die Patienten vom unfallchirurgischen Team untersucht und erstbehandelt. Bei schweren Verletzungen werden die Patienten stationär aufgenommen und versorgt. Wer also einen Arbeits- oder Wegeunfall erleidet, muss sich nicht selbst um die Wahl der Klinik kümmern. Das Rettungspersonal sowie die behandelnden Ärzte wissen, welche Klinik bei welcher Verletzung für die Akutversorgung zu wählen ist“, so Dr. med. Wolfram Seelbinder.

Die Helios Klinik Köthen ist zudem als lokales Traumazentrum innerhalb des Traumanetzwerkes "Sachsen-Anhalt Süd“ zertifiziert. Die ambulante, langfristige Behandlung von Arbeitsunfallverletzungen sowie deren Folgen erfolgt über die D-Arzt-Sprechstunde in der Notaufnahme der Köthener Klinik, montags bis freitags jeweils zwischen 8 und 16 Uhr. Ansprechpartnerin ist die BG – Sekretärin Nancy Weiß:
Telefon: (03496) 52 281 204.

Stephanie Seiler

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Stephanie Seiler

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Die Helios Klinik Köthen ist ein Akademisches Lehrkrankenhaus der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Die Klinik hat ein zertifiziertes Traumazentrum und ein zertifiziertes EndoProthetikZentrum. In der modernen Geburtsabteilung kommen jedes Jahr rund 500 Kinder zur Welt. Über 400 Mitarbeiter versorgen jährlich 11.000 stationäre und ca. 13.000 ambulante Patienten.

Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit mehr als 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören die Helios Kliniken in Deutschland und Quirónsalud in Spanien. 15 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios.

In Deutschland verfügt Helios über 111 Akut- und Rehabilitationskliniken, 89 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), vier Rehazentren, 17 Präventionszentren und 12 Pflegeeinrichtungen. Jährlich werden in Deutschland rund 5,2 Millionen Patienten behandelt, davon 3,9 Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland mehr als 73.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2016 einen Umsatz von rund 5,8 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt in Spanien 43 Kliniken, 44 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für Betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden in Spanien über 9,7 Millionen Patienten behandelt, davon 9,4 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt mehr als 35.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2016 einen Umsatz von rund 2,5 Milliarden Euro.

Helios und Quirónsalud gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.