Für den Notfall bestens aufgestellt
Pressemitteilung

Für den Notfall bestens aufgestellt

Hettstedt

Die Helios Klinik Hettstedt ist erneut erfolgreich als Regionales Traumazentrum zertifiziert worden.

Das Orthopädisch-traumatologische Zentrum der Helios Klinik Hettstedt ist erneut als Regionales Traumazentrum des Traumanetzwerks Sachsen-Anhalt-Süd zertifiziert worden. Verletzte und Schwerverletzte aus allen Gegenden des Landkreises und darüber hinaus werden hier per Rettungswagen oder Hubschrauber eingeliefert und behandelt. Als Regionales Traumazentrum nimmt die Helios Klinik Hettstedt dabei eine wesentliche Rolle in der Gesundheitsversorgung der Region ein.

 

Das Traumanetzwerk Sachsen-Anhalt-Süd ist ein regionaler Zusammenschluss von Kliniken, um bestimmte Qualitätsstandards in der Versorgung schwerverletzter Patienten zu erarbeiten und sicherzustellen.

 

Um die Qualifizierung als Regionales Traumazentrum zu erreichen, ist eine bestimmte Ausstattung notwendig, was Räumlichkeiten, Personal, Medizintechnik oder auch Medikamente betrifft. Beispielsweise muss es einen eigenen, unmittelbar von der Rettungsstelleneinfahrt erreichbaren Schockraum geben, in dem Patienten mit Herz-Kreislauf-Stillstand ohne Zeitverlust behandelt werden können. Des Weiteren muss die Klinik eine bestimmte Anzahl an Unfallchirurgen vorhalten, die jederzeit einsatzbereit sind. Spezielle Geräte für die Diagnostik sind ebenso vorgeschrieben, wie zum Beispiel eine separate schockraumnahe Blutbank für Blutkonserven oder ein Notfallset für die Versorgung von Kleinkindern und Babys. Auch ein Hubschrauberlandeplatz, der Tag und Nacht angeflogen werden kann, ist eines der zu erfüllenden Kriterien.

 

Für eine umfassende Diagnostik kann in Hettstedt jederzeit auf einen hochleistungsfähigen 80-Zeilen-Computertomografen (CT) zurückgegriffen werden. Seit neuestem verfügt die Klinik außerdem über einen Bildwandler modernster Bauart, einen sogenannten 3D-C-Bogen. Dieses Gerät kommt bei unfallchirurgischen Eingriffen sowie Operationen an der Wirbelsäule zum Einsatz. Es bietet eine realistische, dreidimensionale Darstellung des Operationsumfeldes direkt während der OP und ermöglicht somit eine exakte Platzierung von Implantaten.   

 

„Wir freuen uns sehr über das große Lob, das uns die Prüfer nach dem Abschluss der Zertifizierung ausgesprochen haben“, so Oberarzt Daniel Kohlisch, Ärztlicher Leiter der Rettungsstelle. „Es ist schön, wenn man die Gelegenheit hat, die eigene Arbeit in einem kompetenten Rahmen zu beleuchten und darüber hinaus Anregungen für weitere Verbesserungen zu erhalten.“

 

Dr. Lindemann-Sperfeld, Chefarzt des Orthopädisch-traumatologischen Zentrums der Helios Klinik Hettstedt und stellvertretender Sprecher des Traumanetzwerks Sachsen-Anhalt-Süd, zeigt sich stolz auf sein Team: „Für so eine Zertifizierung ist eine Menge Engagement und Arbeit hinter den Kulissen notwendig. Und das alles neben der laufenden Patientenversorgung. Hierfür danke ich allen Beteiligten sehr. Wir sind stolz darauf, unseren Teil für eine hervorragende Notfallversorgung der Menschen in unserem Landkreis und darüber hinaus beizutragen.“ 

 

 

Die Helios Klinik Hettstedt, Akademisches Lehrkrankenhaus der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, ist ein Haus der Basisversorgung mit den Fachbereichen Orthopädisch-traumatologisches Zentrum, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Innere Medizin mit Stroke-Unit, Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Anästhesie/Intensivmedizin/Schmerztherapie, Psychiatrie/Psychotherapie/Tagesklinik, Palliativmedizin, Physiotherapie sowie einer gynäkologischen Grundversorgung und einer an der Klinik angesiedelten radiologischen Praxis.

 

Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit mehr als 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören die Helios Kliniken in Deutschland und Quirónsalud in Spanien. 15 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios.

 

In Deutschland verfügt Helios über 111 Akut- und Rehabilitationskliniken, 89 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), vier Rehazentren, 17 Präventionszentren und 12 Pflegeeinrichtungen. Jährlich werden in Deutschland rund 5,2 Millionen Patienten behandelt, davon 3,9 Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland mehr als 73.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2016 einen Umsatz von rund 5,8 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

 

Quirónsalud betreibt in Spanien 43 Kliniken, 44 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für Betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden in Spanien über 9,7 Millionen Patienten behandelt, davon 9,4 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt mehr als 35.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2016 einen Umsatz von rund 2,5 Milliarden Euro. 

Helios und Quirónsalud gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius. 

 

Pressekontakt:
Marlen Luther
Leiterin Unternehmenskommunikation und Marketing
Helios Klinik Hettstedt
Helios Klinik Lutherstadt Eisleben
Telefon: (03476) 93–41 40
E-Mail: marlen.luther@helios-gesundheit.de