Gärtnern ohne Rückenschmerz – Achten Sie auf Ihre Körperhaltung
Aktionstag Rückengesundheit am 15. März

Gärtnern ohne Rückenschmerz – Achten Sie auf Ihre Körperhaltung

Mit dem Frühling beginnt auch die Gartenarbeit. Blumen raus, Unkraut jäten, Beete harken oder anlegen – doch viele Tätigkeiten im Garten beanspruchen den Rücken. Dr. Carsten Bochwitz, Chefarzt für Rückengesundheit in der Helios Klinik Jerichower Land, gibt Tipps für einen gesunden Rücken.

Gartenarbeit macht Spaß, entspannt und ist ein wunderbarer Ausgleich zu E-Mails, Excel-Tabellen und langen Meetings. Doch der Spaß kann schnell vergehen, wenn durch Umgraben und Rasen mähen die Rückenschmerzen zur Qual werden. Das muss nicht sein, denn Gartenarbeit ist nicht schädlich für den Rücken. Im Gegenteil: Sie ist ein körperliches Training mit kräftigenden Übungen.

Gartenarbeit ist oft Schwerstarbeit

Bei der Gartenarbeit werden nahezu alle Muskelgruppen des Stütz- und Bewegungsapparates beansprucht. Der Rücken verrichtet dabei oft regelrechte Schwerstarbeit“, sagt Dr. med. Carsten Bochwitz, Chefarzt für Rückengesundheit in der Helios Klinik Jerichower Land in Burg. „Allein beim Umgraben wirken zum Beispiel immense Kräfte auf die Muskulatur, Wirbelsäule, Sehnen und Bandscheiben. Die Folge sind oft ermüdungs- oder andere belastungsbedingte Verletzungen, die nicht unbedingt sein müssen.“ Eine kluge Arbeitsweise und richtige Bewegungsabläufe sind entscheidende Faktoren des gelenk- und rückenfreundlichen Gärtnerns.

Auf die Haltung kommt es an

Gartengeräte können die Arbeit erleichtern und den Rücken schonen | Foto: Canva

Bei jeder körperlichen Arbeit ist die richtige Haltung das A und O. Da Gartenarbeit meist auf dem Boden stattfindet, sollten Sie keinesfalls gebückt arbeiten, sondern immer aufrecht. Um das zu unterstützen, helfen Gartengeräte, die entsprechend lange Stiele haben oder geschwungen sind. Muss man doch mal nach unten, dann nicht vorne überbeugen, sondern in die Hocke gehen. Wenn Sie knien, stellen Sie ein Bein auf und stützen den Unterarm auf den Oberschenkel. So halten Sie sich gerade und entlasten den Rücken. Schwere Lasten kann man verteilen, indem man beispielsweise zwei kleine Gießkannen trägt statt einer großen. Beim Äste schneiden in Bodenhöhe empfiehlt es sich, in die Hocke zu gehen, um den Rücken nicht dauerhaft zu krümmen.

Wechseln Sie häufig die Position

Gestalten Sie Ihre Gartenarbeit abwechslungsreich. Monotone Bewegungen, die Sie über einen längeren Zeitraum ausüben müssen sind nämlich nicht gut für den Rücken. Durch verteilte Belastungen werden alle Muskeln beansprucht und nicht einzelne Muskelgruppen müssen die ganze Arbeit machen, während die anderen nichts tun. Der Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung fördert die Durchblutung der Muskulatur und beugt Verspannungen und Rückenschmerzen vor.

Schwimmen stärkt die Rückenmuskulatur | Foto: Canva

Gönnen Sie sich zwischendurch eine Auszeit, setzen Sie sich in den Liegestuhl und genießen Sie die Sonne. Es muss nicht alles am ersten Tag fertig werden, es kommen noch genug schöne Tage für die Gartenarbeit. Damit Sie sich nach der Arbeit im Garten nicht immer total erschöpft fühlen sollten Sie Ihren Körper fit halten indem Sie z.B. schwimmen oder laufen gehen.

Information

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Dr. med. Carsten Bochwitz, Facharzt für Orthopädie, Orthopädie und Unfallchirurgie, Spezielle orthopädische Chirurgie, Manuelle Medizin, Physikalische Therapie, Sportmedizin und Zertifizierter Wirbelsäulenchirurg der DWG ist ein Rückenspezialist und leitet seit einigen Jahren die Klinik für Rückengesundheit in der Helios Klinik Jerichower Land in Burg. Zudem praktiziert Dr. med. Bochwitz in der Orthopädischen Praxis des MVZ Magdeburg am Allee-Center in Magdeburg. Damit ermöglichen er und sein Team Patienten eine ambulante und stationäre Behandlung aus einer Hand und bieten so verschiedene Maßnahmen für ein beschwerdefreies Leben an.

Pressekontakt

Katja Boese

Referentin PR/Marketing
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