Besondere Infrastruktur

Insgesamt bietet die Zusammenarbeit im Realraum Innovations Labor eine ideale Kombination aus Klinikalltag im realen Krankenhaus und realitätsnaher Testumgebung in einer nachgebauten Klinikumgebung.

Eine gute Mischung, findet auch der Leiter des Fraunhofer-inHaus-Zentrums, Wolfgang Gräting: „Das inHaus-Zentrum stellt eine sichere Umgebung für erste Pilotfertigungen dar, während das Helios-Klinikum die Möglichkeit bietet, weiterentwickelte oder bereits eingeführte Produkte in realer Umgebung -also mit Patienten, Pflegern, Ärzten und Angehörigen - auf Herz und Nieren zu prüfen. Wir freuen uns, die Probleme gemeinsam anzupacken und die medizinische Versorgung zu verbessern." Alle Lösungen im Rahmen des Realraum Innovations Labor sollen mit Endnutzern entwickelt werden, denn diese selbst können häufig viel effektiver neue Produkte konzipieren. „Am Anfang der Entwicklung muss unbedingt die Nutzerspezifikation stehen. Wir wollen Fehlentwicklungen vermeiden und einen effizienten Innovationsprozess vorantreiben, der am Ende in der Praxis funktioniert", sagt Maren Geissler, Leiterin der Abteilung für Forschung und Entwicklung am Helios Universitätsklinikum Wuppertal. Um die Lösungsideen möglichst schnell auf ihre Ersetzbarkeit testen zu können, ist der Aufbau eines Forschungs- und Entwicklungs-Accelerator-Programms geplant, durch das die Prüfung der Möglichkeiten auf ressourcenschonende Weise beschleunigt werden soll. Geplant ist außerdem eine frühe Einbindung der Krankenkassen, so können auch deren Anforderungen rechtzeitig mit berücksichtigt werden.