Physikalische Therapie in der Helios Klinik Bergisch-Land

Das Wirkprinzip der physikalischen Therapie besteht in einer gezielten Verabreichung physikalischer Reize auf den menschlichen Körper. Reize wie Wärme oder Kälte rufen körperliche Reaktionen hervor, die krankhafte Symptome und Prozesse positiv beeinflussen. In der Reha von Krebskranken lassen sich mit Hilfe physikalischer Therapieverfahren vor allem Folgestörungen behandeln, die durch die Tumoroperation, durch eine Bestrahlung oder durch Chemotherapie ausgelöst wurden.

Unsere Behandlungen:

  • Komplexe physikalische Entstauungstherapie
    - manuelle Lymphdrainage
    - physikalische Entstauungstherapie
  • klassische Massage, Unterwassermassage
  • Wärmestrahler, Rotlicht
  • Kryotherapie
  • Kneipp-Güsse, Wechselbäder
  • Reizstromtherapie
  • Mikrowelle
  • Ultraschalltherapie zur Narbenbehandlung
  • Hydroelektrobäder (Vier-Zellen-Bad)
  • Inhalationen, Aerosoltherapie
  • Naturheilwickel
  • Magnetfeldtherapie

Die komplexe physikalische Entstauungstherapie (KPE) besteht aus vier Säulen:

  • Lymphdrainage (bestehend aus einer Entstauungsphase und einer Erhaltungsphase)
  • Kompression
  • Bewegung in Kompression
  • Hautpflege 

Entwickeln Sie ein Lymphödem, wird umgehend eine komplexe physikalische Lymphdrainage (KPE) eingeleitet. Bei der ersten Behandlung dokumentiert unser Therapeut Konsistenz und Ort des Lymphödems. Ist eine Extremität betroffen, wird eine Umfangsmessung der betroffenen sowie der gesunden Seite durchgeführt.

Bei der Lymphdrainage werden durch spezielle Grifftechniken noch intakte Lymphknotenregionen angeregt Mehrarbeit zu leisten, wodurch das betroffene Gebiet bzw. die Extremität entstaut wird. Falls erforderlich, muss die betroffene Extremität gewickelt werden (Kompression). Für Sie ist es unerlässlich, Bewegungsübungen durchzuführen und diese weiterhin selbstständig im häuslichen Umfeld anzuwenden.

Der Verband ist kein Gipsverband , sondern eine Kompressionsbandage!

Beim letzten Behandlungstermin wird der reduzierte Umfang der betroffenen Extremität gemessen und dokumentiert. Zum Ende Ihres Reha-Aufenthaltes erhalten Sie einen angepassten lymphlogischen Kompressionsstrumpf.