Informationen für Zuweiser

Informationen für Zuweiser

Wir möchten Ihnen auf dieser Seite hilfreiche Informationen und Formulare zur Verfügung stellen. Gerne freuen wir uns über Ihre Anregungen, um den Bereich „Infos für Zuweiser“ für Sie umfassend und nach Ihren Bedürfnissen gestalten zu können.

Antragsformulare

Alle Formulare für die Beantragung einer Rehabilitation finden Sie im Formular-Center.

Vermissen Sie Informationen, dann stehen wir Ihnen in einem persönlichen Gespräch unter 040 / 523 30 28 gerne zur Verfügung.

Die Rehabilitation ist ein fester Bestandteil der Behandlungskette, neben der Behandlung durch den niedergelassenen Arzt und der krankenhäuslichen Versorgung.

Das Rehazentrum Norderstedt möchte Ihnen eine schnellstmögliche, persönliche und auf Ihr Krankheitsbild abgestimmte Rehabilitation bieten. Die Wiedererlangung der individuellen körperlichen Leistungsfähigkeit, die berufliche Wiedereingliederung und die persönliche Betreuung in einer angenehmen Atmosphäre stehen für uns im Mittelpunkt.

Die Kombination von verschiedenen Berufsgruppen ermöglicht unserem interdisziplinären Therapeutenteam eine intensive Zusammenarbeit zur Optimierung Ihres Behandlungserfolges.

Ob nach einer Operation oder bei chronischen Schmerzen, nach einem Unfall oder anderen orthopädischen Beschwerden und Schädigungen:

Kompetent und freundlich kümmern wir uns um Sie und Ihre Gesundheit.

Warum ambulante Reha?
Die ambulante Behandlung bietet für Sie als Patient viele Vorteile:

  • Sie werden in Ihrer vertrauten Umgebung und in Ihrem sozialen Umfeld wieder gesund
  • Erlerntes und Erprobtes kann sofort zu Hause angewandt und im Alltag überprüft werden
  • eine Einbindung der niedergelassenen Ärzte und/oder des Arztes Ihres Vertrauens ist möglich. Dadurch ist auch über die Reha hinaus eine optimale Koordination der Behandlungen möglich
  • individuelle und flexible Anpassung der Reha an Ihre Situation (Krankheitszustand, Bewegungsfähigkeit etc.)
  • in der Regel findet die Behandlung täglich statt. Anders als bei der stationären Reha ist bei Bedarf eine Streckung über einen längeren Zeitraum möglich (Sie kommen zum Beispiel nur 3 x Woche, dafür aber über einen längeren Zeitraum).


Inhalte der ambulanten Reha
Die Inhalte der ambulanten Reha hängen von Ihrer Erkrankung, dem bisherigen Heilungsverlauf und den individuellen Reha-Zielen sowie den Vorgaben des jeweiligen Kostenträgers ab. Die Therapie findet in der Regel werktags täglich statt, bei Bedarf und je nach Kostenträger ist aber auch eine Streckung über einen längeren Zeitraum möglich (Sie kommen zum Beispiel nur 3 x Woche, dafür aber über einen längeren Zeitraum). Maßnahmen wie die Medizinische Trainingstherapie, Krankengymnastik, Krankengymnastik im Bewegungsbad, Ergotherapie, Physikalische Therapie und Alltags-/Arbeitstraining können Bestandteile Ihrer Reha sein. 

Auch Entspannungstraining, Schulungen (zum Beispiel Seminare zur Stress-/Schmerzbewältigung) und persönliche Beratungen (zum Beispiel psychologische Beratung, Ernährungsberatung, Sozialberatung) runden Ihren Tagesablauf ab. 

Die Behandlungsdauer beträgt pro Tag 4-6 Stunden.

Am Aufnahmetag Ihrer Reha werden im Rahmen einer ausführlichen Aufnahmeuntersuchung von unseren Ärztinnen / Ärzten mit Ihnen gemeinsam die Ziele und Therapien Ihrer Reha individuell festgelegt. Im Anschluss erhalten Sie einen Behandlungsplan über die Dauer Ihrer Reha.

Ihr Weg zur ambulanten Reha
Es gibt verschiedene Möglichkeiten eine ganztägige ambulante Rehabilitation zu beantragen:

  • Nach einem Krankenhausaufenthalt wird eine Anschlussrehabilitation  (AHB)/ Anschlussrehabilitation (AR) durch den Sozialdienst des Krankenhauses in die Wege geleitet. 
  • Darüber hinaus hat Ihr niedergelassener Arzt/Facharzt die Möglichkeit, für Sie eine Ambulante Leistung zur medizinischen Rehabilitation/ Ambulante Muskuloskeletale Rehabilitation (AMR) bei Ihrem Kostenträger zu beantragen.


Kostenträger

  • Ambulant teilstationär - Rentenversicherungsträger
  • Ambulante muskuloskeletatale Rehabilitation (AMR) – gesetzliche Krankenkassen

Die EAP kann als „kleine Reha" (Behandlungsdauer pro Tag ca. 2-3 Stunden) über folgende Kostenträger erbracht werden:

  • Berufsgenossenschaften (BG)
  • Gesetzliche Unfallversicherungen
  • Private Krankenversicherungen
  • Bundeswehr, Feuerwehr, Polizei


Inhalte der EAP sind die Medizinische Trainingstherapie, sowie Maßnahmen der Physiotherapie und der Physikalischen Therapie. An Ihrem ersten Therapietag erhalten Sie Ihren Therapieplan für die gesamte Dauer der EAP.

Die Dauer einer EAP beträgt für Maßnahmen über die BG oder über gesetzliche Unfallversicherungen für die erste Verordnung 14 Tage. Bei den anderen Kostenträgern entscheidet der behandelnde Arzt, wie viele Behandlungstage beantragt werden.


Ihr Weg zu einer Erweiterten Ambulanten Physiotherapie
Verordnungen für privat Versicherte können vom niedergelassenen Arzt ausgestellt werden.

Wird die EAP zu Lasten der Berufsgenossenschaft oder der Unfallversicherung durchgeführt, muss ein Durchgangs- oder Unfall-Arzt die Verordnung ausstellen.

Verordnungen der Berufsgenossenschaft und der Unfallversicherung müssen zunächst vom Kostenträger genehmigt werden. Das erledigen wir für Sie - lassen Sie uns die Verordnung zukommen und nach erfolgter Kostenübernahme vereinbaren wir den Aufnahmetermin.

Bei Privatverordnungen helfen wir Ihnen gerne bei der Klärung der Kostenübernahme durch Ihre Krankenversicherung. Kontaktieren Sie uns hierfür einfach telefonisch oder kommen Sie vorbei.
Verordnungen der Bundeswehr sind nicht genehmigungspflichtig. Gerne vereinbaren wir einen Aufnahmetermin mit Ihnen, sobald uns die Verordnung vorliegt.

Für Beschäftigte von Polizei und Feuerwehr gelten unterschiedliche Genehmigungsvorschriften. Kontaktieren Sie uns, damit wir Ihnen behilflich sein können.

Sprechen Sie uns an, sobald Sie eine Verordnung haben. Wir kümmern uns um die Genehmigung Ihrer EAP und stehen Ihnen für Fragen gerne zur Verfügung.

Ein ganzheitliches Präventionsprogramm zum Erhalt der Gesundheit und der Leistungsfähigkeit am Arbeitsplatz
Die meist steigenden Anforderungen im Beruf und auch die Zunahme chronischer Erkrankungen lassen viele Menschen daran zweifeln, dass sie bis ins Rentenalter berufstätig sein können. Oftmals werden leichtere Beschwerden ignoriert und zu spät angegangen. Eine gute Gesundheit ist die zentrale Voraussetzung für eine lange Erwerbstätigkeit. Mit einem gesunden Lebensstil können wir Krankheiten wie Rückenschmerzen, Bluthochdruck, Übergewicht und Diabetes Mellitus entgegenwirken. So werden Beschwerden verhindert, deren Verschlimmerung vermieden und Lebensqualität bewahrt.


Was ist das Präventionsprogramm der Deutschen Rentenversicherung?
Das Präventionsprogramm ist ein wohnortnahes und berufsbegleitendes Programm, mit dem Sie präventiv etwas für Ihre Gesundheit, Ihre Lebensqualität und den Erhalt Ihrer Erwerbsfähigkeit tun können. Das Programm ist initiiert durch die Deutsche Rentenversicherung, die auch die kompletten Kosten übernimmt.


Für wen ist das Präventionsprogramm geeignet?
Das Programm richtet sich an Berufstätige, die

  • bei der Deutschen Rentenversicherung versichert sind und
  • bereits erste gesundheitliche Beeinträchtigungen haben, welche die von ihnen ausgeübte Beschäftigung gefährden.