Pressemitteilung

Physiotherapeut betreut Judo-Nationalmannschaft

Hamburg

Physiotherapeut Benjamin Kühn vom ENDO Rehazentrums betreute bei Grand Slam Turnier in Osaka, Japan, die deutsche Judokämpfer.

Physiotherapeut Benjamin Kühn ist nach einer zwei-wöchigen Reise gesund in Hamburg angekommen. Grund seiner Reise war der prestigereiche Judo Grand Slam in Osaka, Japan. Und wie kam es dazu? Der Deutsche Judo Bund hatte kurzfristig in der Endo Reha um eine Freigabe für Benjamin Kühn gebeten. Grund: Im Vorprogramm des Wettkampfes hatte der Judo Bund ein sieben-tägiges Trainingslager in Naruto zusätzlich angesetzt und das war nicht ohne.

"Ein Trainingslager ist ja immer sehr intensiv, da nicht nur die Athleten mit mindestens zwei bis drei Einheiten am Tag schwer gefordert sind", so Benjamin Kühn. "Auch der Physiotherapeut hat lange Tage durch die Präventivmaßnahmen, die man treffen muss, um möglichst viele Sportler beschwerdefrei zu begleiten." Solche Tage beginnen nicht selten um sieben Uhr morgens mit aktivierenden Maßnahmen und enden gegen 23 Uhr. "Obwohl ich viele der Athleten vorher nicht persönlich kennenlernen konnte, schweißt man innerhalb kürzester Zeit sehr eng zusammen. Das war eine wirklich schöne Erfahrung."

Nach dem Trainingslager reiste der Trupp aus vier Trainern, zwei Physiotherapeuten und einem Sportwissenschaftler weiter Richtung Osaka, zum Grand Slam.Ein immer wiederkehrendes Ritual war dort das Wiegen der Sportler einen Abend vor Beginn ihres Wettkampfes. Damit die Athleten in ihrer Gewichtsklasse antreten können, hieß es für alle, Kilos zählen. Abschwitzen in der Sauna, joggen in zwei dicken Pullover und der Verzicht auf Kohlenhydrate. Das war nicht immer einfach.

Der Freitag und Samstag gingen schnell vorbei. Die einzige Ausbeute für die Leichtgewichte an diesen Tagen waren leider nur Kratzer, Schürfwunden und blaue Augen. Am Sonntag endlich dann der Durchbruch: Sven Heinle, Falk Petersilke und Eduard Trippel und Louise Mahlzahn kämpften sich bis in das Halb-Finale vor.

"Vier Sportler ist ein gutes Ergebnis hier in Japan, denn die Qualität der Kämpfer bei diesem Grand Slam ist nur noch in Paris so hoch", so Bundestrainer Richard Trautmann. Deutschland schlug dabei "Judo-Nationen" wie Korea, Brasilien und Japan. Im Halb-Finale scheiterten die Deutschen jedoch an ihren Gegnern. Eduard Tripel, der auch schon in Paris am Grand Slam im Halbfinale stand, schaffte es jedoch durch einen Ippon auf das Treppchen. Platz drei für ihn und somit Bronze für Deutschland. Das Fazit von Benjamin Kühn: "Überglücklich feierten wir abends bei leckerem Kobe Rind Eduards Erfolg und die sehr geglückte Reise."